Vorträge 

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Programm

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Vormittagsprogramm

Moderation: Ute Soldierer
Saal 2

ab 08:00

Registrierung

Teilnehmende, Aussteller, Referierende

09:00 - 09:10

Begrüßung

Michael Hagedorn | CEO | Materna

09:10 - 09:25

Eröffnungsrede

Ina Brandes MdL | Ministerin | Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

09:25 - 09:40

Keynote Landesverwaltung

Dr. Oliver Heidinger | Betriebsleiter | IT.NRW

09:40 - 09:55

Keynote Kommunalverwaltung

Dr. Marco Kuhn | Erster Beigeordneter | Landkreistag NRW

09:55 - 10:15

X-Road(R) – Modulares, skalierbares und praxiserprobtes Datenaustausch-Ökosystem

Pauline Dimmek | Nordic Institut for Interoperability Solutions (NIIS)

10:15 - 11:00

Round Table: Digital.Souverän – Selbstbestimmt im digitalen Raum

Michael Hagedorn | CEO | Materna
Dr. Oliver Heidinger | Betriebsleiter | IT.NRW
Kerstin Pliquett | KDN-Geschäftsleitung und VITAKO-Vorstand
Maximilian Walz | Vice President | Deutsche Telekom
Mark Oliver Schuller | Vice President | CGI Deutschland

11:00 - 11:15

Kaffeepause und Ausstellungsbesuch
In dem gewählten Zeitraum gibt es keine Einträge.

Interaktive Beteiligungsformate und Workshops

11:15 - 12:00

Agentic Process Automation in der Verwaltung – In 14 Tagen zum belastbaren KI-Nachweis statt zum nächsten Pilotprojekt

Ahmet Varlik und Ralf Isenberg | msg systems ag

Saal 2

Agentic Process Automation in der Verwaltung – In 14 Tagen zum belastbaren KI-Nachweis statt zum nächsten Pilotprojekt

Ahmet Varlik und Ralf Isenberg | msg systems ag

Agentic Process Automation (APA) erweitert klassische Automatisierungsansätze um KI-gestützte Entscheidungslogik und kontextbasierte Steuerung. Dadurch lassen sich Verwaltungsprozesse nicht nur automatisieren, sondern auch effizienter, transparenter und nachvollziehbarer gestalten.In ihrem Vortrag zeigen unsere APA-Experten Ahmet Varlik und Ralf Isenberg,wie sich End-to-End-Prozesse in der Verwaltung durchgängig automatisieren lassen,welche organisatorischen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz entscheidend sindund welche Ergebnisse bereits heute in Projekten bei Bund, Ländern und Kommunen erzielt werden.Im Fokus stehen konkrete Praxiserfahrungen und umsetzbare Ansätze für den Einsatz von KI und Automatisierung in der öffentlichen Verwaltung.

Digitale Souveränität: Warum wir seit Jahren digitalisieren, aber nicht souveräner werden. (Fishbowl)

Robert Wander und Christian Dietz | Ceyoniq Technology GmbH
Nina Moeller | Materna TMT

Saal 3

Digitale Souveränität: Warum wir seit Jahren digitalisieren, aber nicht souveräner werden.

Robert Wander und Christian Dietz | Ceyoniq Technology GmbH
Nina Moeller | Materna TMT

Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung schreitet seit Jahren voran. Prozesse werden digitalisiert, Akten elektronisch geführt und neue Technologien eingeführt. Doch bedeutet mehr Digitalisierung automatisch auch mehr digitale Souveränität? In unserem Fishbowl-Format gehen Robert Wander, Abteilungsleiter Consulting Public Sector, und Christian Dietz, Senior Consultant Public Sector bei Ceyoniq Technology, genau dieser Frage auf den Grund. Gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutieren sie, warum technischer Fortschritt allein noch keine digitale Souveränität schafft – und welche strategischen, organisatorischen und technologischen Weichen Verwaltungen heute stellen müssen, um langfristig selbstbestimmt und handlungsfähig zu bleiben. Freuen Sie sich auf eine offene Diskussion mit unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen aus der Verwaltungspraxis und Raum für Ihre eigenen Impulse.

Zettelwirtschaft war gestern! Wie Non-IT Assets in Behörden transparent mit wenig Aufwand gemanagt werden.

Daniel Rückert und Alexandra Klose| agineo GmbH
Stefan Berger | ServiceNow

Saal 7

Zettelwirtschaft war gestern! Wie Non-IT Assets in Behörden transparent mit wenig Aufwand gemanagt werden. 

Zettelwirtschaft war gestern! Wie Non-IT Assets in Behörden transparent mit wenig Aufwand gemanagt werden. 

Daniel Rückert und Alexandra Klose | agineo GmbH
Stefan Berger | ServiceNow

Bis heute unterhält sich die IT intensiv über IT-Assets. Doch wie verwalten wir eigentlich Non-IT Assets? Zettelwirtschaft war gestern! ServiceNow und agineo zeigen, wie der Lebenszyklus von Assets transparent, digital und souverän durchlaufen werden kann.

