Agenda

Vormittag

Nachmittag

Vormittagsprogramm

Moderation: Ute Soldierer

Freuen Sie sich auf unsere Diskussionsgäste, Fachreferent:innen und Wirtschaftsvertreter:innen und nehmen Sie die neuesten Informationen zum Thema Digitalisierung im Land live vor Ort mit.

ab 8:00

Akkreditierung

9:00 – 9:10

Begrüßung

Materna / Infora
Michael Hagedorn
Vorstand Materna und Geschäftsführer Infora

9:10 – 9:30

Keynote Landesverwaltung

Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke
CIO NRW

9:30 – 9:45

Keynote Kommunalverwaltung

Dr. Uda Bastians
Beigeordnete beim Deutschen Städtetag und Vertreterin der kommunalen Spitzenverbände

9:45 – 11:00

Round Table: Endspurt 2022 – Wo stehen wir bei der digitalen Transformation und wie sieht die weitere Routenplanung aus?

Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke
CIO NRW
Dr. Uda Bastians
Beigeordnete beim Deutschen Städtetag und Vertreterin der kommunalen Spitzenverbände
Michael Hagedorn
Vorstand Materna und Geschäftsführer Infora
Richard Bürmann
CGI Deutschland B.V. & Co. KG, Senior Vice President Consulting Services
Jochen Kopp
Deutsche Telekom, Account Management Public Sector Land NRW

11:00 – 11:15

Kaffeepause und Ausstellungsbesuch

Nachmittag

Interaktive Beteiligungsformate und Workshops

11:15 – 12:00

Plattformen leben –  ein digitaler Baukasten für die Smart City-Infrastruktur des 21. Jahrhunderts?

Forum 1 (Raum 2)

Workshop:
Dr.-Ing. Alanus von Radecki, DKSR Daten-Kompetenzzentrum für Städte und Regionen
Dr. Joachim Wahle, TraffGo Road GmbH

Plattformen leben – ein digitaler Baukasten für die Smart City-Infrastruktur des 21. Jahrhunderts?

Workshop
Dr.-Ing. Alanus von Radecki, DKSR
Dr. Joachim Wahle, TraffGo Road GmbH

Noch immer sind Smart City-Ansätze geprägt von lokalen Innovationsprozessen und einem Flickenteppich an schlecht aufeinander abgestimmten Technologien. Um zentrale Versprechen der Smart City, wie Energieeffizienz, Emissionsminderung, multimodaler Verkehr und Klimaanpassung einzulösen, müssen sich Städte und städtische Betriebe den Plattformeffekt zu Nutze machen: Standardisierung und Replikation senkt Kosten und steigert den Nutzen. Hierfür bedarf es allerdings eines gemeinsamen Ansatzes, der auf einem offenen, standardisierten Technologie-Stack aufbaut und digitale Applikationen von Anfang an auf Replizierbarkeit trimmt.

In dieser interaktiven Session werden die zentralen Bausteine eines offenen Smart City-Ansatzes vorgestellt und vielversprechende Initiativen zur Skalierung und Übertragung von Smart City-Lösungen diskutiert. Dabei bewegen wir uns im Spannungsfeld von Open Source vs. proprietären Angeboten und stellen Community-Ansätze für Städte und städtische Betriebe vor. Teilnehmer haben die Gelegenheit, direkt mit den Experten zu diskutieren und eigene Cases einzubringen.

Wo stehen wir nach zwei Jahren Digitalpakt mit IT-Services und Betrieb an Schulen? Und was ist zukünftig noch zu tun?

Forum 2 (Raum 3)

Diskutanten (Fishbowl):
Ulf Jasser, Deutsche Telekom
Doreen Friedrichs, Deutsche Telekom
Dr. Christian Büttner, Stadt Nürnberg
Sabine Mistler, PhV NRW
Georg-Hilary Zander, it-netze.de

Wo stehen wir nach zwei Jahren Digitalpakt mit IT-Services und Betrieb an Schulen? Und was ist zukünftig noch zu tun?

Neben der Corona Pandemie hat die Förderung aus dem Digitalpakt dem Bildungsbereich einen massiven Schub bzgl. Digitalisierung gegeben. Ausgehend von der Konzeption, wofür digitale Technologien im pädagogischen Kontext eingesetzt werden sollen, sind Themen wie Breitbandanbindung, digitale Infrastrukturen auf dem Schul-Campus sowie im Klassenraum (z. B. LAN/WLAN, digitale Tafeln, Endgeräte) oder (Cloud-) Anwendungen für Zusammenarbeit und Kommunikation in den Fokus gerückt und realisiert worden. Künftig muss der professionelle IT-Betrieb und Support in den Schulen eine wesentlich stärkere Rolle spielen. Das Management von IT-Infrastrukturen nebenbei durch Lehrkräfte in Teilzeit kann hier nicht die Antwort sein.

In diesem interaktiven Format diskutieren Experten aus den verschiedenen Blickwinkeln von Kunde, Nutzer, Consulter und IT-Dienstleister über Herausforderungen, Erwartungen, Anwendbarkeit und Umsetzung der Schule der dringend notwendigen Digitalisierung im Bildungsbereich.

Vorstellung der wichtigsten Security-Services in der AWS Cloud – Basissicherheit in der Cloud und Anwendungserfahrungen zum sicheren Betrieb in der AWS Cloud

Forum 3 (Raum 4)

Michael Wahlers und Benedikt Pauwels
Amazon Web Services

Vorstellung der wichtigsten Security-Services in der AWS Cloud – Basissicherheit in der Cloud und Anwendungserfahrungen zum sicheren Betrieb in der AWS Cloud

Mit welchen Basis-Sicherheits-Services von AWS kann man seine virtuelle Infrastruktur und seine Anwendungen in der Cloud absichern? Aufzeigen an Beispielen, wo Lösungen von Sicherheitsanbietern nahtlos in bestehendes IT-Management integriert werden können. Wie stellt man den sicheren Betrieb in der Cloud her? Automatisieren und Scripting, Least Priviledge und Nutzung von Best Practices.

Neue Datenräume braucht das Land! Wie lassen sich Datensilos aufbrechen und Daten flexibel und sicher nutzen?

Forum 4 (Raum 7)

Workshop:
Ulrich Hohmann
Denodo Technologies GmbH

Neue Datenräume braucht das Land! Wie lassen sich Datensilos aufbrechen und Daten flexibel und sicher nutzen?

