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Vormittagsprogramm
Moderation: Ute Soldierer
Saal 2
ab 08:00
Registrierung
Teilnehmende, Aussteller, Referierende
09:00 - 09:10
Begrüßung
Michael Hagedorn | CEO | Materna
09:10 - 09:25
Eröffnungsrede
Ina Brandes | Ministerin | Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW
09:25 - 09:40
Keynote Landesverwaltung
Dr. Oliver Heidinger | Betriebsleiter | IT.NRW
09:40 - 09:55
Keynote Kommunalverwaltung
Dr. Marco Kuhn | Erster Beigeordneter | Landkreistag NRW
09:55 - 10:15
X-Road(R) – Modulares, skalierbares und praxiserprobtes Datenaustausch-Ökosystem
Pauline Dimmek | Nordic Institut for interoperability Solutions (NIIS)
10:15 - 11:00
Round Table: Digital.Souverän – Selbstbestimmt im digitalen Raum
Michael Hagedorn | CEO | Materna
Kerstin Pliquett | Vorstand und KDN Geschäftsleitung | VITAKO
Dr. Oliver Heidinger | Betriebsleiter | IT.NRW
Jörg Scholz | Vice President | Deutsche Telekom
Mark Oliver Schuller | Vice President | CGI Deutschland
11:00 - 11:15
Kaffeepause und Ausstellungsbesuch
Interaktive Beteiligungsformate und Workshops
11:15 - 12:00
Agentic Process Automation in der Verwaltung – In 14 Tagen zum belastbaren KI-Nachweis statt zum nächsten Pilotprojekt
Ahmet Varlik und Ralf Isenberg | msg systems ag
Saal 2
Agentic Process Automation in der Verwaltung – In 14 Tagen zum belastbaren KI-Nachweis statt zum nächsten Pilotprojekt
Ahmet Varlik und Ralf Isenberg | msg systems ag
Agentic Process Automation (APA) erweitert klassische Automatisierungsansätze um KI-gestützte Entscheidungslogik und kontextbasierte Steuerung. Dadurch lassen sich Verwaltungsprozesse nicht nur automatisieren, sondern auch effizienter, transparenter und nachvollziehbarer gestalten.In ihrem Vortrag zeigen unsere APA-Experten Ahmet Varlik und Ralf Isenberg,wie sich End-to-End-Prozesse in der Verwaltung durchgängig automatisieren lassen,welche organisatorischen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz entscheidend sindund welche Ergebnisse bereits heute in Projekten bei Bund, Ländern und Kommunen erzielt werden.Im Fokus stehen konkrete Praxiserfahrungen und umsetzbare Ansätze für den Einsatz von KI und Automatisierung in der öffentlichen Verwaltung.
Digitale Souveränität: Warum wir seit Jahren digitalisieren, aber nicht souveräner werden. (Fischbowl)
Robert Wander | Ceyoniq Technology GmbH
Saal 3
Zettelwirtschaft war gestern! Wie Non-IT Assets in Behörden transparent mit wenig Aufwand gemanagt werden. (Technologievortrag agineo)
Saal 7
12:00 - 12:40
Flexibilität trifft Standard – die moderne Low-Code-Lösung für Beamtenbeurteilungen
Torben Ehlers | Pegasystems
Patrick Förster | Greenfield Technology AG
Saal 2
Flexibilität trifft Standard – die moderne Low-Code-Lösung für Beamtenbeurteilungen
Torben Ehlers | Pegasystems
Patrick Förster | Greenfield Technology AG
Am Beispiel der Beamtenbeurteilung zeigen die Greenfield Technology AG und Pega, wie sich ein komplexes Verwaltungsverfahren digitalisieren und effizient gestalten lässt.Dabei werden die individuellen Anforderungen und Besonderheiten jeder Behörde berücksichtigt, ohne auf die Vorteile einer standardisierten Lösung verzichten zu müssen. Das spart Ressourcen, reduziert den Implementierungsaufwand und ermöglicht eine schnelle Umsetzung.Die moderne Architektur der Low-Code-Plattform, die bei IT.NRW gehostet ist, schafft hierfür die technischen Voraussetzungen. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke, praxisnahe Beispiele und neue Perspektiven auf die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen.
