Programm

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Zeitraum - Uhr

Vormittag

ab 08:00

Registrierung

Teilnehmende, Aussteller, Referierende

09:00 - 09:10

Saal 2

Begrüßung

Michael Hagedorn
CEO Materna

Moderation Vormittagsprogramm: Ute Soldierer

09:10 - 09:25

Keynote Landesverwaltung

Dr. Jörg Flüs
Referatsleiter, Ministerium des Innern des Landes NRW

09:25 - 09:40

Keynote Kommunalverwaltung

Dr. Uda Bastians
Beigeordnete des Städtetag NRW und Vertreterin der kommunalen Spitzenverbände

 

09:40 - 10:00

Wissen jenseits von Datenbergen: Wie man die Erfahrung der Teams für souveräne KI-Lösungen nutzt – bevor die Experten im Ruhestand sind / Beyond Piles of Files: Tapping Team Experience into Sovereign AI – Before they Retire

Jonas Andrulis
CEO & Founder
Aleph Alpha

Beyond Piles of Files: Tapping Team Experience into Sovereign AI - Before they Retire

Jonas Andrulis
CEO & Founder
Aleph Alpha

  • A lot of crucial knowledge is not just in databases and files but in the head of experts
  • A human-machine collaboration beyond thumbs up/down can surface this experience efficiently
  • Can this be set up for sovereignty – without lock-in to LLMs, platforms or systems?

10:00 - 10:45

Round Table: Next-Level Digitalisierung braucht digitale Souveränität – Welche Leitprojekte machen NRW resilient und zukunftsfähig?

Michael Hagedorn
CEO Materna

Dr. Uda Bastians
Beigeordnete des Städtetag NRW und Vertreterin der kommunalen Spitzenverbände

Dr. Johannes Velling
Leiter der Abteilung Digitalisierung, Start-Ups und Dienstleistung, Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW

Georg Lucht
Leitung der Abteilung „Digitalisierung der Landesverwaltung“, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW

Dr. Gottfried Ludewig
Leiter Public Sector, Deutsche Telekom

Alexander von Hedenström
Head of AI & Digital Sovereigenty Public Sector, CGI Deutschland B.V. & Co. KG

10:45 - 11:15

Kaffeepause und Ausstellungsbesuch
In dem gewählten Zeitraum gibt es keine Einträge.

Interaktive Beteiligungsformate und Workshops

11:15 - 12:00

Verwaltungsdigitalisierung mit System – msg.CivIQ als Plattform für OZG & Fachverfahren
msg systems ag

Technologievortrag mit Ulrich Steinbach

Saal 2

Verwaltungsdigitalisierung mit System – msg.CivIQ als Plattform für OZG & Fachverfahren

Technologievortrag mit Ulrich Steinbach
msg systems ag

Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) ist ein akutes Thema, aber nur ein Teil der größeren Herausforderung: die digitale Transformation der Verwaltung. Kommunen und Länder stehen unter Druck: Fachkräfte, knappe IT-Ressourcen, komplexe Projektsteuerung, wachsende Erwartungen bei begrenzten Budgets. msg.CivIQ bietet einen praktikablen Lösungsweg: anwendungsfallbezogene Software-as-a-Service (SaaS)-Lösungen, mit denen Fachverfahren nicht entwickelt, sondern gemietet werden. Behörden formulieren ihre fachlichen Anforderungen. Die msg liefert innerhalb weniger Wochen eine betriebsfertige Anwendung. Die technische Basis: eine etablierte Low-Code-Plattform, optional eingebettet in die eAkte, mit Vorgangsbearbeitung, ePayment und mit offenen Schnittstellen in alle gängigen Systeme integrierbar. Die Plattform unseres dänischen Partners KMD ist seit Jahren erfolgreich in Dänemark im Einsatz, zahlreiche Verfahren sind in praktischer Anwendung. In Deutschland realisiert die msg diese Leistungsfähigkeit als SaaS-Angebot für Kommunen: wirtschaftlich, sicher und praxisbewährt. Betrieb, Wartung, Sicherheit und Weiterentwicklung, alles kommt aus einer Hand. Der IT-Aufwand vor Ort entfällt, denn msg.CivIQ wird zentral betrieben, laufend aktualisiert und gemeinsam weiterentwickelt. Für die Kommunen und Länder bedeutet das: planbare Kosten, geringere Komplexität, schnelle Ergebnisse – ohne zusätzliche Investitionen.

Das Duell der Clients. Wie bedienen wir die E-Akte der Zukunft?
Ceyoniq Technology GmbH

Fishbowl mit Oliver Kreth, Robert Wander und Christian Dietz

Saal 3

Das Duell der Clients. Wie bedienen wir die E-Akte der Zukunft?

