Agenda

Vormittag

Nachmittag

ab 8:00

Akkreditierung

9:00 – 9:10

Begrüßung

Materna / Infora
Michael Hagedorn
Vorstand Materna und Geschäftsführer Infora

9:10 – 9:25

Keynote Landesverwaltung

Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke
CIO NRW

9:25 – 9:45

Keynote Kommunalverwaltung

Dr. Uda Bastians
Beigeordnete beim Deutschen Städtetag und Vertreterin der kommunalen Spitzenverbände

9:45 – 11:15

Round Table: Endspurt 2022 – Wo stehen wir bei der digitalen Transformation und wie sieht die weitere Routenplanung aus?

Michael Hagedorn
Vorstand Materna und Geschäftsführer Infora
Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke
CIO NRW
Dr. Uda Bastians
Beigeordnete beim Deutschen Städtetag und Vertreterin der kommunalen Spitzenverbände
Richard Bürmann
CGI Deutschland B.V. & Co. KG, Senior Vice President Consulting Services
Jochen Kopp
Deutsche Telekom, Account Management Public Sector Land NRW

Weitere Mitdiskutanten aus der Bundes-/Landesverwaltung

Vormittag

Nachmittag

Interaktive Beteiligungsformate und Workshops

11:15 – 13:00

Interaktive Beteiligungsformate und Workshops unserer Sponsoren

Amazon Web Services, Computacenter, Denodo, Deutsche Telekom, HiSolutions, Modellregionen NRW, Red Hat sowie unsere Start-up Bühne

13:00 13:45

Mittagspause und Ausstellungsbesuch

Vormittag

Nachmittag

Forum 1

Moderation: Materna

Cloud und Nachnutzung sowie OZG und EGovG / Modellregionen

13:45 14:05

Data Anything – Wie helfen Daten im E-Government?

Alexander von Hedenström
CGI Deutschland B.V. & Co. KG, Director Consulting Services, Gold-Sponsor

Data Anything – Wie helfen Daten im E-Government?

Alexander von Hedenström
CGI Deutschland

Die Chancen, die in Daten liegen, als Gesellschaft nutzen! Mit der Digitalisierung steigen die verfügbaren Daten, die Unterstützung durch Data Analytics, Data Intelligence und KI wurde erkannt, und ein Raum für moderne Datenlabore, Data Mappings, Data Lakes und Data Science ist geschaffen. Das Ziel: E-Government soll endlich erwachsen werden – mit Dashboards in Echtzeit, schnellen evidenzbasierten Entscheidungen und präzisen Prognosen für die Zukunft. Doch wie findet man im Buzzword-Dschungel des Data Anything souverän den nächsten Schritt? Dazu betrachtet CGI, wo die öffentliche Verwaltung heute steht und mit welchen Aufgaben, Rahmenbedingungen und strukturellen Änderungen sie konfrontiert ist. Wir nehmen anhand von drei Thesen eine Bestandsaufnahme der digitalen Verwaltungslandschaft vor, die als Leitfaden für den ganzheitlichen Umbruch zur digitalen, datenzentrierten Verwaltung dienen kann.

14:10 14:30

Die Verwaltung geht in die Cloud – bewusst und souverän

Dr. Markus Brakmann und Nicolas Hagemann
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Verwaltung geht in die Cloud - bewusst und souverän

Dr. Markus Brakmann & Nicolas Hagemann/strong>
MWIDE NRW

Mit zunehmender Digitalisierung steigt auch die Abhängigkeit von der IT in der Verwaltung. Die vergangenen Monate und Jahre haben gezeigt, dass Krisen eintreten können, in denen eine selbstbestimme, unabhängige und sichere Nutzung der IT wichtiger denn je ist. In der öffentlichen Verwaltung bestehen derzeit aber hohe Abhängigkeiten zu einzelnen Technologieanbietern. Dies birgt die Gefahr, die Kontrolle über die eigene IT zu verlieren und den notwendigen Informations- und Datenschutz nicht mehr gewährleisten zu können. In einer bundesweiten Arbeitsgruppe unter Leitung des Landes NRW und des BMI werden aktuell sehr wichtige Infrastrukturmaßnahmen zur Stärkung der digitalen Souveränität erarbeitet. Diesen Maßnahmen kommt auch vor dem Hintergrund der Krisenresilienz eine übergeordnete Bedeutung zu.