Fishbowl Deloitte
Saal 3
Digitale Souveränität und der Faktor Mensch
Lars Herter | Cassini Consulting AG
Saal 7
12:45 - 13:45
Mittagspause und Ausstellungsbesuch
Fachforenprogramm
Moderation (Saal 2): Daniel Schmedes
Moderation (Saal 3): Rainer Ullrich
Moderation (Saal 7): Manfred Koerth
13:45 - 14:05
Digitalisierung von Verkehrsvorschriften – neue gesetzliche Vorgaben meistern und automatisiertes Fahren fördern
Dr. Jochen Harding | NRW.Mobidrom GmbH
Saal 2
Digitalisierung von Verkehrsvorschriften – neue gesetzliche Vorgaben meistern und automatisiertes Fahren fördern
Dr. Jochen Harding | NRW.Mobidrom GmbH
Durch das neue IVS-Gesetz steigt der Handlungsdruck für Kommunen, Straßenverkehrsvorschriften digital und standardisiert bereitzustellen, u.a. als Grundlage für automatisiertes und vernetztes Fahren. Vor dem Hintergrund wird SEVAS aktuell um ein Modul für verkehrsrechtliche Anordnungen (VAO) erweitert. Gemeinsam mit Kommunen wird diese Lösung, die auf dem bestehenden Verkehrszeichen-Modul und etablierten Bedienfunktionen aufsetzt, praxisnah getestet und umgesetzt. Mit der ersten Ausbaustufe wird es möglich sein, alle relevanten Daten zu Verkehrszeichen bereits zum Zeitpunkt der Anordnung zu digitalisieren und diese dann nach erfolgter Aufstellung nahtlos über MOBIDROM an den nationalen Zugangspunkt, die Mobilithek, zu liefern. So unterstützt MOBIDROM Kommunen bei der Umsetzung neuer gesetzlicher Anforderungen und schafft eine durchgängige digitale Datenbasis – mit VAO-Daten, die auf Verkehr.NRW und in weiteren Mobilitätsdiensten ihren Mehrwert entfalten.
GovTeuken: Eigenes KI-Sprachmodell für klare verwaltungsspezifische Kommunikation
Arnd Sahlmann | Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW
Tim Holz | IT.NRW
Laszlo Friedmann | Fraunhofer IAIS
Saal 3
GovTeuken: Eigenes KI-Sprachmodell für klare verwaltungsspezifische Kommunikation
Arndt Saalmann | Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW
Tim Holz | IT.NRW
Laszlo Friedmann | Fraunhofer IAIS
Nordrhein-Westfalen setzt in der modernen Verwaltung auf ein eigenes KI-Sprachmodell. Unter Federführung des MHKBD entwickelt IT.NRW gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) ein souveränes Sprachmodell. Das Projekt des IT-Planungsrats hat zum Ziel, Verwaltungskommunikation klar zu gestalten und die Qualität der schriftlichen Interaktion der Verwaltung zu erhöhen. Mitarbeitende der Verwaltung werden damit in ihrer täglichen Arbeit wirkungsvoll unterstützt – für eine bessere, schnellere und bürgerfreundlichere Verwaltung. Das Sprachmodell soll als Open Source veröffentlicht werden. Es kann von allen Verwaltungen deutschlandweit eingesetzt werden. Durch die offene Bereitstellung wird die bedarfsgerechte Nutzung in unterschiedlichen Verwaltungskontexten erleichtert und der Transfer in die Praxis gezielt unterstützt
SPARK API – KI-Module des BMDS für NRW nutzbar machen
Oliver Nowak | Capgemini
Saal 7
SPARK API – KI-Module des BMDS für NRW nutzbar machen
Oliver Nowak | Capgemini
Planungs- und Genehmigungsverfahren sind anspruchsvoll: große Dokumentenmengen, komplexe Rechtsgrundlagen, Beteiligungsverfahren und hohe Anforderungen an Nachvollziehbarkeit treffen auf knappe Ressourcen. Mit SPARK API hat das BMDS eine modulare KI-Lösung entwickeln lassen, die genau hier ansetzt. Der Vortrag zeigt anhand der Integration in die Kollaborationsplattform NRW (KOPLA), wie die KI-Module entlang eines Ende-zu-Ende-Genehmigungsverfahrens (hier BImSchG) unterstützen können: von der Aufbereitung von Antragsunterlagen über die formelle Prüfung, das Einwendungsmanagement, die materiell-rechtliche Prüfung bis zur Vorbereitung von Bescheid-Dokumenten. Lücken im Verfahren werden dabei mit klaren Schnittstellen, menschlicher Entscheidungshoheit und nachvollziehbaren Ergebnissen geschlossen. Der Beitrag ordnet die Erfahrungen aus der Integration ein und benennt die Chancen sowie Voraussetzungen für eine rechtssichere, praxistaugliche Nutzung auch in anderen Verwaltungskontexten.