Fishbowl mit Oliver Kreth, Robert Wander und Christian Dietz
Ceyoniq Technology GmbH

Die E-Akte steht an einem Wendepunkt. Während klassische Explorer-Clients über Jahrzehnte hinweg das vertraute Rückgrat digitaler Aktenführung bildeten, verschieben sich mit der fortschreitenden Digitalisierung, neuen Cloud-Strategien und mobilen Arbeitsformen die Anforderungen grundlegend. Moderne Webclients rücken zunehmend in den Fokus – flexibel, ortsunabhängig und technologisch zukunftssicher. Doch welche Lösungen passen wirklich zu den Anforderungen in Verwaltung und Organisation? Wie sieht ein benutzerfreundlicher, sicherer und leistungsstarker E-Akte-Client der Zukunft aus? Und was erwarten Anwenderinnen und Anwender heute tatsächlich von ihrer täglichen Arbeitsumgebung? Im Fishbowl-Format „Das Duell der Clients. Wie bedienen wir die E-Akte der Zukunft?“ werden diese Fragen praxisnah aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Gemeinsam mit dem Publikum soll diskutiert werden, welche technologischen Entwicklungen relevant sind, wie Benutzerfreundlichkeit und Effizienz zusammenspielen und welche Faktoren für eine nachhaltige Client-Strategie entscheidend sind. Dabei geht es nicht nur um technische Vergleiche, sondern auch um konkrete Anwendungsbedarfe, Akzeptanzfaktoren und den Weg zur erfolgreichen Transformation in die nächste Generation der digitalen Verwaltung.

IONOS Cloud – Die souveräne Cloud-Plattform für die öffentliche Verwaltung
IONOS SE

Technologievortrag mit Constantin Steppeler und Jakob Mangel

Saal 7

Mobidrom Datenplattform: Effiziente Bereitstellung und Nutzung von Mobilitätsdaten für Kommunen in NRW

Technologievortrag mit Constantin Steppeler und Jakob Mangel
IONOS SE

Die öffentliche Verwaltung steht vor der größten digitalen Transformation ihrer Geschichte – und digitale Souveränität ist dabei der Schlüssel. Die zentrale Frage lautet: Wie können Bund, Länder und Kommunen moderne Cloud-Technologien nutzen, ohne in Abhängigkeiten zu geraten? In ihrem Vortrag stellen Jakob Mangel und Constantin Steppeler Ihnen IONOS vor – die souveräne Cloud-Plattform für den öffentlichen Sektor in Deutschland und Europa. Als deutsches Unternehmen mit Rechenzentren ausschließlich in Europa bietet IONOS hochsichere und skalierbare Lösungen, die den Anforderungen an Cybersicherheit, Datenhoheit und Einsatzfähigkeit gerecht werden. Grundlage dafür sind ein eigener Open-Source-Stack, höchste Sicherheitszertifizierungen (ISO 27001, BSI IT-Grundschutz, BSI C5) und ein klares Bekenntnis zu offenen Standards. Erfahren Sie, wie IONOS Innovation und Sicherheit verbindet – von GPU-gestützten KI-Services bis hin zu kollaborativen Plattformen wie Nextcloud. Anhand konkreter Projekte mit Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen wird deutlich, wie digitale Souveränität bereits heute erfolgreich umgesetzt wird. Zudem erhalten Sie einen Einblick in die Beschaffungswege der öffentlichen Hand und warum der Schritt in die Cloud nicht nur eine technische, sondern vor allem eine strategische Entscheidung für digitale Unabhängigkeit ist.

12:15 - 13:00

KI konfigurieren und skalieren leicht gemacht: Praxisnahe Tipps, Tricks & Live-Fragen
Deloitte Consulting GmbH

Technologievortrag mit Anna-Liisa Ahola, Dr. David Dang, Yixuan Liu und Christian von Pawel

Saal 2

KI konfigurieren und skalieren leicht gemacht: Praxisnahe Tipps, Tricks & Live-Fragen

Technologievortrag mit Anna-Liisa Ahola, Dr. David Dang,Yixuan Liu und Christian von Pawel
Deloitte Consulting GmbH

Wie bringt man eine KI dazu, genau das zu tun, was man braucht – und das auch noch effizient? In diesem interaktiven Vortrag zeigen wir praxisnah, wie die Konfiguration von KI-Systemen gelingt. Mit konkreten Beispielen, cleveren Tipps und direkt anwendbaren Tricks. Sie sind eingeladen, Fragen zu stellen und eigene Herausforderungen einzubringen – ganz nach dem Motto: Verstehen, anwenden, verbessern.

Safe Harbor – VS-Cloud bei der Polizei Baden-Württemberg
STACKIT

Workshop mit
Tim Raynoschek, STACKIT
André Grimm, Polizei Baden-Württemberg

Saal 3

 

Safe Harbor - VS-Cloud bei der Polizei Baden-Württemberg

Workshop mit Tim Raynoschek, STACKIT, und André Grimm, Polizei Baden-Württemberg

Im Projekt „Safe Harbor“  der Polizei Baden-Württemberg geht es um die Migration der bestehenden IT-Infrastruktur in eine hochsichere Cloud-Umgebung. Gemeinsam mit STACKIT hat die Landespolizei Baden-Württemberg dieses Projekt erfolgreich umgesetzt, um eine resiliente und zukunftssichere Basis zu schaffen. Der Vortrag gibt Einblicke in die besonderen Anforderungen, zeigt Herausforderungen und Learnings auf und liefert wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Cloud-Projekte mit höchsten Sicherheitsstandards.