Eine zentrale Herausforderung der Digitalisierung stellt für Länder, Städte und Kommunen die Integration und die Zugänglichkeit der ständig wachsenden Datenbestände bei gleichzeitiger Wahrung von Integrität und Vertraulichkeit dar. Komplexe Systemlandschaften mit einer Vielzahl von Datenquellen und die heterogene Datenstrukturen erschweren eine effiziente Nutzung der vorhandenen Informationen. Eine integrierte Sicht auf alle Daten bildet die Grundlage für die Digitale Transformation und ermöglicht die Bereitstellung von Open Data und Self-Services sowie den behördenübergreifenden Austausch von Informationen, ohne diese physisch zu replizieren.

Im Workshop werden wir diskutieren:

  • Wie können Datensilos aufgebrochen, Daten zu Datenräumen transformiert sowie flexibel und sicher genutzt werden?
  • Wie können so neue Datenräume entstehen, um verbesserte Services für Bürger:innen und Behörden als auch neue Wertschöpfungsmöglichkeiten für lokale Unternehmen zu bieten?

12:15 – 13:00

Wie interkommunale Zusammenarbeit funktionieren kann: Erfahrungen und Erkenntnisse aus den Digitalen Modellregionen NRW

Forum 1 (Raum 2)

Diskussionsrunde mit den CDOs der Städte Aachen, Gelsenkirchen, Paderborn, Soest, Wuppertal

Moderation:
Prof. Dr. Andreas Engel
KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister

Wie interkommunale Zusammenarbeit funktionieren kann: Erfahrungen und Erkenntnisse aus den Digitalen Modellregionen NRW

Moderation: Prof.Dr. Andreas Engel
KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister

Seit 2018 haben sich die Leitkommunen der fünf Digitalen Modellregionen NRW – Aachen, Gelsenkirchen, Paderborn, Soest und Wuppertal – auf den Weg gemacht, innovative und übertragbare Digitalisierungsprojekte in den Bereichen E-Government und Smart City zu initiieren und umzusetzen. Der gegenseitige Austausch von Wissen und Erfahrungswerten spielt für die erfolgreiche Realisierung von Digitalisierungsprojekten eine wichtige Rolle. Ein Schwerpunkt lag daher von Anfang an auf dem interkommunalen Austausch zwischen den fünf Pionieren. In einem gemeinsamen Slot wollen die fünf Digitalisierungsverantwortlichen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse weitergeben und darauf eingehen, wie eine enge Kooperation zwischen Kommunen aussehen kann, was man dabei beachten muss und was die großen Vorteile der Zusammenarbeit sind. Das Förderprogramm der Digitalen Modellregionen NRW wurde durch das ehemalige Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen und soll die landesweite Digitalisierung vorantreiben. Ziel des Förderprogramms ist die Entwicklung von übertragbaren Lösungen und innovativen Anwendungen in den Bereichen digitale Verwaltung (E-Government) und digitale Stadtentwicklung (Smart City).

New Work – Was der Megatrend für die öffentliche Verwaltung bedeutet? – Diskussionsmarktplatz über Ihre Herausforderungen und Erfolgsbeispiele

Forum 2 (Raum 3)

Moderatoren:
Anna-Maria Sperber und Jochen Rapp, Computacenter

New Work – Was der Megatrend für die öffentliche Verwaltung bedeutet? – Diskussionsmarktplatz über Ihre Herausforderungen und Erfolgsbeispiele

Moderatoren: Anna-Maria Sperber und Jochen Rapp
Computacenter

New Work ist mehr als Homeoffice und flexible Arbeitszeiten. New Work steht vielmehr für neue Organisationen, in denen sich Mitarbeiter:innen wie Führungskräfte gemäß ihren Kompetenzen und Talenten entfalten können. New Work ist eine Geisteshaltung und Denkweise, bedeutet einen Werte- und Kulturwandel innerhalb von Organisationen und Verwaltungen. Auf unserem Diskussionsmarktplatz wollen wir mit Ihnen gemeinsam überlegen, welche Herausforderungen für Menschen, Arbeitsorte und Technologien in der öffentlichen Verwaltung existieren und wie Erfolgsbeispiele heute bereits aussehen können.

Wie vertragen sich state-of-the-art Software Architekturen und Registermodernisierung

Forum 3 (Raum 4)

Workshop:
Dr.-Ing. Manuel Hahn und Ansgar Kueckes
Red Hat

Wie vertragen sich state-of-the-art Software Architekturen und Registermodernisierung?

Dr.-Ing. Manuel Hahn und Ansgar Kueckes
Red Hat

Die Modernisierung der Register als ein zentraler Baustein zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung ist gleichzeitig auch Grundlage für eine Automatisierung ineinandergreifender Verwaltungsprozesse. Um den (verwaltungs-) prozessübergreifenden Datenaustausch einfach, sicher und flexibel zu ermöglichen, ist eine Software-Architektur auf Basis offener Standards von großer Bedeutung.

Ansgar Kueckes (Chief Solution Architect Public Sector, Red Hat) und Dr.-Ing. Manuel Hahn (Specialist Solution Architect for AppDev, DevOps & Cloud-Native, Red Hat) freuen sich auf eine anregende Diskussion zu diesem wichtigen Thema.

Auf dem Weg zum Digital.Normal – innovativ und sicher

Forum 4 (Raum 7)

World Café mit HiSolutions:

5 Thementische:
IT-Strategie
Vergabeberatung
IT-Services erfolgreich einführen
Digitale Schule
IT-Sicherheit

HiSolutions World Café | Auf dem Weg zum Digital.Normal – innovativ und sicher

HiSolutions World Café | Auf dem Weg zum Digital.Normal – innovativ und sicher

Thementisch 1: Von der Insel zur Landschaft | IT-Strategie

  • IT-Strategie
  • Digitale Initiative
  • Digitalisierungsbüro
  • Umsetzungsstau

Moderator: Martin Ollesch, Senior Manager

Thementisch 2: Sicher zum Ziel navigieren | Vergabeberatung

  • Zielgerechte und schnelle Vorbereitung & Durchführung von Vergabeverfahren
  • rechtssichere Vergabeprozesse

Moderatorinnen:
Susanne Dobratz, Managing Consultant
Jaqueline Elitok, Consultant