14:10 - 14:30
TWIN4ROAD: Der digitale Zwilling für kommunale Straßeninfrastruktur – von der Pilotierung zur flächendeckenden Nutzung
Jana Gliet | IT.NRW
Saal 2
TWIN4ROAD: Der digitale Zwilling für kommunale Straßeninfrastruktur – von der Pilotierung zur flächendeckenden Nutzung
Jana Gliet | IT.NRW
Die Erhaltung und Planung von Straßeninfrastrukturen stellen Städte, Kommunen und Landesbetriebe in Deutschland vor große Herausforderungen. Bei einem Straßennetz von über 830.000 Kilometern und begrenzten Haushaltsmitteln für die Instandhaltung besteht ein erheblicher Bedarf an digitalen, flächendeckenden und aktuellen Informationen zur Bewertung des Straßenzustands. Zwar erfassen Städte, Landesbehörden und Infrastrukturbetreiber bereits heute regelmäßig 3D-Punktwolken, Bilddaten und weitere Sensordaten durch eigene Systeme oder beauftragte Dienstleister. Diese Daten werden bislang jedoch häufig nur projektbezogen, lokal oder manuell ausgewertet. Eine übergreifende, systematische Nutzung und eine ganzheitliche Betrachtung des Straßennetzes fehlen vielerorts. Die Stadt Essen und der Landesbetrieb Straßen.NRW haben TWIN4ROAD im Jahr 2021 als gefördertes mFUND Projekt mitinitiiert und dabei ihre Anforderungen, Datenbestände und praktischen Erfahrungen aus kommunaler Verwaltung und Straßenunterhaltung eingebracht. Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Forschung wurden darauf aufbauend Konzepte, Prozesse und KI-gestützte Auswertungsverfahren entwickelt, um vorhandene und neu erfasste Daten anwendungsübergreifend für Planungs-, Überwachungs- und Entscheidungsprozesse nutzbar zu machen. Im Mittelpunkt steht die Zusammenführung von Bilddaten, 3D-Punktwolken und weiteren Sensordaten zu einer umfassenden, semantisch angereicherten digitalen Repräsentation des Straßenraums.
Die SAP S/4HANA-Transformation beim BLB NRW: Ganzheitlich erfolgreich mit Technik, Steuerung, Change und Kommunikation
PwC Deutschland
Saal 3
Die SAP S/4HANA-Transformation beim BLB NRW: Ganzheitlich erfolgreich mit Technik, Steuerung, Change und Kommunikation
PwC Deutschland
Die Einführung von SAP S/4HANA beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) ist keine reine IT-Aufgabe, sondern gesamtunternehmerisch. Neue Systeme bieten technische Vorteile und die Chance, Prozesse, Rollen und Schnittstellen zu schärfen sowie Zusammenarbeit zu verbessern. Doch der Wandel gelingt nur, wenn technische, organisatorische und menschliche Aspekte gemeinsam gestaltet werden. Deshalb verfolgt der BLB NRW einen integrierten Ansatz: Jeder Meilenstein wird aus Steuerungs-, Technik-, Change- und Kommunikationssicht betrachtet. Change- und Kommunikationsmanagement sind keine nachgelagerten Funktionen, sondern Teil der Gesamtprojektleitung. Kommunikation übersetzt Technik, schafft Orientierung für Stakeholder, erkennt Risiken früh und gestaltet Veränderung aktiv. Zusammen mit Change Management sorgt sie dafür, dass Transformation verstanden, mitgetragen und umgesetzt wird. Der Vortrag zeigt anhand von BLB NRW-Beispielen, wie der Ansatz Zusammenarbeit stärkt, komplexe Stakeholderstrukturen steuert und nachhaltige Transformation ermöglicht.
Der sichere Weg in die digitale Langzeitarchivlösung DIPS.kommunal – der neue E-Akteneingangskanal
Nicola Bruns | Stadt Köln
Kirsten Noetzel und Marc Malwitz | Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Saal 7
Der sichere Weg in die digitale Langzeitarchivlösung DIPS.kommunal – der neue E-Akteneingangskanal
Nicola Bruns | Stadt Köln
Kirsten Noetzel und Marc Malwitz | Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Zur Archivierung des Verwaltungsschriftgutes nach Ende der Aufbewahrungspflicht sind die Verwaltungen auch bei digitalem Schriftgut gesetzlich verpflichtet – dies ist eine Kernaufgabe der kommunalen Archive. Für die dauerhafter Archivierung strukturierte Schriftgutobjekte aus DMS und Fachverfahren wurde vor 10 Jahren die Langzeitarchivlösung DiPS.kommunal für die Kommunen in NRW entwickelt. Betriebsstätten sind der Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe mit dem LWL-Archivamt für Westfalen und der LWL.IT Service Abteilung, sowie die Stadt Köln mit dem Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv und der Abteilung Digitalisierung und Informationstechnik. Diese bilden als Entwicklergemeinschaft eine interdisziplinäre Partnerschaft unter dem Dachverband DA NRW. Eines der wichtigsten Module unserer Lösung ist die Importschnittstelle. Um diese zukunftsfähig zu halten haben wir im vergangenen Jahr einen neuen xdomea 4.0 konformen Eingangskanal konzipiert. Dieser ermöglicht die Übernahme aus verschiedenen Systemen und Fachverfahren, sofern diese über eine entsprechende Exportschnittstelle verfügen, die eine xdomea-konforme Aussonderungsnachrichten erstellt. In unserem Werkstattbericht möchten wir den neuen E Akteneingangskanal vorstellen der es den an DiPS.kommunal beteiligten Kommunen ermöglicht strukturierte Daten in das digitale Langzeitarchiv zu ingestieren. Anhand einiger Beispiele beschreiben wir Funktionsweise des Kanals sowie die Umsetzung geltender Standards.