Digitale Antragseingänge bündeln: Von der Kanalvielfalt zur zentralen Antragsbearbeitung
publicplan GmbH

Technologievortrag mit Samir Herman und Hermann Wilhelmer

Saal 7

Digitale Antragseingänge bündeln: Von der Kanalvielfalt zur zentralen Antragsbearbeitung

Technologievortrag mit Samir Herman und Hermann Wilhelmer
publicplan GmbH

Die Vielzahl an digitalen Eingangskanälen – von E-Mail, Post und OSCI bis hin zu FIT-Connect und Formularsystemen wie Formsolutions, CIT Intelliform, Lucom oder form.io – stellt die Verwaltung vor große Herausforderungen. Unterschiedliche Datenformate, fehlende Standards und heterogene Fachverfahren verhindern medienbruchfreie Prozesse. In diesem Vortrag zeigen wir, wie durch eine zentrale Plattform die gesamte Antragseingangs- und Bearbeitungskette vereinheitlicht werden kann – inklusive standardisierter Workflows, automatischer Zuweisung und nahtloser Übergabe in bestehende Systemlandschaften.

13:00 - 13:45

Mittagspause und Ausstellungsbesuch
In dem gewählten Zeitraum gibt es keine Einträge.

Saal 2

Moderation: Dr. Markus König, Infora

13:45 - 14:05

Mobidrom Datenplattform ist gestartet

Dr. Jochen Harding
Mobidrom.NRW

Mobidrom Datenplattform ist gestartet

Dr. Jochen Harding
Mobidrom.NRW

(MOBIDROM Datenplattform ist gestartet)Auf dem ÖV-Symposium 2024 wurde die Landesagentur für Mobilitätsdaten – kurz MOBIDROM – vorgestellt. Seither ist viel passiert, und mit der Inbetriebnahme der MOBIDROM Datenplattform wurde im Mai 2025 ein entscheidender Meilenstein erreicht. In unserer diesjährigen Session blicken wir zurück auf ein Jahr operativer Arbeit, berichten vom Aufbau der Plattform und unseren bisherigen Erfahrungen – und geben einen Ausblick auf die nächsten Schritte. Dabei gehen wir darauf ein, wie wir das Teilen und Nutzen von Daten so einfach wie möglich gestalten und welche Mehrwerte dadurch für Kommunen und unsere weiteren Partner entstehen.

14:10 - 14:30

FreiburgResist: Kommunale Datenplattform für mehr Sicherheit auf Großveranstaltungen

Dr. Renate Häuslschmid
Stadt Freiburg

Filip Milojkovic
Materna

FreiburgRESIST: Kommunale Datenplattform für mehr Sicherheit auf Großveranstaltungen

Dr. Renate Häuslschmid
Stadt Freiburg

Filip Milojkovic
Materna

Im BMBF-geförderten Projekt FreiburgRESIST wird ein integratives Resilienz-Management-System entwickelt, um Freiburg und perspektivisch auch andere Kommunen als Wohn- und Veranstaltungsorte sicherer und resilienter zu machen. Das System soll eine zukunftsfähige und organisationsübergreifende Arbeitswelt für Sicherheitsbehörden, Veranstalter*innen und Kommunen bieten, mit der Krisensituationen verhindert und die Sicherheit der Bürgerschaft gewährleistet werden kann. Es entsteht erstmalig eine gemeinsame, ganzheitliche IT-Lösung und Datenbasis für alle Akteure: Das System unterstützt von der Veranstaltungs- bzw. Einsatzplanung, über die Durchführung bis zur Evaluation. Unter Achtung der Datenhoheit werden sicherheitsrelevante Informationen digitalisiert und zentral zugänglich. Prozesse werden effizienter. Daten werden stetig analysiert und bewertet, um eine Früherkennung und schnelle Bewältigung von komplexen Gefahrenlagen zu ermöglichen. Alle Freiburger Akteure und auch andere Kommunen sind eng in das Projekt eingebunden, damit das System nutzerzentriert auf die realen Bedarfe zugeschnitten und übertragbar wird.

14:35 - 14:55

Urbane Datenplattformen – weil das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile

Simon Greitemann
KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister

Urbane Datenplattformen - weil das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile

Simon Greitemann
KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister

Daten sind wertvoll, weil sie die Wirklichkeit objektiv abbilden. Das erlaubt eine sehr genaue Analyse der Wirklichkeit und ermöglicht außerdem die Prognose künftiger Entwicklungen. Um dieses Potenzial zu nutzen, sind drei Schritte erforderlich: 1. Daten müssen erfasst werden. 2. Daten müssen aggregiert werden. 3. Daten müssen ausgewertet werden. Erfasst werden Daten ohnehin schon seit Jahren in großen Mengen. Die eigentliche Aufgabe besteht darin, das immense Datenvolumen so zusammenzuführen und vorzuhalten, dass es ideal nutzbar ist. Um den Kommunen in NRW die Möglichkeit zu bieten, ihre Daten zu aggregieren und zu nutzen, hat der KDN den Aufbau einer Urbanen Datenplattform (UDP.NRW) initiiert. Durch Synergien werden im Vergleich zu einer eigenen Plattform die Kosten gesenkt. Dank einer größeren Datenbasis nehmen die Möglichkeiten zu und steiget der Mehrwert für jede Kommune. An dem Projekt beteiligen sich bislang 14 Kommunen aus NRW.

In seinem Vortrag erläutert Simon Greitemann

  • welches Ziel der KDN mit der UDP verfolgt,
  • welchen Mehrwert die UDP den Kommunen bietet,
  • wie die UDP technologisch und organisatorisch realisiert ist und
  • wie der aktuelle Stand ist und wie die Roadmap aussieht.

15:00 - 15:15

Kaffeepause und Ausstellungsbesuch

15:15 - 15:35

Confidential Computing in NRW: KI aus der Public Cloud – aber sicher?

