Kopfgrafik 10. ÖV-Symposium
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Institutionen auf allen Ebenen der Öffentlichen Verwaltung stehen vor ähnlichen Herausforderungen, die sich aus unserer Sicht in folgende Bereiche zusammenfassen lassen und auf die CSC Public Sector sein Leistungsspektrum ausrichtet.
 

Interoperabilität der Verwaltung
Mit wachsender Geschwindigkeit sieht sich die Öffentliche Verwaltung mit fachlichen Aufgaben und Modernisierungsanforderungen konfrontiert. Diese erfordern eine behörden- und ressortübergreifende Zusammenarbeit auch der IT-Systeme. Gefragt sind Strategien, Architekturen und Lösungen, die einerseits mit größtmöglicher Effizienz die Interoperabilität der Verwaltung ermöglichen, die aber andererseits die wirtschaftliche Nutzung bereits vorhandener Systeme erlauben und die den steigenden Anforderungen an Vertraulichkeit, Datenintegrität, Datenschutz und Zuverlässigkeit genügen.
 

Sicherheit und Vertrauen in der Digitalen Verwaltung
Persönlicher Kontakt, Augenschein, papierbasierter Schriftverkehr und Urkunden waren lange Zeit die Vertrauensgrundlage des Verwaltungshandelns. Eines Handelns, das gestern, heute und morgen in der Pflicht steht, den ordnungsgemäßen Vollzug von Gesetzen und Vorschriften jederzeit nachvollziehbar zu gewährleisten. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und vor dem Hintergrund fast wöchentlich neuer Bedrohungs- und Risikoszenarien, steht die Verwaltung vor der großen Herausforderung, neue Instrumente zur Wahrung von Sicherheit und Vertrauen für das Verwaltungshandeln auszuwählen und adäquat einzusetzen.
 

Wirkungs- und Nutzenorientierung der Verwaltung
Auch wenn in den letzten Jahren schon erhebliche Anstrengungen zur Optimierung der Verwaltungseffektivität unternommen wurden, so liegen hier noch große, weitgehend ungenutzte Reserven. Auch nach der Umstellung von der Kameralistik auf die Doppik stellt sich die Frage, was mit der Output-Orientierung und der gewonnenen Transparenz nun erreicht wurde? Wie kann der Wirkungsgrad der Verwaltung verbessert werden? Wie können neue, bürokratiearme Verwaltungsleistungen bedarfsorientiert entwickelt werden? Für die Verwaltung gilt es, aus den vielfältigen Instrumenten der Privatwirtschaft geeignete auszuwählen und auf die konkrete individuelle Situation anzupassen.
 

Effizienzsteigerung der Verwaltung
Die Verwaltung steht heute unter einem nie dagewesenen Innovationsdruck. Eine hohe Kadenz von Reformvorhaben, kurze technische Innovationszyklen, dauerhaft knappe Haushaltsmittel und zunehmend auch die europäische Gesetzgebung stellen die Verwaltung immer wieder vor die Herausforderung, in kürzester Zeit große Modernisierungsvorhaben mit möglichst minimalem Ressourceneinsatz zu bewältigen. Etablierte Verwaltungsprozesse und Fachverfahren müssen auf neue Grundlagen gestellt werden, die Öffentlichkeit erwartet Verwaltungsleistungen die schneller, besser, billiger und sicherer sind als bisher und gleichzeitig soll sich die Verwaltung auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren.
 

Verwaltung und demographischer Wandel
In etwa 10 Jahren wird rund die Hälfte der heutigen Verwaltungsmitarbeiter in den Ruhestand gehen. Gleichzeitig wird der Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt einen Höhepunkt erreichen. Wie kann sich die Verwaltung auf diese Situation vorbereiten? Immer mehr Menschen werden immer älter. Im gleichen Maße, wie diese Menschen immobiler werden, wird der Bedarf nach mobilen Verwaltungsdiensten steigen. Was bedeutet das für die Verwaltungs-IT? Arbeitsleistung von Mitarbeitern wird heute zunehmend flexibel als Telearbeit erbracht, ohne teure zentrale Büroinfrastrukturen zu benötigen, ohne die Umwelt durch Berufspendlerverkehr zu belasten und mit mehr Lebensqualität für die Mitarbeiter und ihre Familien. Welche Chancen ergeben sich daraus auch für die Verwaltung?
 

Strategieentwicklung
Die Anforderungen der Verwaltungen an sich selber und vor allem aus den politischen Aufgaben heraus fordern immer häufiger andere, neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Behörden aber auch Ressorts. Wirkungsorientiertes Handeln ist ohne a priori Strategiesetzung nicht sinnvoll. Verwaltungsorganisationen brauchen und suchen zunehmend Begleitung bei der Strategiefindung und ihrer Operationalisierung. Die Integration der IT als Treiber und als Unterstützer für Politikumsetzung und Verwaltungshandeln bedingt auch die Diskussion der Geschäfts- und Zusammenarbeitsmodelle, von Shared Services bis zum Geschäftsprozessoutsourcing.
 

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