14:35 - 14:55
NewGov NRW: Mutige Verwaltungsinformation mit Startups, Nutzerfokus und innovativen Lösungen
Dr. Gabriele Reifenrath | IT.NRW
Gerhard Gohr | IT.NRW
Saal 2
NewGov NRW: Mutige Verwaltungsinformation mit Startups, Nutzerfokus und innovativen Lösungen
Dr. Gabriele Reifenrath | IT.NRW
Gerhard Gohr | IT.NRW
Die Innovationskraft von Startups bietet große Chancen für die moderne Verwaltung, doch oft bremsen hohe Einstiegshürden und kulturelle Unterschiede den Transfer. Als offizieller Innovationspartner des Landes NRW bietet NewGov NRW – initiiert durch Staatskanzlei und MWIKE NRW, angesiedelt bei IT.NRW – Antworten. Mit NewGov NRW schaffen wir einen geschützten Raum, in dem Verwaltungsmitarbeitende den digitalen Wandel aktiv mitgestalten. Durch agile Methoden wie Design Thinking und Prototyping befähigen wir die Verwaltung in NRW, administrative Bedarfe neu zu definieren und nutzerzentrierte Lösungen direkt mit Startups zu realisieren. Kernstück ist der europaweit einzigartige Rahmenvertrag „Innovation-as-a-Service“. Er ermöglicht die schnelle Einbindung von Startups über einen Innovationsmentor und schlägt die Brücke zw. Verwaltung und Innovatoren. Dass dieser Weg funktioniert, belegt unsere Bilanz: Durch 5 erfolgreich abgeschlossene und 3 laufende Projekte sowie eine gefüllte Projektpipeline wird der Transfer von Innovationen in mehreren Ressorts nachhaltig vorangetrieben. Mehrwert u. Transferpotenzial
- Praxis-Blueprint: Teilnehmende erhalten Einblick in erprobtes Modell
- Effizienzsteigerung: signifik. Kürzung d Zeitspanne von Problemidentifikation bis erster testbarer Lösung, durch Nutzung innovativer Methoden u. Einbindung v. Startups
- Nachhaltiger Impact: nachh. Steigerung d Akzeptanz f.d. digitale Transformation durch frühzeitige Einbindung v. Mitarbeitenden
NRW.Genius 2.0 – Plattform, Partnerschaften und produktive KI für die Verwaltung
Dr. Michael Huter | Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW
Arne Schömann | IT.NRW
Saal 3
NRW.Genius 2.0 – Plattform, Partnerschaften und produktive KI für die Verwaltung
Dr. Michael Huter | Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW
Arne Schömann | IT.NRW
Mit NRW.Genius gestaltet Nordrhein-Westfalen die nächste Entwicklungsstufe generativer KI in der öffentlichen Verwaltung. Rund um Release 2.0 entstehen neue Möglichkeiten für die produktive Nutzung generativer KI – getragen von gemeinsamer Weiterentwicklung, stärkerer Vernetzung unterschiedlicher Verwaltungsebenen sowie kooperativen Ansätzen zur Nutzung und zum Ausbau gemeinsamer Strukturen. Der Vortrag gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um NRW.Genius und zeigt, wie technologische Innovation, Zusammenarbeit und gemeinsame Entwicklungsansätze neue Perspektiven für den produktiven Einsatz generativer KI in der Verwaltung eröffnen.
Austausch von E-Akten, Vorgängen und Dokumenten mit XDOMEA
Andreas Helber | Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW
Saal 7
Austausch von E-Akten, Vorgängen und Dokumenten mit XDOMEA
Andreas Helber | Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW
Benutzerfreundlich, standardisiert und medienbruchfrei: Die Landesverwaltung Nordrhein-Westfalen etabliert für den Austausch von Akten, Vorgängen und Dokumenten eine neue Lösung auf der Basis des XDOMEA Formats. Dreh- und Angelpunkt hierfür ist die Weiterentwicklung der E-Akte NRW, die Nutzende künftig bei Import und Export von Schriftgutobjekten unterstützen soll. Ziel ist es, zunächst einen verlässlichen und standardisierten Austausch zwischen den Behörden der Landesverwaltung zu etablieren. In einem nächsten Schritt soll auch der bundesweite Austausch mit Behörden, die den Standard XDOMEA unterstützen, möglich werden. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Vorteile und Herausforderungen des XDOMEA-gestützten Datenaustauschs, erläutert die neuentwickelten Funktionalitäten und Tools zur Vereinfachung des digitalen Austauschprozesses und beschreibt die Ausbaustufen der Entwicklung in der E-Akten-Software.