Arne Schömann
IT.NRW

Confidential Computing in NRW: KI aus der Public Cloud - aber sicher?

Arne Schömann
IT.NRW

Verwaltungen wollen sensible Daten in der Cloud verarbeiten, ohne Kompromisse bei Sicherheit und DSGVO einzugehen. Confidential Computing macht das möglich, indem die Daten selbst während der Berechnung hardwarebasiert verschlüsselt bleiben. Ziel ist es, die sichere Verarbeitung sensibler Verwaltungsdaten in Cloud-Umgebungen zu ermöglichen, ohne dass Betreiber Zugriff auf Daten erhalten. Dies soll durch den Einsatz von Trusted Execution Environments (TEE) realisiert werden, die eine isolierte und verschlüsselte Ausführung von Anwendungen gewährleisten. In dieser Session berichtet IT.NRW zum aktuellen PoC um mittels Confidential Computing einen skalierbaren generativen KI‑Assistenten in der Public‑Cloud zu betreiben, bei dem Daten selbst während der Verarbeitung verschlüsselt bleiben.

15:40 - 16:00

EMMA©AI – Die erste rechtssichere und halluzinationsfreie KI-Assistentin für Städte und Kommunen

Oliver Kazmierski
Gelsenkirchener Kommunale Datenzentrale Emscher-Lippe

EMMA©AI - Die erste rechtssichere und halluzinationsfreie KI-Assistentin für Städte und Kommunen

Oliver Kazmierski
Gelsenkirchener Kommunale Datenzentrale Emscher-Lippe

Die Stadt Gelsenkirchen gibt einen Einblick in das Projekt KI EMMA. Gemeinsam mit dem Technologieunternehmen evocenta GmbH wird derzeit an einer KI-Assistenz gearbeitet, die langfristig den Bürgerservice der Stadt Gelsenkirchen unterstützen soll. Im Vortrag wird Projektleiter Oliver Kazmierski (Projektkoordination KI und Digitale Infrastruktur) die wichtigsten Aspekte des Projektinhalts beleuchten und Heiko Eich (Senior Vice President, Angewandte KI, evocenta GmbH) live zeigen, wie EMMA®AI den Bürgerservice künftig nicht nur per Telefon, Mail und Chat unterstützt, sondern zusätzlich „face-to-face“ als digitaler Streaming-Avatar mit Bürgerinnen und Bürgern interagiert. Erleben Sie live, wie EMMA®AI die Kommunikation in der öffentlichen Verwaltung optimiert: halluzinationsfrei, rechtssicher, effizient und rund um die Uhr verfügbar.

16:05 - 16:25

Wie „Beteiligung NRW“ zur Digitalisierung & Beschleunigung von Genehmigungsverfahren beiträgt

Sandra Schlesiger
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW

Anika Nockert
IT.NRW

Wie "Beteiligung NRW" zur Digitalisierung & Beschleunigung von Genehmigungsverfahren beiträgt

Sandra Schlesiger
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW

Anika Nockert
IT.NRW

Als zentrales Online-Portal bündelt Beteiligung NRW die Mitmach-Angebote und hat sich seit dem Start als hilfreiche Plattform etabliert. Seit 2022 haben mehr als 300 Landes- und Kommunalbehörden das Portal für rund 14.000 Projekte genutzt, dabei verzeichnet das Portal rund 15 Mio. Aufrufe (Stand Ende Mai 2025.) Die Plattform wird allen Behörden in Nordrhein-Westfalen zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt. Basis des Portals bildet eine E-Partizipationssoftware, deren Softwaremodule alle wesentlichen Formate aus der Beteiligungspraxis umfassen. Mit dem Beteiligungstyp „Genehmigungsverfahren“ können seit Mitte 2024 alle Genehmigungsbehörden im immissionsschutzrechtlichen Bereich in Nordrhein-Westfalen die Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Genehmigungsverfahren digital durchführen und auswerten z.B. für neue Windkraft- und Industrieanlagen. In einem nächsten Schritt wird das Portal auch für den Bereich der Planfeststellung z.B. für den Bau von neuen Straßen weiterentwickelt. Die Digitalisierung in diesem Bereich erleichtert die Bearbeitung der Vorgänge sowohl auf Seiten der Behörde, als auch auf Seiten der Antragsteller und der beteiligten Träger öffentlicher Belange und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren. Genehmigungsbehörden erhalten so auch eine bessere Übersicht über den aktuellen Stand des Gesamtprozesses, über die Anzahl, Inhalt und Auswertung und den Fortschritt.

16:30 - 16:50

Künstliche Intelligenz als Ressource – Integration von GenAI in Fachverfahren

Michael Huter
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW

Arne Schömann
IT.NRW

 

Künstliche Intelligenz als Ressource - Integration von GenAI in Fachverfahren

Michael Huter
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW

Arne Schömann
IT.NRW

Für eine wirkungsvolle Verwaltungsdigitalisierung mithilfe Künstlicher Intelligenz bedarf es zentraler Ansätze. Die NRW.Genius-Plattform soll KI daher so einfach zur Verfügung stellen wie Strom aus der Steckdose: Fachverfahren greifen per API auf LLM zu, die in sicheren Umgebungen betrieben werden.

In dem gewählten Zeitraum gibt es keine Einträge.