Thementisch 3: Verfahrene Projekte fokussiert zum Ziel bringen | IT-Services erfolgreich einführen

  • Transparente Planung
  • Integrierte Umsetzungssteuerung
  • Frühzeitige Sicherstellung der Betriebsfähigkeit

Moderator/in:
Vivien Schneider, Managing Consultant
André Brinkmann, Managing Consultant

Thementisch 4: Schritt halten in der digitalen Welt | Digitale Schule

  • Konzeption und Begleitung
  • Classroom as a Service (CaaS)
  • Das Wirkmodell – unser Praxisansatz

Moderatorin / Referentin:
Kristin Kretschmar, Consultant
Julia Bauerhaus

Thementisch 5: Auf sicherem Grund | IT-Sicherheit

  • ISMS als strukturierte Sicherheit
  • Ransomware als Bedrohungsszenario

Moderator: Manuel Atug, Head of Business Development

13:00 13:45

Mittagspause und Ausstellungsbesuch

Nachmittag

Forum 1 (Raum 2)

Moderation: Dr. Markus König, Infora GmbH

Cloud und Nachnutzung sowie OZG und EGovG / Modellregionen

13:45 14:05

Data Anything – Wie helfen Daten im E-Government?

Alexander von Hedenström
CGI Deutschland B.V. & Co. KG

Data Anything – Wie helfen Daten im E-Government?

Alexander von Hedenström
CGI Deutschland

Die Chancen, die in Daten liegen, als Gesellschaft nutzen! Mit der Digitalisierung steigen die verfügbaren Daten, die Unterstützung durch Data Analytics, Data Intelligence und KI wurde erkannt, und ein Raum für moderne Datenlabore, Data Mappings, Data Lakes und Data Science ist geschaffen. Das Ziel: E-Government soll endlich erwachsen werden – mit Dashboards in Echtzeit, schnellen evidenzbasierten Entscheidungen und präzisen Prognosen für die Zukunft. Doch wie findet man im Buzzword-Dschungel des Data Anything souverän den nächsten Schritt? Dazu betrachtet CGI, wo die öffentliche Verwaltung heute steht und mit welchen Aufgaben, Rahmenbedingungen und strukturellen Änderungen sie konfrontiert ist. Wir nehmen anhand von drei Thesen eine Bestandsaufnahme der digitalen Verwaltungslandschaft vor, die als Leitfaden für den ganzheitlichen Umbruch zur digitalen, datenzentrierten Verwaltung dienen kann.

14:10 14:30

Die Verwaltung geht in die Cloud – bewusst und souverän

Dr. Markus Brakmann und Nicolas Hagemann
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung

Die Verwaltung geht in die Cloud - bewusst und souverän

Dr. Markus Brakmann und Nicolas Hagemann
MWIDE NRW

Mit zunehmender Digitalisierung steigt auch die Abhängigkeit von der IT in der Verwaltung. Die vergangenen Monate und Jahre haben gezeigt, dass Krisen eintreten können, in denen eine selbstbestimme, unabhängige und sichere Nutzung der IT wichtiger denn je ist. In der öffentlichen Verwaltung bestehen derzeit aber hohe Abhängigkeiten zu einzelnen Technologieanbietern. Dies birgt die Gefahr, die Kontrolle über die eigene IT zu verlieren und den notwendigen Informations- und Datenschutz nicht mehr gewährleisten zu können. In einer bundesweiten Arbeitsgruppe unter Leitung des Landes NRW und des BMI werden aktuell sehr wichtige Infrastrukturmaßnahmen zur Stärkung der digitalen Souveränität erarbeitet. Diesen Maßnahmen kommt auch vor dem Hintergrund der Krisenresilienz eine übergeordnete Bedeutung zu.

14:35 – 14:55

Digitalisierung der Landesverwaltung NRW – Wo stehen wir?

Jessica Böckmann
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung
Christin Schickhaus
IT.NRW

Digitalisierung der Landesverwaltung NRW - Wo stehen wir?

Jessica Böckmann
MWIDE NRW
Christin Schickhaus
IT.NRW

Im Jahr 2020 begann der Rollout der E-Verwaltungsarbeit mit den Bereichen der E-Akte, der E-Laufmappe und dem Ersetzenden Scannen. Was hat sich bis jetzt getan? Wo stehen wir und wo wollen wir hin? Zum einen lässt sich sagen, dass bis zum heutigen Tage alle Ministerien mit Erfolg an die E-Akte und E-Laufmappe angebunden werden konnten. Durch diese Anbindung wurde somit die digitale Arbeitsweise im Produktivbetrieb ermöglicht. Gleichfalls konnten auch schon weitere nachgelagerte Behörden mit der E-Akte und der E-Laufmappe ausgestattet und angeschlossen werden. Zum anderen hat sich aber auch das Drumherum maßgeblich verändert: Während der Rollout im Jahr 2020 noch im Schutzbedarf normal begann, wurde die Herausforderung des Transfers in eine neue Betriebsumgebung des Schutzbedarfs hoch erfolgreich gemeistert. Bis zum heutigen Tage konnten nahezu alle schon ausgerollten Behörden in den Schutzbedarf hoch transferiert werden. Das ist aber bei Weitem nicht alles. In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die innovativen Themen im Rollout der E-Verwaltungsarbeit.

15:00 15:20

Verwaltungsdigitalisierung durch KI: Erste Erfolge des KI-Labors von IT.NRW

Arne Schömann
IT.NRW

Verwaltungsdigitalisierung durch KI: Erste Erfolge des KI-Labors von IT.NRW

Arne Schömann
IT.NRW

Der Vortrag geht auf die jüngsten Erfolge ein, darunter ein multilingualer Chatbot zur Ukraine Krise, ein Klassifikationssystem im Bereich des Service Desk.

15:25 – 15:45

Kaffeepause und Ausstellungsbesuch

15:45 16:05

Digitale Barrierefreiheit im Kontext der E-Akte

Dr. Katharina Tluk von Toschanowitz
IT.NRW
Dr. Peter Mysliwietz
Ceyoniq Technology GmbH
Danila Lompa
Materna Information & Communications SE

Digitale Barrierefreiheit im Kontext der E-Akte

Dr. Katharina Tluk von Toschanowitz
IT.NRW
Dr. Peter Mysliwietz
Ceyoniq Technology GmbH
Danila Lompa
Materna Information & Communications SE

Dr. Katharina Tluk von Toschanowitz von IT.NRW, Dr. Peter Mysliwietz von der Ceyoniq Technology und Danila Lompa von Materna SE berichten über den aktuellen Stand der Einführung der E-Akte im Land NRW, geben Einblicke in die Entwicklungen rund um die digitale Barrierefreiheit und blicken mit Ihnen auf künftige Entwicklungen.