14:55 - 15:15
Kaffeepause und Ausstellungsbesuch
15:15 - 15:35
Handlungsfähig im Krisenfall: Kriterien für souveräne IT
Dr. Lea Beiermann | ZenDIS
Malin Roppel | ZenDIS
Saal 2
Handlungsfähig im Krisenfall: Kriterien für souveräne IT
Dr. Lea Beiermann | ZenDIS
Malin Roppel | ZenDIS
Digitale Souveränität ist zentrales Leitbild für eine handlungsfähige Verwaltung – doch in der Umsetzung fehlen oft klare Maßstäbe für politische und strategische Entscheidungen. Nach welchen Kriterien beurteilen wir souveräne IT-Lösungen? Wie lassen sich Abhängigkeiten systematisch bewerten und reduzieren? Und wie sehen konkrete souveräne Lösungen in der Praxis aus – gerade in Krisen- und Ausfallszenarien? Das Zentrum Digitale Souveränität (ZenDiS) hat einen Kriterienkatalog für Digitale Souveränität erstellt und diesen im Rahmen einer öffentlichen Konsultation konkretisiert. Die gemeinsam entwickelten Kriterien zeigen, welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um Abhängigkeiten zu reduzieren und Gestaltungsspielraum zu sichern. Sie bilden eine fundierte Entscheidungsgrundlage, um eingesetzte IT-Lösungen differenziert zu bewerten und Strategien für mehr Digitale Souveränität zu entwickeln. Wie weit diese Kriterien in der Praxis tragen, zeigt die Erprobung der Office- und Kollaborationssuite des ZenDiS, openDesk, als souveräner Notfallarbeitsplatz, der auch bei Ausfällen bestehender Systeme Kommunikation und Zusammenarbeit sichert. Hinweis: Da das ZenDiS zum Thema Notfallarbeitsplatz im Austausch mit der Landesverwaltung steht, wäre ein gemeinsamer Vortrag gut denkbar – hier müssten wir Co-Referierende aber erst noch anfragen.
Verwaltung neu gedacht: Der KI-Assistent als Game-Changer in der Bearbeitung von Wohngeldanträgen
Dirk Bertleff und Dr. Friederike Nesselrode | Landeshauptstadt Düsseldorf
Saal 3
Verwaltung neu gedacht: Der KI-Assistent als Game-Changer in der Bearbeitung von Wohngeldanträgen
Dirk Bertleff und Dr. Friederike Nesselrode | Landeshauptstadt Düsseldorf
Die Sachbearbeitung von Wohngeldanträgen und Wohnberechtigungsscheinen ist von zeitintensiver manueller Datenerfassung geprägt. Informationen aus Papieranträgen oder PDF-Dokumenten müssen händisch in das jeweilige Fachverfahren übertragen werden. Dies bündelt wertvolle personelle Ressourcen. Es wird ein mit dem Startup „for.ml“ entwickelter KI gestützter Antragsassistent vorgestellt, der in die bestehende IT-Infrastruktur integriert ist, den gesamten Posteingang vollständig automatisiert erfasst, beschriftet, kategorisiert und in der E-Akte ablegt. Zudem überprüft die KI die jeweiligen Antragsunterlagen auf Vollständigkeit und bereitet ein rechtssicheres Anforderungsschreiben für fehlende Unterlagen vor. Darüber hinaus bietet ein speziell trainierter Sprachassistent fachliche Unterstützung bei Rechtsfragen. In Zukunft soll eine Open-Data-Plattform den Austausch von Sozialdaten zwischen verschiedenen Leistungsträgern effizienter gestalten, um bestehende Erstattungsansprüche schneller zu klären, Doppelerfassungen zu vermeiden und den Kunden auf die Beantragung von anderen Sozialleistungenhinzuweisen. Das Projekt wurde für den deutschen Fachkräftepreis 2025 nominiert. Im Wohngeld konnte die Anzahl der bearbeiteten Wohngeldanträge pro Sachbearbeiter um 20 % gesteigert und Bearbeitungsfehler vermieden werden. Auf den WBS-Bereich wird der KI-Assistent derzeit mittels des Agentic AI Hub des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) übertragen.