Saal 3

Moderation: Rainer Ullrich

13:45 - 14:05

Jenseits des elektronischen Rechtsverkehrs – Die Zukunft der digitalen Justiz

Henning Schumacher
Oberlandesgericht Köln

Jenseits des elektronischen Rechtsverkehrs - Die Zukunft der digitalen Justiz

Henning Schumacher
Justiz NRW

Rückblick mit Erfolge und Herausforderungen, Grenzen – fehlende Interoperabilität, Akzeptanz und Ausblick mit KI, Identitäten, Gesetzänderungen und weitere Digitalisierungsinitiativen

14:10 - 14:30

Ihr neuer Kollege ist ein KI-Agent – und fängt heute an.

Eldar Sultanow
Capgemini Deutschland GmbH

 

Ihr neuer Kollege ist ein KI-Agent – und fängt heute an.

Eldar Sultanow
Capgemini Deutschland GmbH

Im öffentlichen Sektor liegt ein enormes Potenzial für den Einsatz von KI-Agenten – denn hier ist der Hebel am größten. Millionen von Anträgen, Rückfragen und standardisierten Vorgängen bieten die ideale Grundlage für automatisierte Unterstützung durch KI. Dieser Vortrag vermittelt Ihnen, wie der Einsatz von Large Language Models (LLMs) nicht nur möglich, sondern bereits Realität ist – auch am konkreten Beispiel der Bundesagentur für Arbeit. Lebendig erfahren Sie, wie KI-Agenten echte Arbeit leisten, nicht nur Texte generieren, sondern Daten prüfen, E-Mails abarbeiten und Fachkräfte im Alltag spürbar entlasten – nicht in ferner Zukunft, sondern hier und heute.

14:35 - 14:55

Projekt Bauverwaltung 3.0 / Bauaufsicht neu denken

Dr. jur. Thomas Wilk
Bezirksregierung Köln

Projekt Bauverwaltung 3.0 / Bauaufsicht neu denken

Dr. jur. Thomas Wilk
Bezirksregierung Köln

Das Projekt „Bauverwaltung 3.0“ folgt dem Verständnis, dass eine gute Bauverwaltung die beste Wirtschaftsförderung ist. Das Baugenehmigungsverfahren dauert bisher zu lang. Das Projekt beinhaltet zwei Teilprojekte:1) Volldurchgängiger Prozess der Digitalisierung des Baugenehmigungsverfahrens inkl. einer Antragsvorprüfung.2) Optimierung der Organisation des kommunalen Genehmigungsprozesses. Zu 1) Die Bestrebungen einer Digitalisierung des Baugenehmigungsverfahrens sind zu fragmentiert und nicht standardisiert. Wichtig ist bereits vor Einreichung des Bauantrages eine (teil)automatisierte, regelbasierte Vorprüfung beim Architekten, um die hohe Zahl an Zurückweisungsgründen (rund 80% fehlerhafte und/oder unvollständige Anträge) zu reduzieren. Wenn der Standard der Vorprüfungssoftware durch eine übergeordnete Stelle zertifiziert wird, kann später im Prozess das Bauamt die automatisiert vorgerückten Aspekte übernehmen und sich auf die verbleibenden bauplanungs- und bauordnungsrechtlichen Anforderungen beschränken. So wird in der Vorprüfung beim Planer und in der Genehmigungsprüfung bei der Kommune ein doppelter Beschleunigungseffekt erzielt. Der Bauantrag nebst Bauvorlagen muss auf BIM-Basis eingereicht werden, um die Informationen aus IFC-Dateien im Prozess nutzen zu können.2) Innerhalb der kommunalen Verwaltung müssen die Abläufe inkl. der Beteiligung anderer Ämter gestrafft werden (Fiktionen, Konzentrationswirkung). Zudem ist eine Ermöglichungskultur (Mindset) zu erreichen.

15:00 - 15:15

Kaffeepause und Ausstellungsbesuch

15:15 - 15:35

Souverän auf allen Ebenen: Resiliente IT-Infrastruktur für Bund, Länder und Kommunen

Dr. Lea Beiermann
Zentrum Digitale Souveränität (ZenDIS)

 

Souverän auf allen Ebenen: Resiliente IT-Infrastruktur für Bund, Länder und Kommunen

Dr. Lea Beiermann
Zentrum Digitale Souveränität (ZenDIS)

Angesichts zunehmender geopolitischer Konflikte, insbesondere der Erosion ehemals verlässlicher Beziehungen zu den USA, wird die Abhängigkeit unserer IT-Infrastruktur von wenigen Anbietern immer riskanter – und die Gewährleistung Digitaler Souveränität als Staatsaufgabe immer wichtiger. Das Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) spielt dabei eine ganz zentrale Rolle: Als Kompetenz- und Servicezentrum unterstützt es die Verwaltung von Bund, Ländern und Kommunen dabei, sich aus kritischen Abhängigkeiten von einzelnen IT-Anbietern zu lösen. Das ZenDiS stellt Kompetenzen, Services und Produkte zur Verfügung, um die Digitale Souveränität der Verwaltung zu stärken. Dazu gehört auch der einfache Zugang zu leistungsfähigen und skalierbaren Open-Source-Lösungen. Das ZenDiS bündelt die Anforderungen der öffentlichen Hand und stellt gemeinsam mit seinen Partnern sicher, dass Open-Source-Software bedarfsgerecht weiterentwickelt und zuverlässig betrieben wird, um unsere IT-Infrastruktur zukunftssicher aufzustellen.