12:00 - 12:45

Flexibilität trifft Standard – die moderne Low-Code-Lösung für Beamtenbeurteilungen

Torben Ehlers | Pegasystems
Patrick Förster
| Greenfield Technology AG

Saal 2

Flexibilität trifft Standard – die moderne Low-Code-Lösung für Beamtenbeurteilungen

Flexibilität trifft Standard – die moderne Low-Code-Lösung für Beamtenbeurteilungen

Torben Ehlers | Pegasystems
Patrick Förster | Greenfield Technology AG

Am Beispiel der Beamtenbeurteilung zeigen die Greenfield Technology AG und Pega, wie sich ein komplexes Verwaltungsverfahren digitalisieren und effizient gestalten lässt.Dabei werden die individuellen Anforderungen und Besonderheiten jeder Behörde berücksichtigt, ohne auf die Vorteile einer standardisierten Lösung verzichten zu müssen. Das spart Ressourcen, reduziert den Implementierungsaufwand und ermöglicht eine schnelle Umsetzung.Die moderne Architektur der Low-Code-Plattform, die bei IT.NRW gehostet ist, schafft hierfür die technischen Voraussetzungen. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke, praxisnahe Beispiele und neue Perspektiven auf die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen.

Öffentliche IT unter Druck – wie sichern wir die Handlungsfähigkeit, wenn das Rechenzentrum kurz vor der Notabschaltung steht? (Fishbowl)

Theodoros Moutsokapas, Julia Krauspe, Isabell Leitel, Christian von Pawel | Deloitte Consulting GmbH

Saal 3

Öffentliche IT unter Druck - wie sichern wir die Handlungsfähigkeit, wenn das Rechenzentrum kurz vor der Notabschaltung steht?
Öffentliche IT unter Druck – wie sichern wir die Handlungsfähigkeit, wenn das Rechenzentrum kurz vor der Notabschaltung steht? (Fishbowl)

Theodoros Moutsokapas, Julia Krauspe, Isabell Leitel, Christian von Pawel | Deloitte Consulting GmbH

Versetzen Sie sich in die Rolle des Krisenstabs und bewältigen Sie ein realistisches IT-Krisenszenario. Im Fokus stehen Führungsentscheidungen unter Unsicherheit und Zeitdruck, die Priorisierung von Maßnahmen sowie die Sicherstellung der Handlungsfähigkeit der Organisation.

Digitale Souveränität und der Faktor Mensch

Lars Herter und Johannes Strom | Cassini Consulting AG
Dr. Eric Offermann | Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen

Saal 7

Digitale Souveränität und der Faktor Mensch

Lars Herter und Johannes Strom| Cassini Consulting AG
Dr. Eric Offermann | Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen

Digitale Souveränität ist eine zentrale Voraussetzung für eine handlungsfähige, resiliente und zukunftsfähige öffentliche Verwaltung. Dabei geht es nicht allein um Technologien, Standards oder die Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern. Entscheidend ist auch der Mensch: Beschäftigte und Führungskräfte müssen digitale Lösungen kompetent einsetzen, Veränderungen aktiv gestalten und souverän handeln können. Im Workshop stellen wir deshalb bewusst den menschlichen Einfluss auf digitale Souveränität in den Mittelpunkt. Gemeinsam beleuchten wir, wo die öffentliche Verwaltung heute steht, welche Hürden Kompetenzen, Führung und Zusammenarbeit ausbremsen und welche konkreten Ideen und Handlungsansätze die digitale Handlungsfähigkeit nachhaltig stärken können. Ziel ist es, Erfahrungen zu bündeln und gemeinsam praxistaugliche Impulse für die Verwaltung von morgen zu entwickeln.

12:45 - 13:45

Mittagspause und Ausstellungsbesuch
In dem gewählten Zeitraum gibt es keine Einträge.

Fachforenprogramm

Moderation (Saal 2): Daniel Samuel Schmedes, Infora
Moderation (Saal 3): Rainer Ullrich, Public Consulting Rainer Ullrich GmbH & Co. KG
Moderation (Saal 7): Manfred Koerth, Infora

13:45 - 14:05

Digitalisierung von Verkehrsvorschriften – neue gesetzliche Vorgaben meistern und automatisiertes Fahren fördern

Dr. Jochen Harding | NRW.Mobidrom GmbH

Saal 2

Digitalisierung von Verkehrsvorschriften – neue gesetzliche Vorgaben meistern und automatisiertes Fahren fördern

Digitalisierung von Verkehrsvorschriften – neue gesetzliche Vorgaben meistern und automatisiertes Fahren fördern 

Dr. Jochen Harding | NRW.Mobidrom GmbH  

Durch das neue IVS-Gesetz steigt der Handlungsdruck für Kommunen, Straßenverkehrsvorschriften digital und standardisiert bereitzustellen, u.a. als Grundlage für automatisiertes und vernetztes Fahren. Vor dem Hintergrund wird SEVAS aktuell um ein Modul für verkehrsrechtliche Anordnungen (VAO) erweitert. Gemeinsam mit Kommunen wird diese Lösung, die auf dem bestehenden Verkehrszeichen-Modul und etablierten Bedienfunktionen aufsetzt, praxisnah getestet und umgesetzt. Mit der ersten Ausbaustufe wird es möglich sein, alle relevanten Daten zu Verkehrszeichen bereits zum Zeitpunkt der Anordnung zu digitalisieren und diese dann nach erfolgter Aufstellung nahtlos über MOBIDROM an den nationalen Zugangspunkt, die Mobilithek, zu liefern. So unterstützt MOBIDROM Kommunen bei der Umsetzung neuer gesetzlicher Anforderungen und schafft eine durchgängige digitale Datenbasis – mit VAO-Daten, die auf Verkehr.NRW und in weiteren Mobilitätsdiensten ihren Mehrwert entfalten. 