Technologische Souveränität „Made in NRW“ – Cloud, KI und PaaS als Hebel für Entbürokratisierung
Jasmin Deling | Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW
Saal 7
Technologische Souveränität „Made in NRW“ – Cloud, KI und PaaS als Hebel für Entbürokratisierung
Jasmin Deling | Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW
Anträge mit 1000-seitigen Anlagen, beteiligte Behörden im zweistelligen Bereich sowie zahlreiche Einwendungen der Öffentlichkeit zu geplanten Industrieanlagen: Die Koordinierung von Planungs- und Genehmigungsverfahren ist zeitaufwändig und komplex. Sie ist ein wesentlicher Grund, weshalb sich Verfahren in die Länge ziehen, gesetzliche Fristen überschritten werden und Entscheidungen deutlich verzögert werden. Um dem etwas entgegenzusetzen und die Verwaltung in NRW maßgeblich zu entlasten, wird ab 2026 der Einsatz von KI-Komponenten von SPARK (BMDS-KI) in Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) in NRW getestet. Ziel ist, die KI als Assistenzsystem einzusetzen, das nicht über Verfahren entscheidet, sondern Sachbearbeitenden bei der Vollständigkeits- und Plausibilitätsprüfung unterstützt und umfangreiche Einreichungen und Zulieferungen so zusammenfasst, dass die am Prozess beteiligten Mitarbeitende zügig eine Entscheidung treffen können. Der KI-Einsatz erfüllt allerdings nur dann seine volle Wirkung, wenn der Microservice in einem digitalen Ende-zu-Ende-Prozess eingebettet ist und aktuell digital fragmentierte und teils analoge Verfahren ersetzt. Die Entscheidung für eine Cloud-basierte Platform-as-a-Service fiel dabei leicht: Sie fordert keine aufwändige Implementierung undermöglicht einen zügigen flächendeckenden Roll-out in NRW und darüber hinaus. Ein gutes Praxisbeispiel, das in NRW seinen Anfang nimmt und zukünftig bundesweit zum Einsatz kommt.
15:40 - 16:00
Demokratisierung von KI – AIaaS für NRW
Arne Schömann und Marius Müller | IT.NRW
Saal 2
Demokratisierung von KI – AIaaS für NRW
Arne Schömann und Marius Müller | IT.NRW
KI ist im Alltag angekommen – doch wie gelangt sie sicher und skalierbar in die Fachverfahren der öffentlichen Verwaltung? Mit AIaaS (AI as a Service) hat IT.NRW 2026 eine zentrale Plattform für KI-Services geschaffen. Sie stellt praxistaugliche KI Fähigkeiten standardisiert bereit und eröffnet neue Potenziale zur Integration von KI in Arbeitsprozesse der öffentlichen Verwaltung. Über eine einheitliche Schnittstelle greifen Fachverfahren direkt auf definierte Modellkategorien (z.B. Large Language Models, Transkription, Dokumentenverarbeitung) zu. Ein kuratierter Standardkatalog erleichtert dabei die Modellwahl und beschleunigt die Entwicklung. AIaaS bietet multiple Betriebsumgebungen: on premises und über verschiedene Cloud Anbieter – passgenau für Sicherheits-, Leistungs- und Datenanforderungen bei hohen Standards für Datenschutz, Nachvollziehbarkeit und Betrieb. Der Vortrag stellt das Betriebs- und Servicekonzept anhand konkreter Use Cases für AIaaS vor und gibt mit dem geplanten Rollout und Serviceerweiterungen einen Ausblick auf 2027.
KommI – interkommunale Zusammenarbeit für KI
Simon Greitemann | KDN Dachverband
Saal 3
KommI – interkommunale Zusammenarbeit für KI
Simon Greitemann, KDN Dachverband
Künstliche Intelligenz hat ein enormes Potenzial. Erheblich profitieren kann auch die Öffentliche Verwaltung. Vor allem vor dem Hintergrund der angespannten Situation beim Personal und den immer knapperen finanziellen Mittel. Während der Einsatz von KI im privaten Umfeld ohne Einschränkungen und in Unternehmen vergleichsweise leicht möglich ist, sind die Hürden in der Öffentlichen Verwaltung zu Recht deutlich höher.Daher ist das Ziel der Initiative KommI, Künstliche Intelligenz für die Öffentliche Verwaltung in den Kommunen verfügbar zu machen: rechtssicher und gleichzeitig an kommunale Anwendungsszenarien angepasst. Die Stadt Oberhausen hat die Initiative ins Leben gerufen, die allen Kommunen und kommunalen IT-Dienstleistern offensteht. Bislang engagieren sich fünf Kommunen, zehn planen einen Beitritt. Koordiniert und organisiert wird die Kooperationsgemeinschaft vom KDN. Der KDN strukturiert die Zusammenarbeit, fördert den Austausch, bündelt Finanzmittel und unterstützt die gemeinsame Weiterentwicklung der erarbeiteten Lösungen.In seinem Vortrag spricht Simon Greitemann, Berater beim KDN und KommI-Projektleiter, über:
- die Motivation für die Gründung von KommI und die Ziele
- die interkommunale Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor für die Zukunft – auch über KommI hinaus (KommI wurde im April 2026 mit dem Landespreis für innovative
- das Vorgehen in der Kooperationsgemeinschaft • die bislang erreichten Ergebnisse
Bechtle Index of Sovereignty: Der strategische Gradmesser für digitale Souveränität in Ihrer IT-Architektur
Timo König | Bechtle AG
Michael Schepanske | Bechtle Westfalen-Niederrhein
Saal 7
Bechtle Index of Sovereignty: Der strategische Gradmesser für digitale Souveränität in Ihrer IT-Architektur
Timo König | Bechtle AG
Michael Schepanske | Bechtle Westfalen-Niederrhein
In diesem Vortrag stellen wir den Bechtle Index of Sovereignty als strategischen Gradmesser für digitale Souveränität vor. Wir zeigen, wie Abhängigkeiten in IT-Architekturen transparent gemacht, Risiken bewertet und konkrete Maßnahmen zur Stärkung von Wahlfreiheit, Robustheit und Resilienz abgeleitet werden können. Ziel ist es, einen praxisnahen Ansatz aufzuzeigen, mit dem Organisationen digitale Souveränität strukturiert in ihre IT-Strategie integrieren können.