16:10 16:30

Beteiligung.NRW – das neue Bürgerbeteiligungsportal für Land und Kommunen

Kim-Nguyen
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Costa Stucken
KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister

Beteiligung.NRW – das neue Bürgerbeteiligungsportal für Land und Kommunen

Sandra Schlesiger
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Costa Stucken
KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister

Durch die Digitalisierung werden neue Möglichkeiten des Dialogs zwischen Bürgerinnen und Bürgern mit ihrem Staat und der Verwaltung geschaffen. Die Corona-Pandemie führt uns deutlich vor Augen, wie wichtig digitale Beteiligungsangebote für die Bürgerinnen und Bürger sind. Deswegen hat die Landesregierung das zentrale Beteiligungsportal „Beteiligung NRW“ aufgebaut, um den Zugang für Bürgerinnen und Bürger zu den Beteiligungsangeboten zu vereinfachen. Seit Anfang 2022 können alle Landesbehörden, Kommunen und Kreise in Nordrhein-Westfalen kostenlos das Beteiligungsportal zur Durchführung von Online-Beteiligungen, Umfragen und Meldeverfahren nutzen. In unserem Vortrag stellen wir das Portal Beteiligung NRW vor. Sie erfahren, über welche Funktionen und Analysetools das Portal verfügt. Weiterhin stellen wir die Unterstützungsangebote für Anwenderinnen und Anwender vor und berichten über die die bisherigen Praxiserfahrungen.

Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern am Verwaltungshandeln und ist ein zentraler Baustein der Open Government-Strategie NRW. Die Möglichkeit zur Teilhabe unterstützt eine lebendige Demokratie und ermöglicht der Regierung sowie den Verwaltungen effizienter und im Sinne der Bevölkerung zu arbeiten.

16:35 – 16:55

Was kommt nach dem OZG? Ein OZG 2.0 mit intelligenten E-Akten und Fachverfahrensanbindungen!

Thomas Eichmüller
Landschaftsverband Rheinland

Was kommt nach dem OZG? Ein OZG 2.0 mit intelligenten E-Akten und Fachverfahrensanbindungen!

Thomas Eichmüller
Landschaftsverband Rheinland

Nach dem OZG ist vor dem OZG 2.0!?!

Dazu gehören sowohl ein intelligentes Routing von Online-Anträgen in die E-Akte, als auch eine optimierte digitale Weiterverarbeitung der Onlineanträge. Um die erforderliche „Intelligenz“ im digitalen Prozess zu erreichen bedarf es einer Anreicherung der reinen Antragsdaten um weitergehende Metadaten wie Geschäftspartner-Kennungen, Dokumentenarten, sowie Anlagenkennungen zur automatisierten Zuordnung in eine Akte bzw. einen Vorgang. So kann der Zugang bis in die Sachbearbeitung reichen und die Digitalisierung der Verwaltung weiter voranbringen. Dazu zählt auch die Entwicklung von Basis eAktenlösungen, welche in mehreren Bereichen gleichermaßen (nach-) genutzt werden können. In der weiteren Digitalevolution käme dann noch die Herstellung einer Interoperabilität von digitalem Input, der beteiligten Fachverfahren, sowie die Einbindung von Authentifizierungsoptionen sowohl für Antragsteller*innen als auch Unternehmen. Da ist noch viel Basis-Arbeit erforderlich und es gilt noch so manche zentrale Komponenten zu entwickeln, wie einzubinden. Spricht man an anderer Stelle bereits von Industrie 4.0 und Verwaltung 4.0, so gehört die Ausprägung von OZG 2.0 zur Basis um die Verwaltung 4.0 in naher Zukunft erreichen zu können.

Nachmittag

Forum 2

Forum 2 (Raum 3)

Moderation: Manfred Koerth, Infora GmbH

Change-Management, Personal und Green IT sowie Smart City und Datensouveränität

13:45 14:05

Das digitale Schülerticket

Wiebke Borchert
KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister
Michael Rosenthal
regio iT

Das digitale Schülerticket

Wiebke Borchert
KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister
Michael Rosenthal
regio iT

Das Projekt „Digitales Schülerticket“ zeigt auf, wie sich Projekte aus unterschiedlichen Förderprogrammen ergänzen. In diesem Projekt wird neben dem Online-Antrag eine digitale Benutzeroberfläche entwickelt, über welche Anträge für Schülertickets medienbruchfrei vom Antragseingang bis zur Ticketbestellung bearbeitet werden können. Ziel ist die Automatisierung des gesamten Bearbeitungsverfahrens, bei dem nur in Sonderfällen eine manuelle Prüfung durch die Sachbearbeitung notwendig ist. Das Projekt besteht aus einem OZG-Projekt (Frontend) und dem Projekt der Digitalen Modellregion Ostwestfalen-Lippe (Backend und Automatisierung). Anschließend wird das Projekt der Modellregion durch das Anschlussprojekt „E-Ticket NRW“ durch das Kompetenzcenter Digitalisierung NRW (KCD) weitergeführt.

14:10 – 14:30

Sovereign Cloud mit einem Hyperscaler – geht das?

Katja Tietze
Deutsche Telekom AG

Sovereign Cloud mit einem Hyperscaler – geht das?

Karin Tietze
Deutsche Telekom AG

Cloud Computing und abgesicherte IT-Infrastrukturen sind für Bund, Länder und Kommunen die Grundlage, um vielfältige digitale Dienste auszurollen. Dabei müssen gerade für den öffentlichen Sektor Sicherheit und Skalierbarkeit in besonderem Maße sichergestellt werden, ohne Wirtschaftlichkeit und digitale Souveränität zu vernachlässigen.

14:35 14:55

Den Wandel so sanft wie möglich gestalten

Daniela Mertens
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung
Stefanie Tschoeltsch
IT.NRW

Den Wandel so sanft wie möglich gestalten

Daniela Mertens
MHKBD NRW
Stefanie Tschoeltsch
IT.NRW

Wie werden Behörden und deren Mitarbeitende über die Veränderungen informiert und begleitet? Wie kann ich meine Beschäftigten von Anfang an mitnehmen und sie aktiv im Prozess einbinden? Wie erfahren aber auch Bürger:innen davon, welche digitalen Unterstützungsleistungen es gibt?