14:35 14:55

Digitalisierung der Landesverwaltung NRW – Wo stehen wir?

Jessica Böckmann
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Christin Schickhaus
IT.NRW

Digitalisierung der Landesverwaltung NRW - Wo stehen wir?

Jessica Böckmann
MWIDE NRW
Christin Schickhaus
IT.NRW

Im Jahr 2020 begann der Rollout der E-Verwaltungsarbeit mit den Bereichen der E-Akte, der E-Laufmappe und dem Ersetzenden Scannen. Was hat sich bis jetzt getan? Wo stehen wir und wo wollen wir hin? Zum einen lässt sich sagen, dass bis zum heutigen Tage alle Ministerien mit Erfolg an die E-Akte und E-Laufmappe angebunden werden konnten. Durch diese Anbindung wurde somit die digitale Arbeitsweise im Produktivbetrieb ermöglicht. Gleichfalls konnten auch schon weitere nachgelagerte Behörden mit der E-Akte und der E-Laufmappe ausgestattet und angeschlossen werden. Zum anderen hat sich aber auch das Drumherum maßgeblich verändert: Während der Rollout im Jahr 2020 noch im Schutzbedarf normal begann, wurde die Herausforderung des Transfers in eine neue Betriebsumgebung des Schutzbedarfs hoch erfolgreich gemeistert. Bis zum heutigen Tage konnten nahezu alle schon ausgerollten Behörden in den Schutzbedarf hoch transferiert werden. Das ist aber bei Weitem nicht alles. In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die innovativen Themen im Rollout der E-Verwaltungsarbeit.

15:00 15:20

Nachnutzung von Diensten durch Kommunen nach 2022

Christian Neumann
d-NRW AöR

Nachnutzung von Diensten durch Kommunen nach 2022

Christian Neumann
d-NRW AöR

Die Frist zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes ist bald erreicht: Bis zum 31.12.2022 sollen Verwaltungsleistungen auch elektronisch beantragt werden können. Wie werden die entwickelten Dienste nun in den Kommunen in die Nachnutzung gebracht und verstetigt? NRW hat wesentliche Bestandteile einer bundesweiten Nachnutzung konzipiert und in den produktiven Einsatz gebracht. Das sind sowohl technische Standards wie auch Modelle zur vergaberechtsfreien und datenschutzkonformen Nachnutzung bis in die Kommune hinein. Darüber hinaus wurde ein handhabbares Finanzierungsmodell entwickelt, das die Kostenerstattung ab 2023 regelt. Der Vortrag greift diese Dimensionen der Nachnutzung auf und zeigt anhand konkreter Best-Practices auf, wie die Modelle in der Praxis erfolgreich eingesetzt werden können.

15:20 – 15:45

Kaffeepause und Ausstellungsbesuch

15:45 16:05

Vortrag unseres Gold-Sponsors Ceyoniq

16:10 16:30

Beteiligung.NRW

Sandra Schlesiger
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

16:35 – 16:55

OZG 2.0 und EgovG NRW 3.0 – Was kommt auf uns zu?

Thorsten Ricke
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

OZG 2.0 und EgovG NRW 3.0 - Was kommt auf uns zu?

Thorsten Ricke
MWIDE NRW

Im Vortrag sollen möglichst „tagesaktuell“ die – im August 2022 – bekannten Ideen und Vorstellungen des Bundes und Nordrhein-Westfalens für ein OZG 2.0 vorgestellt und eingeordnet werden. Das OZG 2.0 wird – nach derzeitigem Kenntnisstand – auch einen Umsetzungsbedarf beim EGovG NRW auslösen. Überdies sollen aber auch – erneut möglichst „tagesaktuell“ – die Aussagen aus einem voraussichtlich dann schon vorliegendem neuen Koalitionsvertrag dargestellt und eingeordnet werden (anderenfalls die relevanten Aussagen aus den Wahlprogrammen der regierungstragenden Parteien).