16:05 - 16:25
Das API-Gateway NRW
Dr. Thomas List | Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW
Christian Neumann | d-NRW
Saal 2
Das API-Gateway NRW
Dr. Thomas List | Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW
Christian Neumann | d-NRW
Aus der Kombination von OZG, E-Government-Gesetzen und weiteren Regelungen ergibt sich für die Verwaltungen eine Kernpflicht, nämlich dass Verwaltungsleistungen digital beantragt werden können müssen und der Antrag rechtlich wirksam anzunehmen ist. In der Umsetzung sind hierbei viele gute Onlinedienste entstanden – nicht gelöst hingegen ist das Problem der Annahme: Die in den Kommunen vorhandenen Fachverfahren sind hervorragende Werkzeuge für die Fallbearbeitung, sie sind aber nicht dafür gedacht, der primäre Zugangskanal für Bürgerinnen und Bürger oder Unternehmen zu sein. Der in NRW verfolgte API-First Ansatz nimmt sich dieses Problems an, indem eine API-Plattform – das API-Gateway – zentral elektronische Anträge – unabhängig von Onlinedienst – annimmt und über klar definierte, standardisierte Wege den Kommunen zur Verfügung stellt. Über ein Self-Service-Portal können die Kommunen dabei selber zwischen verschiedenen Wegen wählen: Eine klar definierte Fachverfahrensschnittstelle, ein manueller Empfangsclient für Anträge oder Zustellung in ein elektronisches Postfach. Die technische Realisierung des API-Gateways wird flankiert von einem Gesetzentwurf, der die für das Gateway notwendige Rechtsgrundlage schafft. Der Vortrag zeigt den aktuellen Stand der Entwicklung auf und gibt Einblick in die praktische Funktionsweise des API Gateways.
Vom digitalen Amt zur intelligenten Verwaltung – Mit KI, Plattformen & Automatisierung zum digitalem Next Level in NRW
Gregor Proempeler | Bearingpoint GmbH
Saal 3
Standortvorteil digitale Plattform: Wie digitale Lösungen die Kooperation von Verwaltung und Wirtschaft in NRW stärken können
Dr. Johannes Velling | Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW
Saal 7
Standortvorteil digitale Plattform: Wie digitale Lösungen die Kooperation von Verwaltung und Wirtschaft in NRW stärken können
Dr. Johannes Velling | Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW
Die Forderungen nach Bürokratieabbau und einer digitalen Verwaltung sind allgegenwärtig. Sie sollten als Chance verstanden werden – für NRW als klimaneutraler Industriestandort und als Vorreiter der KI-gestützten Verwaltung. Denn eine digitale Verwaltung wird zum Standortvorteil innerhalb Deutschlands! Analog geprägte und digital fragmentierte Genehmigungsverfahren sind für Verwaltung und Wirtschaft kosten- und ressourcenintensiv. Für Unternehmen stellen sie ein Investitionsrisiko dar und für die Verwaltung sind sie mit einem hohen personellen Aufwand verbunden, der in Zeiten des steigenden Fachkräftemangels eine Herausforderung ist. Digitalisierte Ende-zu-Ende-Prozesse schaffen einen Mehrwert für alle Beteiligten und steigern die Attraktivität NRWs als Wirtschafts- und Industriestandort. Deswegen wird das Land 2026 erstmals eine digitale Kooperationsplattform pilotieren. Sie wird die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Verwaltung stärken, die Transparenz zu Verfahrensfortschritten ermöglichen und die Verwaltung in der Koordinierung von Nachforderungen, Nachreichungen und Beteiligung anderer Behörden durch KIUnterstützung deutlich entlasten. Ausgangspunkt sind Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), denn sie werden die industrielle Transformation hin zu erneuerbarenEnergien beschleunigen. Schnellere, planbare und digitale gestützte Verfahren sind für Unternehmen ein entscheidender Faktor und somit für NRW ein Standortvorteil.