GovTeuken: Eigenes KI-Sprachmodell für klare verwaltungsspezifische Kommunikation

Arnd Sahlmann | Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW
Tim Holz | IT.NRW
Laszlo Friedmann | Fraunhofer IAIS

Saal 3

GovTeuken: Eigenes KI-Sprachmodell für klare verwaltungsspezifische Kommunikation

GovTeuken: Eigenes KI-Sprachmodell für klare verwaltungsspezifische Kommunikation 

Arndt Saalmann | Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW
Tim Holz | IT.NRW
Laszlo Friedmann | Fraunhofer IAIS

Nordrhein-Westfalen setzt in der modernen Verwaltung auf ein eigenes KI-Sprachmodell. Unter Federführung des MHKBD entwickelt IT.NRW gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) ein souveränes Sprachmodell. Das Projekt des IT-Planungsrats hat zum Ziel, Verwaltungskommunikation klar zu gestalten und die Qualität der schriftlichen Interaktion der Verwaltung zu erhöhen. Mitarbeitende der Verwaltung werden damit in ihrer täglichen Arbeit wirkungsvoll unterstützt – für eine bessere, schnellere und bürgerfreundlichere Verwaltung. Das Sprachmodell soll als Open Source veröffentlicht werden. Es kann von allen Verwaltungen deutschlandweit eingesetzt werden. Durch die offene Bereitstellung wird die bedarfsgerechte Nutzung in unterschiedlichen Verwaltungskontexten erleichtert und der Transfer in die Praxis gezielt unterstützt 

SPARK API – KI-Module des BMDS für NRW nutzbar machen

Oliver Nowak | Capgemini

 

Saal 7

SPARK API – KI-Module des BMDS für NRW nutzbar machen

Oliver Nowak | Capgemini

Planungs- und Genehmigungsverfahren sind anspruchsvoll: große Dokumentenmengen, komplexe Rechtsgrundlagen, Beteiligungsverfahren und hohe Anforderungen an Nachvollziehbarkeit treffen auf knappe Ressourcen. Mit SPARK API hat das BMDS eine modulare KI-Lösung entwickeln lassen, die genau hier ansetzt. Der Vortrag zeigt anhand der Integration in die Kollaborationsplattform NRW (KOPLA), wie die KI-Module entlang eines Ende-zu-Ende-Genehmigungsverfahrens (hier BImSchG) unterstützen können: von der Aufbereitung von Antragsunterlagen über die formelle Prüfung, das Einwendungsmanagement, die materiell-rechtliche Prüfung bis zur Vorbereitung von Bescheid-Dokumenten. Lücken im Verfahren werden dabei mit klaren Schnittstellen, menschlicher Entscheidungshoheit und nachvollziehbaren Ergebnissen geschlossen. Der Beitrag ordnet die Erfahrungen aus der Integration ein und benennt die Chancen sowie Voraussetzungen für eine rechtssichere, praxistaugliche Nutzung auch in anderen Verwaltungskontexten.

14:10 - 14:30

TWIN4ROAD: Der digitale Zwilling für kommunale Straßeninfrastruktur – von der Pilotierung zur flächendeckenden Nutzung

Jana Gliet | IT.NRW

Saal 2

TWIN4ROAD: Der digitale Zwilling für kommunale Straßeninfrastruktur - von der Pilotierung zur flächendeckenden Nutzung

TWIN4ROAD: Der digitale Zwilling für kommunale Straßeninfrastruktur – von der Pilotierung zur flächendeckenden Nutzung

Jana Gliet | IT.NRW 

 Die Erhaltung und Planung von Straßeninfrastrukturen stellen Städte, Kommunen und Landesbetriebe in Deutschland vor große Herausforderungen. Bei einem Straßennetz von über 830.000 Kilometern und begrenzten Haushaltsmitteln für die Instandhaltung besteht ein erheblicher Bedarf an digitalen, flächendeckenden und aktuellen Informationen zur Bewertung des Straßenzustands. Zwar erfassen Städte, Landesbehörden und Infrastrukturbetreiber bereits heute regelmäßig 3D-Punktwolken, Bilddaten und weitere Sensordaten durch eigene Systeme oder beauftragte Dienstleister. Diese Daten werden bislang jedoch häufig nur projektbezogen, lokal oder manuell ausgewertet. Eine übergreifende, systematische Nutzung und eine ganzheitliche Betrachtung des Straßennetzes fehlen vielerorts. Die Stadt Essen und der Landesbetrieb Straßen.NRW haben TWIN4ROAD im Jahr 2021 als gefördertes mFUND Projekt mitinitiiert und dabei ihre Anforderungen, Datenbestände und praktischen Erfahrungen aus kommunaler Verwaltung und Straßenunterhaltung eingebracht. Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Forschung wurden darauf aufbauend Konzepte, Prozesse und KI-gestützte Auswertungsverfahren entwickelt, um vorhandene und neu erfasste Daten anwendungsübergreifend für Planungs-, Überwachungs- und Entscheidungsprozesse nutzbar zu machen. Im Mittelpunkt steht die Zusammenführung von Bilddaten, 3D-Punktwolken und weiteren Sensordaten zu einer umfassenden, semantisch angereicherten digitalen Repräsentation des Straßenraums.