Der Vortrag soll aber nicht nur dazu dienen, dem Auditorium die jeweiligen Gesetzesvorhaben vorzustellen bzw. einzuordnen, sondern zugleich auch den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit geben, dem Vortragenden – als Zuständigen für das Thema „E-Government-Recht“ in Nordrhein-Westfalen – wertvolle Hinweise für den weiteren Gesetzgebungsprozess auf Bundes- und Landesebene zu geben. Dementsprechend wird der Vortrag auch hinreichend Zeit für Diskussion und einen Austausch vorsehen.

Vormittag

Nachmittag

Forum 2

Forum 2

Moderation: Infora

Change-Management, Personal und Green IT sowie Smart City und Datensouveränität

13:45 14:05

Frauen in der IT

Lidie Mambasa
KDN Dachverband kommunaler IT-Dienstleister

Frauen in der IT

Lidie Mambasa
KDN Dachverband kommunaler IT-Dienstleister

Durch die fortschreitende Digitalisierung steigt auch die Nachfrage für IT-Fachkräfte. Unternehmen bzw. Organisationen fällt es jedoch zunehmend schwer, neue Mitarbeiter*innen in diesem Bereich zu gewinnen. Diversität und Offenheit gegenüber verschiedensten Bewerber*innen könnte eine mögliche Lösung sein. Im Rahmen dieses Vortrages soll diskutiert werden, wie Organisationen (insbesondere im öffentlichen Sektor) aktiv Frauen auf den IT-Bereich aufmerksam machen können.

14:10 – 14:30

Sovereign Cloud mit einem Hyperscaler – geht das?

Karin Tietze
Deutsche Telekom AG, Platin-Sponsor

Sovereign Cloud mit einem Hyperscaler – geht das?

Karin Tietze
Deutsche Telekom AG

Cloud Computing und abgesicherte IT-Infrastrukturen sind für Bund, Länder und Kommunen die Grundlage, um vielfältige digitale Dienste auszurollen. Dabei müssen gerade für den öffentlichen Sektor Sicherheit und Skalierbarkeit in besonderem Maße sichergestellt werden, ohne Wirtschaftlichkeit und digitale Souveränität zu vernachlässigen.

14:35 14:55

Den Wandel so sanft wie möglich gestalten

Daniela Mertens
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Stefanie Tschoeltsch
IT.NRW

Den Wandel so sanft wie möglich gestalten

Daniela Mertens
MWIDE NRW
Stefanie Tschoeltsch
IT.NRW

Wichtige Meilensteine in Richtung vollständiger Digitalisierung der Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen sind bereits erfolgt. Die Basiskomponenten E-Akte, E-Laufmappe und das Ersetzende Scannen wurden erfolgreich in den Betrieb überführt. Wie werden Behörden und deren Mitarbeitende aber über die Veränderungen informiert und begleitet? Wie kann ich meine Beschäftigten von Anfang an mitnehmen und sie aktiv im Prozess einbinden? Wie erfahren aber auch Bürger:innen davon, welche digitalen Unterstützungsleistungen es gibt?

Der Vortrag gibt einen Einblick über die vielfältigen Informations- und Kommunikationskanäle zum digitalen Wandel vor dem Hintergrund der E-Verwaltungsarbeit (z. B. EVA Informationsseiten, EVA Online-Shop, EVA-Erklärvideos). Ihnen werden verschiedene Möglichkeiten gezeigt, wie Sie diese in Ihrer Behörde effektiv einsetzen können, um auch Ihre Beschäftigten bestmöglich auf diesem Weg mitnehmen zu können.

15:00 15:20

Green-IT – Die IT der Verwaltung wird grün

Nicolas Hagemann
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Green-IT - Die IT der Verwaltung wird grün