16:30 - 16:50
Zwischen On-Premise und Cloud – Wie das Ampelsystem LLMs sicher in die Verwaltung bringt
Thorsten Rode | Stadt Nettetal
Saal 2
Zwischen On-Premise und Cloud – Wie das Ampelsystem LLMs sicher in die Verwaltung bringt
Thorsten Rode | Stadt Nettetal
Die Integration von Large Language Models (LLMs) in die Verwaltungsinfrastruktur verspricht enorme Effizienzgewinne – von automatisierten Workflows bis hin zur intelligenten Dokumentenanalyse. Doch für Entscheider im öffentlichen Dienst stellt sich die zentrale Frage: Wie nutzen wir die Innovationskraft globaler KI-Modelle, ohne die digitale Souveränität und den Datenschutz zu gefährden?In diesem Vortrag wird das Ampel-Prinzip vorgestellt – ein hybrider Strategieansatz für den Einsatz von KI-Assistenten in der Fläche. Das Modell kategorisiert den LLM-Einsatz in drei Sicherheitszonen:
- Rote Zone: Nutzung leistungsstarker Cloud-Modelle für allgemeine, nicht-sensitive Aufgaben.
- Gelbe Zone: Einsatz von Open-Source-Modellen über datenschutzkonforme externe Partner für spezialisierte Fachaufgaben.
- Grüne Zone: Maximale Sicherheit durch In-house-Implementierung auf eigener oder Rechenzentrums Serverinfrastruktur für personenbezogene und hochsensitive Daten.
Erfahren Sie, wie dieses System eine Brücke zwischen technischem Fortschritt und regulatorischen Anforderungen schlägt. Der Vortrag zeigt auf, wie Behörden durch die Wahl der richtigen Zone eine skalierbare, kosteneffiziente und vor allem souveräne KI-Strategie umsetzen können.
Vom Amt zur App: Use Cases für die digitale Wallet im kommunalen Einsatz
Dirk Schweikart | regioIT
Saal 3
Vom Amt zur App: Use Cases für die digitale Wallet im kommunalen Einsatz
Dirk Schweikart | regioIT
Wallet-Apps als sichere, mobile Speicher für Nachweise und Dokumente gewinnen auch im kommunalen Kontext zunehmend an Bedeutung – insbesondere durch die europäische EUDI-Wallet-Initiative, die digitale Identitäten und Nachweise EU-weit standardisieren und für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich machen soll. Dieser Vortrag beleuchtet anhand zweier Use-Cases, wie kommunale Nachweise in Wallets ausgestellt und genutzt werden können: Die Ehrenamtskarte zeigt, wie ein bisher über eine eigene App bereitgestellter Nachweis direkt in die Wallet der Nutzenden übertragen werden kann – mit dem Vorteil, dass Ehrenamtliche ihre Karte dort haben, wo sie ohnehin alle wichtigen Dokumente verwalten. Als EfA-Lösung ist die Ehrenamtskarten-App dabei ein echter Vorreiter: Sie ist eine der ersten kommunalen Anwendungen, die die Integration mit der EUDI-Wallet erprobt. Am Beispiel der Hundeanmeldung illustrieren wir, wie die digitale Hundesteuermarke als Nachweis in der Wallet hinterlegt und bei Kontrollen unkompliziert vorgezeigt werden kann – ganz ohne physische Marke.
Cyber-Resilienz in der öffentlichen Verwaltung – wie sicher ist unsere digitale Infrastruktur wirklich?
Patrick Schraut | NTT DATA Deutschland SE
Saal 7
Cyber-Resilienz in der öffentlichen Verwaltung – wie sicher ist unsere digitale Infrastruktur wirklich?
Patrick Schraut | NTT DATA Deutschland SE
Im Mittelpunkt stehen aktuelle Cyberbedrohungen, steigende regulatorische Anforderungen und die Frage, wie Behörden sowie öffentliche Einrichtungen ihre IT-Infrastrukturen langfristig resilient gestalten können. Geeignete Gesprächsansätze sind unter anderem NIS2/KRITIS, Schutz kritischer Infrastrukturen, Zero Trust, Security Operations sowie die Kombination aus technologischer Prävention, Detektion und Reaktionsfähigkeit. Ziel ist es, NTT DATA und Fortinet als kompetente Partner für sichere, skalierbare und souveräne Sicherheitsarchitekturen im öffentlichen Sektor zu positionieren.
17:00