Die SAP S/4HANA-Transformation beim BLB NRW: Ganzheitlich erfolgreich mit Technik, Steuerung, Change und Kommunikation

Clara Levine und Johannes Koster | PwC Deutschland
Viktoria Müller und Gregor Haida | Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW

Saal 3

Die SAP S/4HANA-Transformation beim BLB NRW: Ganzheitlich erfolgreich mit Technik, Steuerung, Change und Kommunikation

Die SAP S/4HANA-Transformation beim BLB NRW: Ganzheitlich erfolgreich mit Technik, Steuerung, Change und Kommunikation

PwC Deutschland

Die Einführung von SAP S/4HANA beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) ist keine reine IT-Aufgabe, sondern gesamtunternehmerisch. Neue Systeme bieten technische Vorteile und die Chance, Prozesse, Rollen und Schnittstellen zu schärfen sowie Zusammenarbeit zu verbessern. Doch der Wandel gelingt nur, wenn technische, organisatorische und menschliche Aspekte gemeinsam gestaltet werden. Deshalb verfolgt der BLB NRW einen integrierten Ansatz: Jeder Meilenstein wird aus Steuerungs-, Technik-, Change- und Kommunikationssicht betrachtet. Change- und Kommunikationsmanagement sind keine nachgelagerten Funktionen, sondern Teil der Gesamtprojektleitung. Kommunikation übersetzt Technik, schafft Orientierung für Stakeholder, erkennt Risiken früh und gestaltet Veränderung aktiv. Zusammen mit Change Management sorgt sie dafür, dass Transformation verstanden, mitgetragen und umgesetzt wird. Der Vortrag zeigt anhand von BLB NRW-Beispielen, wie der Ansatz Zusammenarbeit stärkt, komplexe Stakeholderstrukturen steuert und nachhaltige Transformation ermöglicht.

Der sichere Weg in die digitale Langzeitarchivlösung DIPS.kommunal – der neue E-Akteneingangskanal

Nicola Bruns | Stadt Köln
Kirsten Noetzel
und Marc Malwitz | Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Saal 7

Der sichere Weg in die digitale Langzeitarchivlösung DIPS.kommunal - der neue E-Akteneingangskanal

Der sichere Weg in die digitale Langzeitarchivlösung DIPS.kommunal – der neue E-Akteneingangskanal 

Nicola Bruns | Stadt Köln
Kirsten Noetzel und Marc Malwitz | Landschaftsverband Westfalen-Lippe
  

Zur Archivierung des Verwaltungsschriftgutes nach Ende der Aufbewahrungspflicht sind die Verwaltungen auch bei digitalem Schriftgut gesetzlich verpflichtet – dies ist eine Kernaufgabe der kommunalen Archive. Für die dauerhafter Archivierung strukturierte Schriftgutobjekte aus DMS und Fachverfahren wurde vor 10 Jahren die Langzeitarchivlösung DiPS.kommunal für die Kommunen in NRW entwickelt. Betriebsstätten sind der Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe mit dem LWL-Archivamt für Westfalen und der LWL.IT Service Abteilung, sowie die Stadt Köln mit dem Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv und der Abteilung Digitalisierung und Informationstechnik. Diese bilden als Entwicklergemeinschaft eine interdisziplinäre Partnerschaft unter dem Dachverband DA NRW. Eines der wichtigsten Module unserer Lösung ist die Importschnittstelle. Um diese zukunftsfähig zu halten haben wir im vergangenen Jahr einen neuen xdomea 4.0 konformen Eingangskanal konzipiert. Dieser ermöglicht die Übernahme aus verschiedenen Systemen und Fachverfahren, sofern diese über eine entsprechende Exportschnittstelle verfügen, die eine xdomea-konforme Aussonderungsnachrichten erstellt. In unserem Werkstattbericht möchten wir den neuen E Akteneingangskanal vorstellen der es den an DiPS.kommunal beteiligten Kommunen ermöglicht strukturierte Daten in das digitale Langzeitarchiv zu ingestieren. Anhand einiger Beispiele beschreiben wir Funktionsweise des Kanals sowie die Umsetzung geltender Standards.

14:35 - 14:55

NewGov NRW: Mutige Verwaltungstransformation mit Startups, Nutzerfokus und innovativen Lösungen

Gerhard Gohr | IT.NRW

Saal 2

NewGov NRW: Mutige Verwaltungsinformation mit Startups, Nutzerfokus und innovativen Lösungen

NewGov NRW: Mutige Verwaltungstransformation mit Startups, Nutzerfokus und innovativen Lösungen

Gerhard Gohr | IT.NRW

Die Innovationskraft von Startups bietet große Chancen für die moderne Verwaltung, doch oft bremsen hohe Einstiegshürden und kulturelle Unterschiede den Transfer. Als offizieller Innovationspartner des Landes NRW bietet NewGov NRW – initiiert durch Staatskanzlei und MWIKE NRW, angesiedelt bei IT.NRW – Antworten. Mit NewGov NRW schaffen wir einen geschützten Raum, in dem Verwaltungsmitarbeitende den digitalen Wandel aktiv mitgestalten. Durch agile Methoden wie Design Thinking und Prototyping befähigen wir die Verwaltung in NRW, administrative Bedarfe neu zu definieren und nutzerzentrierte Lösungen direkt mit Startups zu realisieren. Kernstück ist der europaweit einzigartige Rahmenvertrag „Innovation-as-a-Service“. Er ermöglicht die schnelle Einbindung von Startups über einen Innovationsmentor und schlägt die Brücke zw. Verwaltung und Innovatoren. Dass dieser Weg funktioniert, belegt unsere Bilanz: Durch 5 erfolgreich abgeschlossene und 3 laufende Projekte sowie eine gefüllte Projektpipeline wird der Transfer von Innovationen in mehreren Ressorts nachhaltig vorangetrieben. Mehrwert u. Transferpotenzial  