Nicolas Hagemann
MWIDE NRW

Die Digitalisierung bietet viele Chancen für die Verwaltung, um flexibler, schneller und ressourceneffizienter und damit am Ende auch kostengünstiger die individuellen Wünsche der Bürgerinnen und Bürger sowie der Wirtschaft bedienen zu können. Gerade in Zeiten des Klimawandels ist es wichtig, auch die Folgen der Digitalisierung zu bedenken. Gesetzliche Vorgaben, z. B. aus den Klimaschutzgesetzen von Bund und Ländern oder dem Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz, erhöhen die Dringlichkeit eines zeitgemäßen Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnik für erfolgreichen Klima- und Umweltschutz. Das Land NRW hat sich intensiv bei der Erarbeitung einer in Bund und Ländern abgestimmten Green-IT-Strategie der öffentlichen Verwaltung beteiligt. Gemeinsame Ziele betreffen Grundlagenarbeit zu einheitlichen Mess- und Berichtswesen, Managementsystemen und IT-Architekturen ebenso wie Transparenz, Kommunikation und Sensibilisierung. Eine bedeutende Rolle kommt dem Potenzial von Innovationen als Möglichkeit klimapositiver Entwicklung in der Verwaltung zu. Dies bedeutet neben dem Einsatz einer nachhaltigen IT in Rechenzentren und an Arbeitsplätzen vor allem auch Anwendungen, Systeme und Prozesse neu zu denken. Mit vielen Handlungsfeldern wird Green-IT in NRW verstärkt in den Fokus gerückt.

15:20 – 15:45

Kaffeepause und Ausstellungsbesuch

15:45 – 16:05

Smart Cities 2.0 in NRW

Ulrich Bohnen und Denise Nelkert
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Smart Cities 2.0 in NRW

Ulrich Bohnen & Denise Nelkert
MWIDE NRW

Im MWIDE wird gerade der Aufbau und Betrieb eines landesweiten Kompetenznetzwerkes „SmartCities.NRW“ mit umfangreichen Aufgabenpaketen umgesetzt. Im Fokus der Tätigkeiten des Kompetenznetzwerks liegt der Wissenstransfer durch Kommunikation und Informationsvermittlung zwischen den Smart City Akteuren. Hierzu wird auf Landesebene eine durchgängige Bündelung und Vernetzung der Lösungsanbieter mit den kommunalen und regionalen Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung sowie der Zivilgesellschaft angestrebt. Dadurch soll den Kommunen in NRW erleichtert werden, die Digitalisierung zu nutzen, um ihre sozialen, ökologischen und ökonomischen Ziele zu gestalten. Der Vortrag stellt die Idee und die bis dahin feststehenden handelnden Akteure des Netzwerks der Zielgruppe Kommunen vor.

16:10 – 16:30

Der Bürger als Souverän seiner Daten – Erfüllung der Auskunftspflicht und Protokollierung im Rahmen der Digitalisierung

Dennis Empt
OPITZ CONSULTING, Gold-Sponsor

Der Bürger als Souverän seiner Daten – Erfüllung der Auskunftspflicht und Protokollierung im Rahmen der Digitalisierung

Dennis Empt
OPITZ CONSULTING

Datenverarbeitung in der öffentlichen Verwaltung stellt immer auch Berührungspunkte zu personenbezogenen Daten dar, die somit einen besonderen Schutzbedarf haben. Stärker vernetzte Systeme, vollkommen autom. Datenaustausche und große Datenmengen stellen die Lösungsbetreiber damit vor immer größere Herausforderungen bei der Erfüllung der Anforderungen. Die durchgängige Nachweisführung über verschiedene Systeme und Speicherorte hinweg, wer wann welche Daten für welchen Zweck verarbeitet hat, droht zur Mammutaufgabe für die IT und die Datenschutzverantwortlichen zu werden. Dabei muss nicht nur beim Manipulationsverdacht oder bei Datendiebstahl Aufklärung geleistet werden. Die Bürger machen zunehmend von ihrem Recht auf Datensouveränität gebrauch und fordern ihr Recht auf Auskunft ein. Die gesetzliche lückenlose Auskunftspflicht über Erhebung und Verarbeitung dieser Daten kann zur Sisyphus Aufgabe werden. Dieser Vortrag zeigt auf, wie diese Anforderungen mit einer standardisierten Architektur und einem durchgängigen Protokollierungs- und Auswertungskonzept ressourcenschonend erfüllt werden können.