Daniela Mertens, Referentin im Referat der E-Verwaltungsarbeit beim CIO NRW und Stefanie Tschoeltsch, Beschäftigte im EVA-Servicebündel beim Landesbetrieb Information und Technik, geben Ihnen einen Einblick über die vielfältigen Informations- und Kommunikationskanäle zum digitalen Wandel vor dem Hintergrund der E-Verwaltungsarbeit (z. B. EVA Informationsseiten, EVA Online-Shop, EVA-Erklärvideos). Ihnen werden verschiedene Möglichkeiten gezeigt, wie Sie diese in Ihrer Behörde effektiv einsetzen können, um auch Ihre Beschäftigten bestmöglich auf diesem Weg mitnehmen zu können.

15:00 15:20

Green-IT – Die IT der Verwaltung wird grün

Nicolas Hagemann
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung

Green-IT - Die IT der Verwaltung wird grün

Nicolas Hagemann
MWIDE NRW

Die Digitalisierung bietet viele Chancen für die Verwaltung, um flexibler, schneller und ressourceneffizienter und damit am Ende auch kostengünstiger die individuellen Wünsche der Bürgerinnen und Bürger sowie der Wirtschaft bedienen zu können. Gerade in Zeiten des Klimawandels ist es wichtig, auch die Folgen der Digitalisierung zu bedenken. Gesetzliche Vorgaben, z. B. aus den Klimaschutzgesetzen von Bund und Ländern oder dem Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz, erhöhen die Dringlichkeit eines zeitgemäßen Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnik für erfolgreichen Klima- und Umweltschutz. Das Land NRW hat sich intensiv bei der Erarbeitung einer in Bund und Ländern abgestimmten Green-IT-Strategie der öffentlichen Verwaltung beteiligt. Gemeinsame Ziele betreffen Grundlagenarbeit zu einheitlichen Mess- und Berichtswesen, Managementsystemen und IT-Architekturen ebenso wie Transparenz, Kommunikation und Sensibilisierung. Eine bedeutende Rolle kommt dem Potenzial von Innovationen als Möglichkeit klimapositiver Entwicklung in der Verwaltung zu. Dies bedeutet neben dem Einsatz einer nachhaltigen IT in Rechenzentren und an Arbeitsplätzen vor allem auch Anwendungen, Systeme und Prozesse neu zu denken. Mit vielen Handlungsfeldern wird Green-IT in NRW verstärkt in den Fokus gerückt.

15:25 – 15:45

Kaffeepause und Ausstellungsbesuch

15:45 – 16:05

Low Code: Programmieren kann jetzt jeder – oder?

Guido Kalscheuer
Ministerium des Innern des Landes NRW

Low Code: Programmieren kann jetzt jeder - oder?

Guido Kalscheuer
Ministerium des Innern des Landes NRW

Viele Anbieter bewerben Low Code Plattformen als Möglichkeit, die Anwendungsentwicklung zurück in die Fachabteilung zu nehmen. Sachbearbeiter:innen sollen ihre Prozesse selbst digitalisieren können – schnell, agil und ohne Pflichtenhefte, langwierige Ausschreibungen und bürokratischen Overhead.

Doch wie weit trägt dieses Versprechen der Anbieter, welche Hürden sind dabei zu beachten? Das Ministerium des Innern hat eine umfangreiche Marktsichtung durchgeführt, anhand eines Kriterienkatalogs 2 Plattformen ausgewählt und diese in einem Proof of Concept praktisch erprobt. So konnte evaluiert werden, was es heißt, diesen Schritt zu wagen und was dies für die Low Code Entwickler:innen bedeutet. Welche Stolpersteine existierten, welche Anforderungen und Skills müssen die Low-Code-Entwickler mitbringen und welche Empfehlungen für den Einsatz nach unserer Erfahrung gegeben werden können, wird in dem Beitrag betrachtet.

16:10 – 16:30

Der Bürger als Souverän seiner Daten – Erfüllung der Auskunftspflicht und Protokollierung im Rahmen der Digitalisierung

Dennis Empt
OPITZ CONSULTING

Der Bürger als Souverän seiner Daten – Erfüllung der Auskunftspflicht und Protokollierung im Rahmen der Digitalisierung

Dennis Empt
OPITZ CONSULTING

Datenverarbeitung in der öffentlichen Verwaltung stellt immer auch Berührungspunkte zu personenbezogenen Daten dar, die somit einen besonderen Schutzbedarf haben. Stärker vernetzte Systeme, vollkommen autom. Datenaustausche und große Datenmengen stellen die Lösungsbetreiber damit vor immer größere Herausforderungen bei der Erfüllung der Anforderungen. Die durchgängige Nachweisführung über verschiedene Systeme und Speicherorte hinweg, wer wann welche Daten für welchen Zweck verarbeitet hat, droht zur Mammutaufgabe für die IT und die Datenschutzverantwortlichen zu werden. Dabei muss nicht nur beim Manipulationsverdacht oder bei Datendiebstahl Aufklärung geleistet werden. Die Bürger machen zunehmend von ihrem Recht auf Datensouveränität gebrauch und fordern ihr Recht auf Auskunft ein. Die gesetzliche lückenlose Auskunftspflicht über Erhebung und Verarbeitung dieser Daten kann zur Sisyphus Aufgabe werden. Dieser Vortrag zeigt auf, wie diese Anforderungen mit einer standardisierten Architektur und einem durchgängigen Protokollierungs- und Auswertungskonzept ressourcenschonend erfüllt werden können.