  • Praxis-Blueprint: Teilnehmende erhalten Einblick in erprobtes Modell
  • Effizienzsteigerung: signifik. Kürzung d Zeitspanne von Problemidentifikation bis erster testbarer Lösung, durch Nutzung innovativer Methoden u. Einbindung v. Startups
  • Nachhaltiger Impact: nachh. Steigerung d Akzeptanz f.d. digitale Transformation durch frühzeitige Einbindung v. Mitarbeitenden
NRW.Genius 2.0 – Plattform, Partnerschaften und produktive KI für die Verwaltung

Dr. Michael Huter | Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW
Arne Schömann | IT.NRW

Saal 3

NRW.Genius 2.0 - Plattform, Partnerschaften und produktive KI für die Verwaltung

NRW.Genius 2.0 – Plattform, Partnerschaften und produktive KI für die Verwaltung

Dr. Michael Huter | Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW
Arne Schömann | IT.NRW

Mit NRW.Genius gestaltet Nordrhein-Westfalen die nächste Entwicklungsstufe generativer KI in der öffentlichen Verwaltung. Rund um Release 2.0 entstehen neue Möglichkeiten für die produktive Nutzung generativer KI – getragen von gemeinsamer Weiterentwicklung, stärkerer Vernetzung unterschiedlicher Verwaltungsebenen sowie kooperativen Ansätzen zur Nutzung und zum Ausbau gemeinsamer Strukturen. Der Vortrag gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um NRW.Genius und zeigt, wie technologische Innovation, Zusammenarbeit und gemeinsame Entwicklungsansätze neue Perspektiven für den produktiven Einsatz generativer KI in der Verwaltung eröffnen.

Kommunalnetz.NRW – Infrastruktur für die Zukunft

Martin Krengel | nextgov iT GmbH

Saal 7

Kommunalnetz.NRW - Infrastruktur für die Zukunft

Kommunalnetz.NRW – Infrastruktur für die Zukunft

Martin Krengel | nextgov iT GmbH

Die Kommunen in NRW nutzen kein einheitliches Netz, sondern eine heterogene Infrastruktur. Daraus resultieren Einschränkungen bei Sicherheit, Resilienz, Performance und Skalierbarkeit. Angesichts der Intensivierung der Zusammenarbeit wird das immer mehr zum Problem. Um diese Situation zu ändern, haben sich die KDN-Mitglieder entschieden, das Kommunalnetz.NRW zu realisieren. Dieses soll über alle Kommunen hinweg ein hohes Niveau bei allen Netzwerkparametern sicherstellen und eine verlässliche Kommunikation ermöglichen. Und es soll die dezentralen Übergänge zum LVN und zum NdB-VN durch klar definierte und transparente Verbindungen ersetzen.

In seinem Vortrag spricht Martin Krengel, der das Projekt für den KDN begleitet, über:

  • die Motivation für die Realisierung des Kommunalnetz.NRW
  • die interkommunale Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor für die Zukunft – auch über Kommunalnetz.NRW hinaus
  • die aufeinanderfolgenden Ausbaustufen
  • den bisherigen Stand

14:55 - 15:15

Kaffeepause und Ausstellungsbesuch

15:15 - 15:35

Handlungsfähig im Krisenfall: Kriterien für souveräne IT

Malin Roppel | ZenDiS

Saal 2

Handlungsfähig im Krisenfall: Kriterien für souveräne IT

Handlungsfähig im Krisenfall: Kriterien für souveräne IT

Malin Roppel | ZenDiS

Digitale Souveränität ist zentrales Leitbild für eine handlungsfähige Verwaltung – doch in der Umsetzung fehlen oft klare Maßstäbe für politische und strategische Entscheidungen. Nach welchen Kriterien beurteilen wir souveräne IT-Lösungen? Wie lassen sich Abhängigkeiten systematisch bewerten und reduzieren? Und wie sehen konkrete souveräne Lösungen in der Praxis aus – gerade in Krisen- und Ausfallszenarien? Das Zentrum Digitale Souveränität (ZenDiS) hat einen Kriterienkatalog für Digitale Souveränität erstellt und diesen im Rahmen einer öffentlichen Konsultation konkretisiert. Die gemeinsam entwickelten Kriterien zeigen, welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um Abhängigkeiten zu reduzieren und Gestaltungsspielraum zu sichern. Sie bilden eine fundierte Entscheidungsgrundlage, um eingesetzte IT-Lösungen differenziert zu bewerten und Strategien für mehr Digitale Souveränität zu entwickeln. Wie weit diese Kriterien in der Praxis tragen, zeigt die Erprobung der Office- und Kollaborationssuite des ZenDiS, openDesk, als souveräner Notfallarbeitsplatz, der auch bei Ausfällen bestehender Systeme Kommunikation und Zusammenarbeit sichert.