16:35 – 16:55

Digitale Souveränität bei dem Weg zu einer Smart City in den Fokus stellen

Mona Grosnick
KDN Dachverband kommunaler IT-Dienstleister
Jürgen Treptow
Stadt Soest

Digitale Souveränität bei dem Weg zu einer Smart City in den Fokus stellen

Mona Grosnick
KDN
Jürgen Treptow
Stadt Soest

Strategische und nachhaltige Konzepte – Digitale Souveränität gilt es bei dem Weg zu einer Smart City in den Fokus zu stellen. Was passiert mit Daten, Anwendungen und Informationen, die bei vielen Smart-City-Lösungen entstehen? Nicht nur die Wirtschaft muss sich auf den Bedeutungswandel von Daten einstellen, sondern auch Kommunen jeder Größe besitzen, erheben, nutzen, verändern oder bewerten Daten. Künftig sollten Kommunen daher Fachwissen und ein eigenes Verständnis für das Thema Datensouveränität aufbauen. Sinnvoll ist die Formulierung einer übergeordneten Datenstrategie, die einen Orientierungsrahmen bietet. Dieser Ansicht folgt auch die Stadt Soest, Modellkommune des Förderprogramms »Digitale Modellregionen NRW«, und hat in einem mehrmonatigen Prozess als eine der ersten Kommunen NRW-weit eine Datenstrategie verabschiedet. Die Soester Datenstrategie kann auch als Blaupause für andere Stadtverwaltungen dienen.

Vormittag

Nachmittag

Forum 3

Forum 3

Moderation: Prof. Dr. Andreas Engel, KDN Dachverband kommunaler IT-Dienstleister

EVA und EfA sowie Kommunikation und Collaboration

13:45 14:05

Erfahrungsbericht zum Kommunalportal.NRW

Miriam Lenze und Michael Titze
KDN Dachverband kommunaler IT-Dienstleister

Erfahrungsbericht zum Kommunalportal.NRW

Miriam Lenze & Michael Titze
KDN Dachverband kommunaler IT-Dienstleister

Das Kommunalportal.NRW bietet für Kommunen in Nordrhein-Westfalen eine Standard-Lösung für die OZG-Umsetzung. Das Portal steht als Gesamtpaket mit abgestimmten Texten und interkommunal geprüften Diensten zur Verfügung und baut auf der langjährigen Erfahrung der Kommunen in NRW und ihrer IT-Dienstleister unter dem Dach des KDN auf. In diesem Vortrag werden ein Erfahrungsbericht zum Portal gegeben, Learnings bei der Einführung und beim Onboarding geteilt sowie ein Einblick in die Entwicklungsgemeinschaft geboten.

14:10 14:30

EfA-Umsetzung wirtschaftsbezogener Leistungen im Wirtschafts-Service-Portal (WSP.NRW) – Die vier Dimensionen der EfA-Nachnutzung

Petra Schmidt
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Marcel Kiehl
d-NRW AöR

EfA-Umsetzung wirtschaftsbezogener Leistungen im Wirtschafts-Service-Portal (WSP.NRW) - Die vier Dimensionen der EfA-Nachnutzung

Jasmin Deling
MWIDE NRW
Jürgen Platte
d-NRW AöR

Das MWIDE NRW hat im Rahmen des Digitalisierungsprogramms Föderal die EfA-Umsetzungsverantwortung für neun Umsetzungsprojekte aus vier verschiedenen Themenfeldern übernommen. In diesem Rahmen werden eine Vielzahl von wirtschaftsbezogenen Verwaltungsleistungen mit einer breiten fachlichen Heterogenität nach dem Einer-für-Alle-Prinzip (EfA-Prinzip) entwickelt. Diese werden in Online-Diensten gebündelt, im Wirtschafts-Service-Portal.NRW (WSP.NRW) referenzimplementiert und die Antragsdaten zur medienbruchfreien Weiterbearbeitung an die zuständigen Stellen übermittelt. Ziel ist es, mindestens 125 Online-Dienste mit insgesamt rd. 450 Verwaltungsleistungen für die Wirtschaft fachbereichs- und ebenenübergreifend zur Mitnutzung bereitzustellen. Stand Ende April 2022 sind im WSP.NRW rd. 150 OZG-Verwaltungsleistungen landesweit online verfügbar. Im Zuge dieser Entwicklungen und der Bildung von Nachnutzungs-Allianzen wurden vier Dimensionen der EfA-Nachnutzung identifiziert: organisatorisch, rechtlich, finanziell und technisch. Diese vier Dimensionen werden vor dem Hintergrund der Entwicklungen im WSP.NRW dargestellt und erläutert.