16:35 – 16:55

Digitale Souveränität bei dem Weg zu einer Smart City in den Fokus stellen

Mona Grosnick
KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister
Jürgen Treptow
Stadt Soest

Digitale Souveränität bei dem Weg zu einer Smart City in den Fokus stellen

Mona Grosnick
KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister
Jürgen Treptow
Stadt Soest

Strategische und nachhaltige Konzepte – Digitale Souveränität gilt es bei dem Weg zu einer Smart City in den Fokus zu stellen. Was passiert mit Daten, Anwendungen und Informationen, die bei vielen Smart-City-Lösungen entstehen? Nicht nur die Wirtschaft muss sich auf den Bedeutungswandel von Daten einstellen, sondern auch Kommunen jeder Größe besitzen, erheben, nutzen, verändern oder bewerten Daten. Künftig sollten Kommunen daher Fachwissen und ein eigenes Verständnis für das Thema Datensouveränität aufbauen. Sinnvoll ist die Formulierung einer übergeordneten Datenstrategie, die einen Orientierungsrahmen bietet. Dieser Ansicht folgt auch die Stadt Soest, Modellkommune des Förderprogramms »Digitale Modellregionen NRW«, und hat in einem mehrmonatigen Prozess als eine der ersten Kommunen NRW-weit eine Datenstrategie verabschiedet. Die Soester Datenstrategie kann auch als Blaupause für andere Stadtverwaltungen dienen.

Nachmittag

Forum 3

Forum 3 (Raum 4)

Moderation: Prof. Dr. Andreas Engel, KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister

EVA und EfA sowie Kommunikation und Collaboration

13:45 14:05

Erfahrungsbericht zum Kommunalportal.NRW

Miriam Lenze und Michael Titze
KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister

Erfahrungsbericht zum Kommunalportal.NRW

Miriam Lenze und Michael Titze
KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister

Das Kommunalportal.NRW bietet für Kommunen in Nordrhein-Westfalen eine Standard-Lösung für die OZG-Umsetzung. Das Portal steht als Gesamtpaket mit abgestimmten Texten und interkommunal geprüften Diensten zur Verfügung und baut auf der langjährigen Erfahrung der Kommunen in NRW und ihrer IT-Dienstleister unter dem Dach des KDN auf. In diesem Vortrag werden ein Erfahrungsbericht zum Portal gegeben, Learnings bei der Einführung und beim Onboarding geteilt sowie ein Einblick in die Entwicklungsgemeinschaft geboten.

14:10 14:30

EfA-Umsetzung wirtschaftsbezogener Leistungen im Wirtschafts-Service-Portal (WSP.NRW) – Die vier Dimensionen der EfA-Nachnutzung

Ziyi Lu
Ministerium für Wirtschaft, Integration Klimaschutz und Energie NRW
Marcel Kiehl
d-NRW AöR

EfA-Umsetzung wirtschaftsbezogener Leistungen im Wirtschafts-Service-Portal (WSP.NRW) - Die vier Dimensionen der EfA-Nachnutzung

Jasmin Deling
MWIDE NRW
Jürgen Platte
d-NRW AöR

Das MWIDE NRW hat im Rahmen des Digitalisierungsprogramms Föderal die EfA-Umsetzungsverantwortung für neun Umsetzungsprojekte aus vier verschiedenen Themenfeldern übernommen. In diesem Rahmen werden eine Vielzahl von wirtschaftsbezogenen Verwaltungsleistungen mit einer breiten fachlichen Heterogenität nach dem Einer-für-Alle-Prinzip (EfA-Prinzip) entwickelt. Diese werden in Online-Diensten gebündelt, im Wirtschafts-Service-Portal.NRW (WSP.NRW) referenzimplementiert und die Antragsdaten zur medienbruchfreien Weiterbearbeitung an die zuständigen Stellen übermittelt. Ziel ist es, mindestens 125 Online-Dienste mit insgesamt rd. 450 Verwaltungsleistungen für die Wirtschaft fachbereichs- und ebenenübergreifend zur Mitnutzung bereitzustellen. Stand Ende April 2022 sind im WSP.NRW rd. 150 OZG-Verwaltungsleistungen landesweit online verfügbar. Im Zuge dieser Entwicklungen und der Bildung von Nachnutzungs-Allianzen wurden vier Dimensionen der EfA-Nachnutzung identifiziert: organisatorisch, rechtlich, finanziell und technisch. Diese vier Dimensionen werden vor dem Hintergrund der Entwicklungen im WSP.NRW dargestellt und erläutert.

14:35 14:55

Zero Trust – wenn es am Perimeter zu komplex wird

Ralf Nemeyer
Computacenter

Zero trust – wenn es am Perimeter zu komplex wird

Ralf Nemeyer
Computacenter, Gold-Sponsor

Hybride Arbeitsmodelle, die Nutzung von Cloud-Services und eine steigende Bedrohungslage durch Cyberattacken: All diese Komplexität am Perimeter macht es für Behörden höchst komplex, eine umfassende Sicherheit zu gewährleisten und dabei regulatorische Vorgaben einzuhalten. Mit der Umsetzung des Zero-Trust-Konzepts können sich Organisationen ausreichend schützen.

15:00 15:20

Vervollständigung der E-Verwaltungsarbeit – Zentrale Scanstellen in NRW

Jessica Böckmann
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung
Ulrich Hilmer
IT.NRW

Vervollständigung der E-Verwaltungsarbeit - Zentrale Scanstellen in NRW

Jessica Böckmann
MWIDE NRW
Ulrich Hilmer
IT.NRW

Ein weiterer Meilenstein der E-Verwaltungsarbeit in NRW ist mit dem fertigen Aufbau der ersten Scanstelle Rheinland in Düsseldorf im Mai 2022 erfolgt. Die zentralen Scanstellen sind für die Kunden im Rheinland und Westfalen der letzte fehlende Baustein für die vollständige Nutzung der digitalen E-Verwaltungsarbeit. Kernaufgabe ist die Vermeidung von hybrider Aktenführung durch Vorgänge, die aus digitalen wie Papierdokumenten besteht. Nur so kann die maximale Effizienz der digital arbeitenden Verwaltung sichergestellt werden. Die Scanstellen bei IT.NRW orientieren sich am aktuellen Stand der Technik und werden nach der TR-RESISCAN aufgebaut und zertifiziert. Der Vorgang des ersetzenden Scannens ist für die Kunden transparent. Dieser Vortrag erläutert, was hinter den Kulissen der Scanstellen in NRW passiert und welche Neuerungen (z. B. my.NRW) und Zukunftspläne (KI) zu erwarten sind.