Verwaltung neu gedacht: Der KI-Assistent als Game-Changer in der Bearbeitung von Wohngeldanträgen

Dirk Bertleff und Dr. Friederike Nesselrode | Landeshauptstadt Düsseldorf

Saal 3

Verwaltung neu gedacht: Der KI-Assistent als Game-Changer in der Bearbeitung von Wohngeldanträgen

Verwaltung neu gedacht: Der KI-Assistent als Game-Changer in der Bearbeitung von Wohngeldanträgen

Dirk Bertleff und Dr. Friederike Nesselrode | Landeshauptstadt Düsseldorf

Die Sachbearbeitung von Wohngeldanträgen und Wohnberechtigungsscheinen ist von zeitintensiver manueller Datenerfassung geprägt. Informationen aus Papieranträgen oder PDF-Dokumenten müssen händisch in das jeweilige Fachverfahren übertragen werden. Dies bündelt wertvolle personelle Ressourcen. Es wird ein mit dem Startup „for.ml“ entwickelter KI gestützter Antragsassistent vorgestellt, der in die bestehende IT-Infrastruktur integriert ist, den gesamten Posteingang vollständig automatisiert erfasst, beschriftet, kategorisiert und in der E-Akte ablegt. Zudem überprüft die KI die jeweiligen Antragsunterlagen auf Vollständigkeit und bereitet ein rechtssicheres Anforderungsschreiben für fehlende Unterlagen vor. Darüber hinaus bietet ein speziell trainierter Sprachassistent fachliche Unterstützung bei Rechtsfragen. In Zukunft soll eine Open-Data-Plattform den Austausch von Sozialdaten zwischen verschiedenen Leistungsträgern effizienter gestalten, um bestehende Erstattungsansprüche schneller zu klären, Doppelerfassungen zu vermeiden und den Kunden auf die Beantragung von anderen Sozialleistungenhinzuweisen. Das Projekt wurde für den deutschen Fachkräftepreis 2025 nominiert. Im Wohngeld konnte die Anzahl der bearbeiteten Wohngeldanträge pro Sachbearbeiter um 20 % gesteigert und Bearbeitungsfehler vermieden werden. Auf den WBS-Bereich wird der KI-Assistent derzeit mittels des Agentic AI Hub des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) übertragen.

Fachverfahren mit dem Deutschland-Stack automatisieren: Wie KI-Agenten die Prüfung von Anträgen auf Hilfe zur Pflege beschleunigen

Dr. Jasper Schwenzow | deepset GmbH
Matthias Szymansky | Materna

Saal 7

Fachverfahren mit dem Deutschland-Stack automatisieren: Wie KI-Agenten die Prüfung von Anträgen auf Hilfe zur Pflege beschleunigen

Fachverfahren mit dem Deutschland-Stack automatisieren: Wie KI-Agenten die Prüfung von Anträgen auf Hilfe zur Pflege beschleunigen

Dr. Jasper Schwenzow | deepset GmbH
Matthias Szymansky | Materna

Hilfe zu Pflege-Leistungen belaufen sich jedes Jahr auf rund 6 Mrd. EUR bundesweit. Bei einer einzigen Kommune sind häufig 10 oder mehr Personen in der Sachbearbeitung ausschließlich mit der Prüfung dieser Anträge beschäftigt. Das auf dem Open Source Framework Haystack basierende KI-System von deepset kann diesen Aufwand reduzieren. Das System prüft postalisch eingehende Anträge automatisch auf Vollständigkeit, wertet Unterlagen aus, bereitet Finanzdaten für die Vermögensprüfung auf und generiert die Entscheidungsvorlage für die Sachbearbeitung. In einer 3-monatigen Pilotphase im Rahmen des Agentic AI Hubs wurde eine potenzielle Reduktion des Bearbeitungsaufwands um bis zu 35 Prozent ermittelt.

15:40 - 16:00

Demokratisierung von KI – AIaaS für NRW

Arne Schömann und Marius Müller | IT.NRW

Saal 2

Demokratisierung von KI - AIaaS für NRW

Demokratisierung von KI – AIaaS für NRW

Arne Schömann und Marius Müller | IT.NRW

KI ist im Alltag angekommen – doch wie gelangt sie sicher und skalierbar in die Fachverfahren der öffentlichen Verwaltung? Mit AIaaS (AI as a Service) hat IT.NRW 2026 eine zentrale Plattform für KI-Services geschaffen. Sie stellt praxistaugliche KI Fähigkeiten standardisiert bereit und eröffnet neue Potenziale zur Integration von KI in Arbeitsprozesse der öffentlichen Verwaltung. Über eine einheitliche Schnittstelle greifen Fachverfahren direkt auf definierte Modellkategorien (z.B. Large Language Models, Transkription, Dokumentenverarbeitung) zu. Ein kuratierter Standardkatalog erleichtert dabei die Modellwahl und beschleunigt die Entwicklung. AIaaS bietet multiple Betriebsumgebungen: on premises und über verschiedene Cloud Anbieter – passgenau für Sicherheits-, Leistungs- und Datenanforderungen bei hohen Standards für Datenschutz, Nachvollziehbarkeit und Betrieb. Der Vortrag stellt das Betriebs- und Servicekonzept anhand konkreter Use Cases für AIaaS vor und gibt mit dem geplanten Rollout und Serviceerweiterungen einen Ausblick auf 2027.