14:35 14:55

Identifikation und Behandlung von IT-Sicherheitslücken

Ralf Nemeyer
Computacenter, Gold-Sponsor

15:00 15:20

Vervollständigung der E-Verwaltungsarbeit – Zentrale Scanstellen in NRW

Jessica Böckmann
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Ulrich Hilmer
IT.NRW

Vervollständigung der E-Verwaltungsarbeit - Zentrale Scanstellen in NRW

Jessica Böckmann
MWIDE NRW
Ulrich Hilmer
IT.NRW

Ein weiterer Meilenstein der E-Verwaltungsarbeit in NRW ist mit dem fertigen Aufbau der ersten Scanstelle Rheinland in Düsseldorf im Mai 2022 erfolgt. Die zentralen Scanstellen sind für die Kunden im Rheinland und Westfalen der letzte fehlende Baustein für die vollständige Nutzung der digitalen E-Verwaltungsarbeit. Kernaufgabe ist die Vermeidung von hybrider Aktenführung durch Vorgänge, die aus digitalen wie Papierdokumenten besteht. Nur so kann die maximale Effizienz der digital arbeitenden Verwaltung sichergestellt werden. Die Scanstellen bei IT.NRW orientieren sich am aktuellen Stand der Technik und werden nach der TR-RESISCAN aufgebaut und zertifiziert. Der Vorgang des ersetzenden Scannens ist für die Kunden transparent. Dieser Vortrag erläutert, was hinter den Kulissen der Scanstellen in NRW passiert und welche Neuerungen (z. B. my.NRW) und Zukunftspläne (KI) zu erwarten sind.

15:20 15:45

Kaffeepause und Ausstellungsbesuch

15:45 16:05

Einführung des Besonderen elektronischen Behördenpostfachs in der Kommune

Katrin Zerner und Angelika Großmann-Kallabis
Landeshauptstadt Düsseldorf

Einführung des Besonderen elektronischen Behördenpostfachs in der Kommune

Katrin Zerner & Angelika Großmann-Kallabis
Landeshauptstadt Düsseldorf

Der Vortrag stellt die rechtlichen, technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen und Herausforderungen bei der Integration des besonderen elektronischen Behördenpostfachs (sog. beBPo) in der Landeshauptstadt Düsseldorf, einer Kommune mit mehr als 10.000 Mitarbeitern, dar. Die seit dem 1. Januar 2022 gesetzlich verankerte aktive Nutzungspflicht des elektronischen Rechtsverkehrs und damit die Einführung der papierlosen, rechtssicheren Kommunikation zwischen den Gerichten und u. a. Behörden, stellte und stellt Kommunen vor unerwartete Aufgaben und erforderte die Rückbesinnung und auf Erneuerung von grundlegenden Organisationsformen und Schriftgutverwaltung in der Kommunalverwaltung. Denn nach dem Gesetzeswortlaut kann jede Kommune nur ein einziges Behördenpostfach haben. Zwar sind mittlerweile auch Unterpostfächer möglich, die jedoch nicht zu einer Vereinfachung führen. Die Herausforderungen technischer und organisatorischer Art in einer Kommunalverwaltung verdienen mehr Aufmerksamkeit und Berücksichtigung insbesondere in den Gesetzgebungsprozessen sowie technischer Umsetzungen.

16:10 – 16:30

New Work: Wie Digitalisierung unsere Arbeitswelt nachhaltig verändert – Return to Office mit der RoomBook App

Tobias Borlinghaus und Miriam Schumacher
CONET Technologies Holding GmbH, Gold-Sponsor

16:35 – 16:55

Digitale Zusammenarbeit in der Landesverwaltung

Sören Ludwig
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Digitale Zusammenarbeit in der Landesverwaltung

Lena Hierl & Sören Ludwig
MWIDE NRW

(EGP) „EGP19“ wird seit 2019 das Angebot um „NRW connect extern“ erweitert. NRW connect extern ermöglicht zusätzlich die Zusammenarbeit mit Externen (z. B. Dienstleistern, Landschaftsverbänden oder Kommunen) – der Zugriff auf NRW connect extern ist auch aus dem Internet möglich. Mit dem Einsatz von NRW connect intern und NRW connect extern erfreut sich die orts- und zeitunabhängige Möglichkeit zur Kollaboration immer größerer Beliebtheit.