15:40 - 16:00

Digitale Plattformen: Fundament einer modernen Verwaltung

Jasmin Deling
Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW

Thomas Tan
d-NRW

 

Digitale Plattformen: Fundament einer modernen Verwaltung

Jasmin Deling
Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW

Thomas Tan
d-NRW

Digitale Plattformen sind weit mehr als nur technische Infrastruktur – sie bilden das Rückgrat einer zukunftsfähigen und leistungsstarken Verwaltung. Doch wie gelingt der Schritt von der Vision zur konkreten Umsetzung? In diesem Vortrag zeigen wir, wie durch gemeinsame Infrastrukturen und wiederverwendbare Basisdienste auf Basis einer Microservice-basierten Architektur praxistaugliche Lösungen entstehen. Dabei beleuchten wir auch die Rolle föderaler Architekturprinzipien für eine nachhaltige digitale Transformation. Anhand von Praxisbeispielen – etwa der Weiterentwicklung des Wirtschafts-Service-Portals und der Plattform für Planungs- und Genehmigungsverfahren wie der Kollaborationsplattform – wird deutlich, wie API-gesteuerte Komponenten und gemeinsame Funktionsbausteine gemäß dem IT-Planungsrat-Beschluss vom 13.11.2024 (2024/54) Mehrwert schaffen. Die Plattformarchitektur folgt dabei konsequent dem Einer für Alle-Prinzip (EfA) und ermöglicht eine skalierbare, interoperable und zukunftssichere IT-Landschaft. So entsteht eine Win-win-Situation: Bürgerinnen/Bürger und Unternehmen erleben eine moderne Verwaltung – und Mitarbeitende gewinnen Zeit, Klarheit und Zufriedenheit im Arbeitsalltag. Der Vortrag bietet praxisnahe Einblicke, benennt Herausforderungen und zeigt konkrete Lösungsansätze. Die zentrale Botschaft: Plattformdenken ist keine Zukunftsvision mehr – es ist gelebte Realität. Für alle, die Verwaltung nicht nur digitalisieren, sondern grundlegend transformieren wollen.

16:05 - 16:25

Neue Wege des Lernens – Digitales Wissensmanagement in der Verwaltung – Ein Blick in die Praxis und in die mögliche Zukunft

Julian Ermert
European IT Consultancy EITCO GmbH

Neue Wege des Lernens - Digitales Wissensmanagement in der Verwaltung – Ein Blick in die Praxis und die mögliche Zukunft

Julian Ermert
European IT Consultancy EITCO GmbH

Wie kann modernes Wissensmanagement sowohl Mitarbeitende als auch Bürgerinnen und Bürger in der öffentlichen Verwaltung effektiv unterstützen? In seinem Vortrag zeigt Julian Ermert von der European IT Consultancy EITCO GmbH, wie vielseitig, ansprechend und leicht verständlich Wissen heute aufbereitet werden kann – unterstützt durch den gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Anhand konkreter Praxisbeispiele gibt er Einblicke in erfolgreiche Umsetzungen und diskutiert zum Abschluss, welche Entwicklungsperspektiven sich für Verwaltungen in diesem dynamischen Umfeld eröffnen.

16:30 - 16:50

Vom Serviceportal zur Smart City: Das OZG-Ökosystem neu gedacht

Dirk Schweikart
nextgov iT GmbH

Vom Serviceportal zur Smart City: Das OZG-Ökosystem neu gedacht

Dirk Schweikart
nextgov iT GmbH

Verwaltung kann mehr als Formulare! Mit unserem OZG-Ökosystem aus hCMS, Serviceportal, App und Stelen bringen wir Services direkt zu den Menschen – einfach, mobil und vernetzt. Wir zeigen, wie echte Digitalisierung aussieht: modular, flexibel und praxisnah. Wir denken Serviceportale weiter, entwickeln Apps für unterwegs, gestalten digitale Touchpoints wie kommunale Webseiten und Stelen neu – und machen Städte smarter. Ein Einblick in echte Erfolge und eine Einladung, die Zukunft der Verwaltung aktiv mitzugestalten.

In dem gewählten Zeitraum gibt es keine Einträge.

Saal 7

Moderation: Manfred Koerth, Infora

13:45 - 14:05

Jira, Confluence & Co: Wie agile Frameworks und digitale Werkzeuge Verwaltungsteams transformieren

Michael Nöthlichs
IT.NRW

Jira, Confluence & Co.: Wie agile Frameworks und digitale Werkzeuge Verwaltungsteams transformieren

Michael Nöthlichs
IT.NRW

Agile Arbeitsmethoden wie Scrum oder Kanban sind längst nicht mehr ausschließlich in der Softwareentwicklung zu Hause. Auch in der öffentlichen Verwaltung bieten sie großes Potenzial, um Projekte effizienter, transparenter und bürgernäher zu gestalten. In unserem Beitrag zeigen wir anhand eines Praxisbeispiels aus einem Servicebündel von IT.NRW, wie die Rollen des Product Owners und Scrum Masters erfolgreich in ein Organisationsteam integriert werden können. Wir erläutern, wie sich zentrale agile Konzepte wie die Definition of Done und Definition of Ready auf die Arbeit in Bearbeitungsteams übertragen lassen und welche Vorteile dies für die Qualität und Nachvollziehbarkeit der Arbeitsergebnisse bringt. Der Einsatz moderner digitaler Werkzeuge wie Jira und Confluence unterstützt dabei nicht nur die agile Zusammenarbeit, sondern ermöglicht insbesondere in verteilten Teams eine standortübergreifende, effiziente und transparente Zusammenarbeit. Unser Vortrag gibt konkrete Einblicke in die Praxis, zeigt Herausforderungen und Erfolgsfaktoren auf und macht Mut, agile Methoden und digitale Plattformen auch in anderen Bereichen der Verwaltung einzusetzen.