KommI – interkommunale Zusammenarbeit für KI

Simon Greitemann | KDN Dachverband

Saal 3

KommI - interkommunale Zusammenarbeit für KI

KommI – interkommunale Zusammenarbeit für KI

Simon Greitemann, KDN Dachverband

Künstliche Intelligenz hat ein enormes Potenzial. Erheblich profitieren kann auch die Öffentliche Verwaltung. Vor allem vor dem Hintergrund der angespannten Situation beim Personal und den immer knapperen finanziellen Mittel. Während der Einsatz von KI im privaten Umfeld ohne Einschränkungen und in Unternehmen vergleichsweise leicht möglich ist, sind die Hürden in der Öffentlichen Verwaltung zu Recht deutlich höher.Daher ist das Ziel der Initiative KommI, Künstliche Intelligenz für die Öffentliche Verwaltung in den Kommunen verfügbar zu machen: rechtssicher und gleichzeitig an kommunale Anwendungsszenarien angepasst. Die Stadt Oberhausen hat die Initiative ins Leben gerufen, die allen Kommunen und kommunalen IT-Dienstleistern offensteht. Bislang engagieren sich fünf Kommunen, zehn planen einen Beitritt. Koordiniert und organisiert wird die Kooperationsgemeinschaft vom KDN. Der KDN strukturiert die Zusammenarbeit, fördert den Austausch, bündelt Finanzmittel und unterstützt die gemeinsame Weiterentwicklung der erarbeiteten Lösungen.In seinem Vortrag spricht Simon Greitemann, Berater beim KDN und KommI-Projektleiter, über:  

  • die Motivation für die Gründung von KommI und die Ziele  
  • die interkommunale Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor für die Zukunft – auch über KommI hinaus (KommI wurde im April 2026 mit dem Landespreis für innovative  
  • das Vorgehen in der Kooperationsgemeinschaft • die bislang erreichten Ergebnisse 
Bechtle Index of Sovereignty: Der strategische Gradmesser für digitale Souveränität in Ihrer IT-Architektur

Timo König | Bechtle AG
Michael Schepanske | Bechtle Westfalen-Niederrhein

Saal 7

Bechtle Index of Sovereignty: Der strategische Gradmesser für digitale Souveränität in Ihrer IT-Architektur

Bechtle Index of Sovereignty: Der strategische Gradmesser für digitale Souveränität in Ihrer IT-Architektur

Timo König | Bechtle AG
Michael Schepanske | Bechtle Westfalen-Niederrhein

In diesem Vortrag stellen wir den Bechtle Index of Sovereignty als strategischen Gradmesser für digitale Souveränität vor. Wir zeigen, wie Abhängigkeiten in IT-Architekturen transparent gemacht, Risiken bewertet und konkrete Maßnahmen zur Stärkung von Wahlfreiheit, Robustheit und Resilienz abgeleitet werden können. Ziel ist es, einen praxisnahen Ansatz aufzuzeigen, mit dem Organisationen digitale Souveränität strukturiert in ihre IT-Strategie integrieren können.

16:05 - 16:25

Mission Critical – Wie öffentliche Digitalprojekte wieder handlungsfähig werden

Tobias Müller | Infora

Saal 2

Mistral kennt die Antwort, Law as Code die Rechtsgrundlage – Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung durch LaC, KI und Automatisierung

Gregor Proempeler | Bearingpoint GmbH

Saal 3

Mistral kennt die Antwort, Law as Code die Rechtsgrundlage - Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung durch LaC, KI und Automatisierung

Mistral kennt die Antwort, Law as Code die Rechtsgrundlage – Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung durch LaC, KI und Automatisierung

Gregor Proempeler, Bearingpoint GmbH

Nordrhein-Westfalen hat enorme Fortschritte bei der Digitalisierung erzielt: E-Akte, digitale Verwaltungsarbeit, Online-Dienste, NRW-Portal und landeseigene KI-Plattform NRW.Genius bilden die Grundlage einer modernen Verwaltung. Und doch bleibt die Frage: Wie sichern diese die Handlungsfähigkeit angesichts von Fachkräftemangel, wachsender Regulierung und steigenden Erwartungen? Der Impuls zeigt, warum die Zukunft nach der Digitalisierung insbesondere in der intelligenten und medienbruchfreien Abbildung von Verwaltungsvorgängen liegt. Anhand aktueller Initiativen in NRW wird ein Blick auf die Verwaltung des Jahres 2030 geworfen: Digitale Assistenten, automatisierte Fachverfahren, smarte Vorgänge und datengetriebene Entscheidungen, die Beschäftigte entlasten und staatliche Leistungsfähigkeit stärken. Für alle, die wissen wollen, wie aus digitalen Behörden intelligente Organisationen werden und warum NRW die Chance hat, Vorreiter einer neuen Generation staatlichen Handelns zu sein.

Standortvorteil digitale Plattform: Wie digitale Lösungen die Kooperation von Verwaltung und Wirtschaft in NRW stärken können

Dr. Johannes Velling | Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW

Saal 7

Standortvorteil digitale Plattform: Wie digitale Lösungen die Kooperation von Verwaltung und Wirtschaft in NRW stärken können

Standortvorteil digitale Plattform: Wie digitale Lösungen die Kooperation von Verwaltung und Wirtschaft in NRW stärken können

Dr. Johannes Velling | Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW

Die Forderungen nach Bürokratieabbau und einer digitalen Verwaltung sind allgegenwärtig. Sie sollten als Chance verstanden werden – für NRW als klimaneutraler Industriestandort und als Vorreiter der KI-gestützten Verwaltung. Denn eine digitale Verwaltung wird zum Standortvorteil innerhalb Deutschlands! Analog geprägte und digital fragmentierte Genehmigungsverfahren sind für Verwaltung und Wirtschaft kosten- und ressourcenintensiv. Für Unternehmen stellen sie ein Investitionsrisiko dar und für die Verwaltung sind sie mit einem hohen personellen Aufwand verbunden, der in Zeiten des steigenden Fachkräftemangels eine Herausforderung ist. Digitalisierte Ende-zu-Ende-Prozesse schaffen einen Mehrwert für alle Beteiligten und steigern die Attraktivität NRWs als Wirtschafts- und Industriestandort. Deswegen wird das Land 2026 erstmals eine digitale Kooperationsplattform pilotieren. Sie wird die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Verwaltung stärken, die Transparenz zu Verfahrensfortschritten ermöglichen und die Verwaltung in der Koordinierung von Nachforderungen, Nachreichungen und Beteiligung anderer Behörden durch KI-Unterstützung deutlich entlasten. Ausgangspunkt sind Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), denn sie werden die industrielle Transformation hin zu erneuerbarenEnergien beschleunigen. Schnellere, planbare und digitale gestützte Verfahren sind für Unternehmen ein entscheidender Faktor und somit für NRW ein Standortvorteil.