15:25 15:45

Kaffeepause und Ausstellungsbesuch

15:45 16:05

Einführung des Besonderen elektronischen Behördenpostfachs in der Kommune

Katrin Zerner und Angelika Großmann-Kallabis
Landeshauptstadt Düsseldorf

Einführung des Besonderen elektronischen Behördenpostfachs in der Kommune

Katrin Zerner und Angelika Großmann-Kallabis
Landeshauptstadt Düsseldorf

Der Vortrag stellt die rechtlichen, technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen und Herausforderungen bei der Integration des besonderen elektronischen Behördenpostfachs (sog. beBPo) in der Landeshauptstadt Düsseldorf, einer Kommune mit mehr als 10.000 Mitarbeitern, dar. Die seit dem 1. Januar 2022 gesetzlich verankerte aktive Nutzungspflicht des elektronischen Rechtsverkehrs und damit die Einführung der papierlosen, rechtssicheren Kommunikation zwischen den Gerichten und u. a. Behörden, stellte und stellt Kommunen vor unerwartete Aufgaben und erforderte die Rückbesinnung und auf Erneuerung von grundlegenden Organisationsformen und Schriftgutverwaltung in der Kommunalverwaltung. Denn nach dem Gesetzeswortlaut kann jede Kommune nur ein einziges Behördenpostfach haben. Zwar sind mittlerweile auch Unterpostfächer möglich, die jedoch nicht zu einer Vereinfachung führen. Die Herausforderungen technischer und organisatorischer Art in einer Kommunalverwaltung verdienen mehr Aufmerksamkeit und Berücksichtigung insbesondere in den Gesetzgebungsprozessen sowie technischer Umsetzungen.

16:10 – 16:30

Arbeiten Sie doch, wo Sie wollen! Wie Digitalisierung die Arbeitswelt nachhaltig verändert

Miriam Schumacher und Tobias Borlinghaus
CONET Technologies Holding GmbH

New-Work-Konzepte und Return to Office mit der RoomBook App

Miriam Schumacher und Tobias Borlinghaus
CONET Technologies Holding GmbH

2020 hörte die Welt, wie wir sie bis dahin kannten, auf, sich zu drehen: Stillstand. Stillstand, der keiner bleiben durfte. Die pandemische Lage erwies sich als Prüfstand für New Work. Auch in der öffentlichen Verwaltung entstand die Notwendigkeit, neue Konzepte der Zusammenarbeit zu entwickeln, zu prüfen und umzusetzen. Doch wie wird diese Spontantransformation nun gelebt? Erfolgsentscheidend ist dabei neben der Technik auch die Veränderung des Denkens, sozialer Verhaltensformen und der unternehmerischen Kultur. Wir stellen Ihnen Möglichkeiten vor, ausgewählte New-Work-Konzepte in einem Werkzeug vereint abzubilden. Damit ermöglichen Sie Mitarbeitenden einen zentralen Zugang zur neuen Arbeitswelt, begleiten sie dabei und geben ihnen die Sicherheit, dass sie – auch im steten Wandel dieser sich jeden Tag ein bisschen anders drehenden Welt – Stabilität und Freude in ihrer Arbeitswelt finden.

16:35 – 16:55

Digitale Zusammenarbeit in der Landesverwaltung

Sören Ludwig
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung

Digitale Zusammenarbeit in der Landesverwaltung

Lena Hierl & Sören Ludwig
MWIDE NRW

(EGP) „EGP19“ wird seit 2019 das Angebot um „NRW connect extern“ erweitert. NRW connect extern ermöglicht zusätzlich die Zusammenarbeit mit Externen (z. B. Dienstleistern, Landschaftsverbänden oder Kommunen) – der Zugriff auf NRW connect extern ist auch aus dem Internet möglich. Mit dem Einsatz von NRW connect intern und NRW connect extern erfreut sich die orts- und zeitunabhängige Möglichkeit zur Kollaboration immer größerer Beliebtheit.

Der Vortrag beschreibt die Entwicklung und erreichten Meilensteine von NRW connect der vergangenen zwei Jahre. Es wird dabei insbesondere auf die Ergebnisse des EGP19 und die damit einhergehende Überführung von NRW connect extern in den hohen Schutzbedarf eingegangen.

Nachmittag

Forum 4

Forum 4 (Raum 7)

Moderation: Eugenio Carlon, Materna

IT-Sicherheit und Agiles Arbeiten sowie digitale Services und ressortspezifisches

13:45 14:05

Kein E-Government ohne IT-Sicherheit – Informationssicherheit in der Kommunalverwaltung

Karl-Josef Konopka
KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister
Andreas Wohland
Städte- und Gemeindebund NRW

Kein E-Government ohne IT-Sicherheit - Informationssicherheit in der Kommunalverwaltung

Karl-Josef Konopka
KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister

Ob Sicherheitslücken wie Log4j, installierte Schadprogramme oder Phishing-Mails – mittlerweile gibt es zahlreiche Methoden, mit denen Kriminelle versuchen, sich Zugang zu sensiblen Daten zu verschaffen. Cyberattacken sind auf dem Vormarsch und werden mit Fortschreiten der Digitalisierung immer raffinierter. Besonders die kommunale Verwaltung ist zu einem beliebten Ziel für Angriffe geworden, wie mehrere Vorfälle in den vergangenen Monaten zeigten. Die Folgen sind immens: Stillgelegte Behörden, Schäden in Millionenhöhe und veröffentlichte Datensätze. Viele Kommunen sind gegen solche Attacken nicht ausreichend geschützt.

14:10 14:30

CERT NRW – Rückblick und Vorschau

Dr. Philip Bleicker
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung
Jens Vieweg
IT.NRW

CERT NRW - Rückblick und Vorschau

Dr. Frank Laicher
MWIDE NRW
Jens Vieweg
IT.NRW

Mit der „Volljährigkeit“ des seit 2005 in Betrieb befindlichen Computer Emergency Response Teams des Landes Nordrhein-Westfalen (CERT NRW) im kommenden Jahr ist es höchste Zeit sowohl für eine Rückschau auf bisherige Erfolge als auch einen Ausblick auf zukünftige spannende Weichenstellungen: Wie lässt sich ein umfassendes präventives und reaktives Sicherheitsmanagement der Zukunft gestalten? Was sind Trends mit Mehrwert? Ist künstliche Intelligenz ein Segen oder bloß ein Buzzword der IT-Security? Und nicht zuletzt: Wie lässt sich Informationssicherheit ganzheitlich und ebenenübergreifend gestalten durch Unterstützungsangebote des Landes für die Kommunen? Der Vortrag gibt Antworten und skizziert die resiliente digitale Verwaltung der Zukunft.