14:10 - 14:30

Fiskalische Nachlassklärung (FINK) – Digitalisierung mit Low Code-Lösungen

Gerlinde van Holt und Alexander Dahmen
Ministerium der Finanzen des Landes NRW

Fiskalische Nachlassklärung (FINK) - Digitalisierung mit Low Code-Lösungen

Gerlinde van Holt und Alexander Dahmen
Ministerium der Finanzen des Landes NRW

Die Software „Fiskalische Nachlassklärung“ (FiNK) wurde nach einer intensiven Entwicklungsphase erfolgreich in den Flächentestbetrieb überführt. Sie unterstützt in NRW die 5 Bezirksregierungen sowie das FM NRW, das als Fachaufsicht fungiert, bei der effizienten und digitalisierten Verwaltung von Staatserbschaften. Wenn kein anderer gesetzlicher Erbe vorhanden ist oder die gesetzliche Erbberechtigung entfällt, tritt subsidiär das jeweilige Bundesland als Noterbe ein. Die Abwicklung der Nachlassfälle ist komplex und die Fallzahlen steigen kontinuierlich, weshalb eine Bearbeitung ohne Automatisierung auf Dauer kaum möglich ist. Zu den wichtigsten Vorteilen der Fachsoftware zählen die Unterstützung bei der Erfassung der Nachlässe, eine einheitliche Arbeitsweise über alle 5 Bezirksregierungen hinweg, ein komfortabler Login via Single Sign-On (SSO) sowie eine direkte Anbindung an die E-Akte. Diese Funktionen tragen dazu bei, Fehlerquellen zu minimieren, die Transparenz zu erhöhen und die Effizienz zu steigern. Die Entwicklung erfolgte mit Low-Code-Technologien auf der Plattform der Landesregierung, was schnelle Weiterentwicklungen und flexible Anpassungen ermöglicht. Zudem wurden zentrale Komponenten geschaffen, die bei der Entwicklung weiterer Anwendungen wiederverwendet werden können. Dieser Synergieeffekt spart Zeit und Kosten. Zukünftige Optimierungen und Anpassungen sind geplant, um die Fachsoftware kontinuierlich zu verbessern und an sich ändernde Anforderungen anzupassen.

14:35 - 14:55

Digitalrendite: ein wirkungsorientierter Finanzierungsansatz für die Verwaltung

Philip Schmidt
Cassini Consulting AG

 

Digitalrendite: ein wirkungsorientierter Finanzierungsansatz für die Verwaltung

Philip Schmidt
Cassini Consulting AG

Digitalisierung wird noch zu oft nur finanziert, statt gesteuert. Das Ergebnis: 81 % der Bürger*innen zweifeln an der Effizienz ihrer Behörden, wünschen sich aber zu 70 % digitale Services auf dem Niveau privater Anbieter – und würden dem Staat bei sichtbarem Fortschritt spürbar mehr vertrauen. Die Landes- und Kommunalverwaltungen stehen vor knappen Haushalten, ambitionierten Digitalisierungs-Fristen und wachsendem Fachkräftemangel. Der vorgestellte Ansatz adressiert genau diese Lage, indem er Ressourcen gezielt dorthin lenkt, wo sie für Bürger*innen und Mitarbeitende in NRW den höchsten Return on Invest erzeugen – evidenzbasiert, haushaltskompatibel und mit Fokus auf echte Mehrwerte. In der Session erhalten Sie:- einen klaren Orientierungsrahmen für die Wirkungssteuerung digitaler Vorhaben,- Lessons Learned zu Stolpersteinen und Quick-Wins- Einblicke in die Anwendung in der Praxis in Land und Kommune Dabei schauen wir auf:- Leitbild statt Lastenheft- Mehrdimensionales Wirkungsverständnis- Wirkungsmessung & Datenbasis- Digitalbudget- Re-Invest-Logik So wird digitale Transformation von einem Kostenblock zum wertschöpfenden Investitionshebel, der Vertrauen stärkt, Effizienz hebt und Handlungsspielräume für die Verwaltung von morgen sichert.

15:00 - 15:15

Kaffeepause und Ausstellungsbesuch

15:15 - 15:35

Künstliche Intelligenz in der Stadtverwaltung – wo sie heute schon hilft und wo die Reise hingeht

Maximilian Mathes, Frank Reinartz und Gennaro Torriero
Düsseldorf Digitalagentur GmbH

Künstliche Intelligenz in der Stadtverwaltung - wo sie heute schon hilft und wo die Reise hingeht

Maximilian Mathes, Frank Reinartz und Gennaro Torriero
Düsseldorf Digitalagentur GmbH

Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr – auch in der Verwaltung. In Düsseldorf unterstützt KI bereits heute dabei, Anfragen schneller zu beantworten und Mitarbeitende zu entlasten. Der Vortrag gibt einen praxisnahen Einblick in den strategischen und operativen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung am Beispiel der Landeshauptstadt Düsseldorf. Im Mittelpunkt stehen zwei bereits erfolgreich umgesetzte Use Cases: der KI-gestützte Telefon-Bot im Steueramt und der KI-Antragsassistent im Wohnungsamt. Beide Anwendungen zeigen, wie KI entlastet, beschleunigt und gleichzeitig Raum für individuelle Beratung schafft – dort, wo Fachkräfte knapp und Anfragen zahlreich sind. Darauf aufbauend wird die übergeordnete KI-Strategie der Stadt vorgestellt, die weit über Einzellösungen hinausgeht: Mit einem integrierten, interdisziplinären Ansatz sollen Daten intelligent verknüpft, organisatorische Silos aufgebrochen und ein neuer Denkrahmen für moderne Verwaltungsarbeit etabliert werden. Der Beitrag skizziert die Bausteine dieser Strategie – von der Digitalstrategie über Ressourcen- und Potenzialanalysen bis hin zum kontinuierlichen Use-Case-Management und interkommunalen Wissenstransfer. Ein Ausblick auf zukünftige KI Anwendungen sowie strukturelle Voraussetzungen – wie ein Smart City Framework und die Weiterentwicklung digitaler Infrastruktur – rundet den Vortrag ab.

15:40 - 16:00

Plattformstrategie in der Enterprise Security Architektur – KI und Managed Services als Erfolgsfaktoren

Vincent Hönicke
NTT DATA

Plattformstrategie in der Enterprise Security Architektur – KI und Managed Services als Erfolgsfaktoren

Vincent Hönicke
NTT DATA

In dieser Masterclass zeigt Vincent Hönicke, Security Solutions Architect, wie ein Plattformansatz in der Enterprise Security Architektur hilft, Komplexität zu reduzieren und Sicherheitsprozesse effizienter zu gestalten. Am Beispiel von Fortinet wird veranschaulicht, wie eine KI-integrierte Sicherheitsplattform verschiedene Schutzmechanismen vereint und zentral steuerbar macht. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz: Wie KI-basierte Mechanismen Bedrohungen frühzeitig erkennen, automatisiert reagieren und so die Resilienz der Architektur stärken. Ergänzend wird der Mehrwert von Managed Services für öffentliche Auftraggeber beleuchtet – von der operativen Entlastung bis zur kontinuierlichen Optimierung der Sicherheitslage. Die Session bietet praxisnahe Einblicke und konkrete Handlungsempfehlungen für Entscheider und Architekten im öffentlichen Sektor.

16:05 - 16:25

E-Akte Aussonderung von Z – A

Christin Schickhaus
IT.NRW

Dr. Bastian Gillner
Landesarchiv NRW

E-Akte Aussonderung von Z - A

Christin Schickhaus
IT.NRW

Dr. Bastian Gillner
Landesarchiv NRW

Arbeiten in der E-Akte gehört mittlerweile zur Normalität in der Verwaltung. Viele Akten und Vorgänge wurden angelegt, bearbeitet und abgeschlossen. Und nun? Alte Vorgänge sollten raus aus dem System, wenn die Aufbewahrungsfristen abgelaufen sind. Einfach löschen ist aber eine schlechte Idee, denn so manche Unterlagen behalten ihre Bedeutung, für die Rechtssicherung, für die Nachvollziehbarkeit, für die Forschung, für die historisch-politische Bildung. Im Rahmen eines umfangreichen, interdisziplinären Projektes hat die E-Akte NRW die Möglichkeit entwickelt, alle aussonderungsreifen Vorgänge aus dem Echtsystem zu exportieren, dem Landesarchiv digital zur Bewertung anzubieten und als archivwürdig bewertete Vorgänge an den Langzeitspeicher VERA-DiPS des Landesarchivs zu übergeben. Wie dieser Prozess abläuft, welche aktiven Prozessschritte bei Behörden und Landesarchiv verbleiben und wie der Gesamtprozess effektiv und erfolgreich ausgestaltet werden kann, das wird dieser Vortrag in Zusammenarbeit von EVA und Landesarchiv NRW präsentieren.

16:30 - 16:50

Von Aktenbergen zur digitalen Zukunft: Wie Kommunen mit dem interone Fachverfahren-Framework (iFF) durchstarten

Daniel Notthoff
Interone GmbH

Von Aktenbergen zur digitalen Zukunft: Wie Kommunen mit dem interone Fachverfahren-Framework (iFF) durchstarten

Daniel Notthoff
Interone GmbH

In einer zunehmend digitalisierten Welt stehen Kommunen vor der Herausforderung, ihre Fachverfahren effizient und bürgernah zu gestalten. Oft sind sie dabei auf starre, teure und langsam anpassbare Standardlösungen angewiesen, die den individuellen Anforderungen nicht gerecht werden. Dieser Vortrag stellt das innovative interone Fachverfahren-Framework (iFF) vor, eine agile Lösung, die es Kommunen ermöglicht, spezifische Fachverfahren schnell, kostengünstig und maßgeschneidert zu entwickeln und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Wir zeigen auf, wie das iFF nicht nur die Digitalisierung vorantreibt und die „ausgedruckten Akten“ obsolet macht, sondern auch durch unsere praxiserprobte Expertise in der Umsetzung und dem tiefen Verständnis der Antragssicht der Prozesse einen entscheidenden Mehrwert bietet. Erfahren Sie, wie Ihre Kommune mit dem iFF die digitale Transformation meistern und die Verwaltung zukunftssicher gestalten kann.

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