16:30 - 16:50

Zwischen On-Premise und Cloud – Wie das Ampelsystem LLMs sicher in die Verwaltung bringt

Thorsten Rode | Stadt Nettetal

Saal 2

Zwischen On-Premise und Cloud - Wie das Ampelsystem LLMs sicher in die Verwaltung bringt

Zwischen On-Premise und Cloud – Wie das Ampelsystem LLMs sicher in die Verwaltung bringt

Thorsten Rode | Stadt Nettetal

Die Integration von Large Language Models (LLMs) in die Verwaltungsinfrastruktur verspricht enorme Effizienzgewinne – von automatisierten Workflows bis hin zur intelligenten Dokumentenanalyse. Doch für Entscheider im öffentlichen Dienst stellt sich die zentrale Frage: Wie nutzen wir die Innovationskraft globaler KI-Modelle, ohne die digitale Souveränität und den Datenschutz zu gefährden?In diesem Vortrag wird das Ampel-Prinzip vorgestellt – ein hybrider Strategieansatz für den Einsatz von KI-Assistenten in der Fläche. Das Modell kategorisiert den LLM-Einsatz in drei Sicherheitszonen: 

  • Rote Zone: Nutzung leistungsstarker Cloud-Modelle für allgemeine, nicht-sensitive Aufgaben.
  • Gelbe Zone: Einsatz von Open-Source-Modellen über datenschutzkonforme externe Partner für spezialisierte Fachaufgaben. 
  • Grüne Zone: Maximale Sicherheit durch In-house-Implementierung auf eigener oder Rechenzentrums Serverinfrastruktur für personenbezogene und hochsensitive Daten.

Erfahren Sie, wie dieses System eine Brücke zwischen technischem Fortschritt und regulatorischen Anforderungen schlägt. Der Vortrag zeigt auf, wie Behörden durch die Wahl der richtigen Zone eine skalierbare, kosteneffiziente und vor allem souveräne KI-Strategie umsetzen können.

Vom Amt zur App: Use Cases für die digitale Wallet im kommunalen Einsatz

Dirk Schweikart | nextgov iT GmbH

Saal 3

Vom Amt zur App: Use Cases für die digitale Wallet im kommunalen Einsatz

Vom Amt zur App: Use Cases für die digitale Wallet im kommunalen Einsatz

Dirk Schweikart | nextgov iT GmbH

Wallet-Apps als sichere, mobile Speicher für Nachweise und Dokumente gewinnen auch im kommunalen Kontext zunehmend an Bedeutung – insbesondere durch die europäische EUDI-Wallet-Initiative, die digitale Identitäten und Nachweise EU-weit standardisieren und für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich machen soll. Dieser Vortrag beleuchtet anhand zweier Use-Cases, wie kommunale Nachweise in Wallets ausgestellt und genutzt werden können: Die Ehrenamtskarte zeigt, wie ein bisher über eine eigene App bereitgestellter Nachweis direkt in die Wallet der Nutzenden übertragen werden kann – mit dem Vorteil, dass Ehrenamtliche ihre Karte dort haben, wo sie ohnehin alle wichtigen Dokumente verwalten. Als EfA-Lösung ist die Ehrenamtskarten-App dabei ein echter Vorreiter: Sie ist eine der ersten kommunalen Anwendungen, die die Integration mit der EUDI-Wallet erprobt. Am Beispiel der Hundeanmeldung illustrieren wir, wie die digitale Hundesteuermarke als Nachweis in der Wallet hinterlegt und bei Kontrollen unkompliziert vorgezeigt werden kann – ganz ohne physische Marke.

Cyber-Resilienz in der öffentlichen Verwaltung – wie sicher ist unsere digitale Infrastruktur wirklich?

Patrick Schraut | NTT DATA Deutschland SE

Saal 7

Cyber-Resilienz in der öffentlichen Verwaltung – wie sicher ist unsere digitale Infrastruktur wirklich?

Cyber-Resilienz in der öffentlichen Verwaltung – wie sicher ist unsere digitale Infrastruktur wirklich?

Patrick Schraut | NTT DATA Deutschland SE

Im Mittelpunkt stehen aktuelle Cyberbedrohungen, steigende regulatorische Anforderungen und die Frage, wie Behörden sowie öffentliche Einrichtungen ihre IT-Infrastrukturen langfristig resilient gestalten können. Geeignete Gesprächsansätze sind unter anderem NIS2/KRITIS, Schutz kritischer Infrastrukturen, Zero Trust, Security Operations sowie die Kombination aus technologischer Prävention, Detektion und Reaktionsfähigkeit. Ziel ist es, NTT DATA und Fortinet als kompetente Partner für sichere, skalierbare und souveräne Sicherheitsarchitekturen im öffentlichen Sektor zu positionieren.

17:00

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