Der Vortrag beschreibt die Entwicklung und erreichten Meilensteine von NRW connect der vergangenen zwei Jahre. Es wird dabei insbesondere auf die Ergebnisse des EGP19 und die damit einhergehende Überführung von NRW connect extern in den hohen Schutzbedarf eingegangen.

Vormittag

Nachmittag

Forum 4

Forum 4

Moderation: Infora

IT-Sicherheit und Agiles Arbeiten sowie digitale Services und ressortspezifisches

13:45 14:05

Kein E-Government ohne IT-Sicherheit – Informationssicherheit in der Kommunalverwaltung

Karl-Josef Konopka
KDN Dachverband kommunaler IT-Dienstleister

Kein E-Government ohne IT-Sicherheit - Informationssicherheit in der Kommunalverwaltung

Karl-Josef Konopka
KDN Dachverband kommunaler IT-Dienstleister

Ob Sicherheitslücken wie Log4j, installierte Schadprogramme oder Phishing-Mails – mittlerweile gibt es zahlreiche Methoden, mit denen Kriminelle versuchen, sich Zugang zu sensiblen Daten zu verschaffen. Cyberattacken sind auf dem Vormarsch und werden mit Fortschreiten der Digitalisierung immer raffinierter. Besonders die kommunale Verwaltung ist zu einem beliebten Ziel für Angriffe geworden, wie mehrere Vorfälle in den vergangenen Monaten zeigten. Die Folgen sind immens: Stillgelegte Behörden, Schäden in Millionenhöhe und veröffentlichte Datensätze. Viele Kommunen sind gegen solche Attacken nicht ausreichend geschützt.

14:10 14:30

CERT NRW – Rückblick und Vorschau

Dr. Philip Bleicker
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Jens Vieweg
IT.NRW

CERT NRW - Rückblick und Vorschau

Dr. Frank Laicher
MWIDE NRW
Jens Vieweg
IT.NRW

Mit der „Volljährigkeit“ des seit 2005 in Betrieb befindlichen Computer Emergency Response Teams des Landes Nordrhein-Westfalen (CERT NRW) im kommenden Jahr ist es höchste Zeit sowohl für eine Rückschau auf bisherige Erfolge als auch einen Ausblick auf zukünftige spannende Weichenstellungen: Wie lässt sich ein umfassendes präventives und reaktives Sicherheitsmanagement der Zukunft gestalten? Was sind Trends mit Mehrwert? Ist künstliche Intelligenz ein Segen oder bloß ein Buzzword der IT-Security? Und nicht zuletzt: Wie lässt sich Informationssicherheit ganzheitlich und ebenenübergreifend gestalten durch Unterstützungsangebote des Landes für die Kommunen? Der Vortrag gibt Antworten und skizziert die resiliente digitale Verwaltung der Zukunft.

14:35 14:55

Reallabor Agiles Arbeiten – Agile Arbeits- und Organisationsformen gemeinsam erproben und etablieren

Madeleine Steinmill
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Nicole Böker
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Reallabor Agiles Arbeiten - Agile Arbeits- und Organisationsformen gemeinsam erproben und etablieren

Madeleine Steinmill
MWIDE NRW
Nicole Böker
MKFFI NRW

Die Verwaltung muss, um den Anforderungen sich ständig verändernder politischer und tatsächlicher Rahmenbedingungen gerecht zu werden und auch in Krisen effizient funktionsfähig zu bleiben, flexibler und beweglicher werden. Deshalb adressiert der Vortrag die Forschungsbestrebungen des MWIDE, des MKFFI und des Instituts für public management (ifpm) der FOM, gemeinsam mit den Mitarbeitern neue agile Arbeitsformen zu erproben, um eine schnelle und dynamische Arbeitsweise zu ermöglichen. Das Reallabor wurde im März 2022 gestartet und soll bis Herbst 2023 realisiert werden. Ziel ist es, agile Arbeitsmethoden als ein Instrument zur bedarfsorientierten Ergänzung klassischer Arbeitsmethoden zu erproben. Mit diesen sollen Führungskräfte als auch Beschäftigte befähigt werden, neue Denk- und Arbeitsweisen im Spannungsfeld von Verbindlichkeit und Flexibilität einzusetzen und den neuen digitalen und sozialen Handlungsraum optimal zu nutzen.