14:35 14:55

Reallabor Agiles Arbeiten – Agile Arbeits- und Organisationsformen gemeinsam erproben und etablieren

Madeleine Steinmill
Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie
Nicole Böker
Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration

Reallabor Agiles Arbeiten - Agile Arbeits- und Organisationsformen gemeinsam erproben und etablieren

Madeleine Steinmill
MWIDE NRW
Nicole Böker
MKFFI NRW

Die Verwaltung muss, um den Anforderungen sich ständig verändernder politischer und tatsächlicher Rahmenbedingungen gerecht zu werden und auch in Krisen effizient funktionsfähig zu bleiben, flexibler und beweglicher werden. Deshalb adressiert der Vortrag die Forschungsbestrebungen des MWIDE, des MKFFI und des Instituts für public management (ifpm) der FOM, gemeinsam mit den Mitarbeitern neue agile Arbeitsformen zu erproben, um eine schnelle und dynamische Arbeitsweise zu ermöglichen. Das Reallabor wurde im März 2022 gestartet und soll bis Herbst 2023 realisiert werden. Ziel ist es, agile Arbeitsmethoden als ein Instrument zur bedarfsorientierten Ergänzung klassischer Arbeitsmethoden zu erproben. Mit diesen sollen Führungskräfte als auch Beschäftigte befähigt werden, neue Denk- und Arbeitsweisen im Spannungsfeld von Verbindlichkeit und Flexibilität einzusetzen und den neuen digitalen und sozialen Handlungsraum optimal zu nutzen.

15:00 15:20

Keine Angst vor Ransomware

Stefan Gockel
Rohde & Schwarz Cybersecurity GmbH

15:25 15:45

Kaffeepause und Ausstellungsbesuch

15:45 16:05

Bohranzeige NRW – Ressortübergreifende Digitalisierung in der Landesverwaltung

Jörn Bittner und Stefan Henscheid
Geologischer Dienst NRW

Bohranzeige NRW - Ressortübergreifende Digitalisierung in der Landesverwaltung

Jörn Bittner und Stefan Henscheid
Geologischer Dienst NRW

Der Geologische Dienst NRW hat mit dem Online-Verfahren „Bohranzeige NRW“ einen bedeutenden Verwaltungsprozess zur Anzeige von Bohrungen und zur Datenübermittlung behördenübergreifend digitalisiert. Das eGovernment-Verfahren „Bohranzeige NRW“ bildet die Anzeigeverfahren nach § 8 Geologiedatengesetz, § 127 Bundesberggesetz und § 49 Wasserhaushaltsgesetz digital ab. Das Verfahren beinhaltet zwei Online-Komponenten. Das Anzeigeportal www.bohranzeige.nrw.de steht Bohrunternehmen, beratenden Firmen und Auftraggebern von Bohrungen zur Verfügung, um ihren gesetzlich festgelegten Anzeigepflichten nachzukommen. In einer zweiten Anwendung, einer Management-Komponente, werden ressortübergreifend innerhalb der Landesverwaltung alle Verwaltungsvorgänge digital gesteuert. Hierbei sind die umfangreichen Verwaltungsvorgänge im Geologischen Dienst NRW, in der nordrhein-westfälischen Bergbehörde (Bezirksregierung Arnsberg, Abt. 6, Bergbau und Energie in NRW) und die Kommunikation mit den kommunalen Unteren Wasserbehörden papierfrei umgesetzt. Automatisiert werden Zuständigkeiten ermittelt, Mitarbeitende informiert, Arbeitsaufträge erteilt, Arbeitsstände transparent dargestellt. Zusätzlich werden über die digitale Bohranzeigen-Verwaltungsmanagement-Komponente die Notwendigkeit von fachlichen Stellungnahmen zu etwaigen Bohrrisiken festgestellt und die Dokumente digital verfügbar macht. Dadurch wird eine deutliche Beschleunigung des kompletten Bohranzeigeverfahrens unter Einbindung aller beteiligten Behörden erzielt.

16:10 – 16:30

SEVAS – Effiziente und stadtverträgliche Lkw-Navigation

Anna Beer und Sandra Grützmann
Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH

SEVAS - Effiziente und stadtverträgliche Lkw-Navigation

Anna Beer und Sandra Grützmann
Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH

Lkw, die aufgrund unzureichender Informationslagen fehlgeleitet werden, unter Brücken stecken bleiben oder sich in Wohngebieten festfahren, stellen Kommunen und deren Bewohner*innen zunehmend auf eine Belastungsprobe. Aufgrund der steigenden Transportleistung bedarf es zudem aus verkehrs-, wirtschafts- und umweltpolitischer Sicht, insbesondere im kommunalen Straßennetz, einer qualitativ hochwertigen Datenlage zur effektiven und sicheren Routenführung der Lkw-Verkehre.

Mit großer Unterstützung des Verkehrsministeriums NRW setzt hier das Projekt „SEVAS –Effiziente und stadtverträgliche Lkw-Navigation für NRW“ an und versetzt teilnehmende Kommunen mit einer intuitiv zu bedienenden, webbasierten Software in die Lage, wichtige routingrelevante Daten zu digitalisieren. Zur Unterstützung der Datenerfassung und „Vor-Ort-Digitalisierung“ dient den Kommunen die SEVAS-App, die auf einer KI-gestützten Verkehrszeichenerkennung aufbaut

16:35 – 16:55

Sicher in die Digitalisierung mit Kryptografie

Marc Horstmann
Governikus GmbH & Co. KG

Sicher in die Digitalisierung mit Kryptografie

Marc Horstmann
Governikus GmbH & Co. KG, Gold-Sponsor

Digitale Prozesse sind schnell, komfortabel, nutzerfreundlich – und in Zeiten des verteilten Arbeitens unerlässlich. Gleichzeitig steigen Cybercrime-Vorfälle und digitale Daten verfügen per se weder über Integritäts- noch Authentizitätsschutz. Die Antwort darauf ist nicht neu: Kryptografie. Oft wird Kryptografie mit Nutzerunfreundlichkeit und Komplexität in einem Atemzug genannt und in der Folge lieber darauf verzichtet. Warum das eine nicht wirklich stimmt und das andere schwerwiegende Folgen haben kann, erläutert Marc Horstmann, Prokurist bei Governikus.

17:00 – 17:15

Ende der Veranstaltung