Vortrags-Inhalt
Im Jahre 2011 werden EU-weit Volks- und Gebäudezählungen durchgeführt. Deutschland wird sich daran mit einem
registergestützten Zensus beteiligen. Die letzte Volkszählung fand in Deutschland 1987 (bzw. 1981 in der ehemaligen DDR) statt.
Mit dem innovativen Verfahren des registergestützten Zensus werden bereits vorhandene Daten genutzt und Bürgerinnen und Bürger
entlastet. Da nicht alle erforderlichen Informationen in Registern zur Verfügung stehen, sind ergänzende Erhebungen für
Teilbereiche des Zensus jedoch unverzichtbar.
Mit dem Modell des registergestützten Zensus 2011 wird methodisches Neuland betreten. Es handelt sich um ein komplexes Verfahren für
dessen Realisierung die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder ein arbeitsteiliges Vorgehen vereinbart haben.
Mit dem Vortrag soll in die Methode des Zensus 2011 eingeführt und über den Stand der Vorbereitung sowie die zu erwartenden Ergebnisse
berichtet werden.
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Der Referent
Wolfgang Hüning, Diplom Sozialwissenschaftler.
Wolfgang Hüning ist seit 2002 bei dem Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW, vormals LDS NRW) zunächst als
wissenschaftlicher Mitarbeiter und seit 2004 als Referent im Geschäftsbereich Statistik tätig.
Seit 2007 ist er Projektleiter in dem Projekt "Zensus 2011" bei IT.NRW.
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