15:00 15:20

Vortrag unseres Gold-Sponsors Rohde & Schwarz Cybersecurity

15:20 15:45

Kaffeepause und Ausstellungsbesuch

15:45 16:05

Bohranzeige NRW – Ressortübergreifende Digitalisierung in der Landesverwaltung

Jörn Bittner und Stefan Henscheid
Geologischer Dienst NRW

Bohranzeige NRW - Ressortübergreifende Digitalisierung in der Landesverwaltung

Jörn Bittner & Stefan Henscheid
Geologischer Dienst NRW

Der Geologische Dienst NRW hat mit dem Online-Verfahren „Bohranzeige NRW“ einen bedeutenden Verwaltungsprozess zur Anzeige von Bohrungen und zur Datenübermittlung behördenübergreifend digitalisiert. Das eGovernment-Verfahren „Bohranzeige NRW“ bildet die Anzeigeverfahren nach § 8 Geologiedatengesetz, § 127 Bundesberggesetz und § 49 Wasserhaushaltsgesetz digital ab. Das Verfahren beinhaltet zwei Online-Komponenten. Das Anzeigeportal www.bohranzeige.nrw.de steht Bohrunternehmen, beratenden Firmen und Auftraggebern von Bohrungen zur Verfügung, um ihren gesetzlich festgelegten Anzeigepflichten nachzukommen. In einer zweiten Anwendung, einer Management-Komponente, werden ressortübergreifend innerhalb der Landesverwaltung alle Verwaltungsvorgänge digital gesteuert. Hierbei sind die umfangreichen Verwaltungsvorgänge im Geologischen Dienst NRW, in der nordrhein-westfälischen Bergbehörde (Bezirksregierung Arnsberg, Abt. 6, Bergbau und Energie in NRW) und die Kommunikation mit den kommunalen Unteren Wasserbehörden papierfrei umgesetzt. Automatisiert werden Zuständigkeiten ermittelt, Mitarbeitende informiert, Arbeitsaufträge erteilt, Arbeitsstände transparent dargestellt. Zusätzlich werden über die digitale Bohranzeigen-Verwaltungsmanagement-Komponente die Notwendigkeit von fachlichen Stellungnahmen zu etwaigen Bohrrisiken festgestellt und die Dokumente digital verfügbar macht. Dadurch wird eine deutliche Beschleunigung des kompletten Bohranzeigeverfahrens unter Einbindung aller beteiligten Behörden erzielt.

16:10 – 16:30

SEVAS – Effiziente und stadtverträgliche Lkw-Navigation

Anna Beer und Volker Hassenpflug
Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH

SEVAS - Effiziente und stadtverträgliche Lkw-Navigation

Anna Beer & Volker Hassenpflug
Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH

Lkw, die aufgrund unzureichender Informationslagen fehlgeleitet werden, unter Brücken stecken bleiben oder sich in Wohngebieten festfahren, stellen Kommunen und deren Bewohner*innen zunehmend auf eine Belastungsprobe. Aufgrund der steigenden Transportleistung bedarf es zudem aus verkehrs-, wirtschafts- und umweltpolitischer Sicht, insbesondere im kommunalen Straßennetz, einer qualitativ hochwertigen Datenlage zur effektiven und sicheren Routenführung der Lkw-Verkehre.

Mit großer Unterstützung des Verkehrsministeriums NRW setzt hier das Projekt „SEVAS –Effiziente und stadtverträgliche Lkw-Navigation für NRW“ an und versetzt teilnehmende Kommunen mit einer intuitiv zu bedienenden, webbasierten Software in die Lage, wichtige routingrelevante Daten zu digitalisieren. Zur Unterstützung der Datenerfassung und „Vor-Ort-Digitalisierung“ dient den Kommunen die SEVAS-App, die auf einer KI-gestützten Verkehrszeichenerkennung aufbaut

16:35 – 16:55

Sicher in die Digitalisierung mit Kryptografie

Marc Horstmann
Governikus GmbH & Co. KG, Gold-Sponsor

17:00 – 17:15

Ende der Veranstaltung
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